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14.08.2017

Stadtumbau Remscheid: Wettbewerb Friedrich-Ebert-Platz entschieden   
Die Stadt Remscheid nutzt – im Rahmen ihrer Stadtumbaumaßnahme zur Revitalisierung ihrer Innenstadt – die Chance, mit dem Einsatz von Fördergeldern [VRR-ÖPNV Förderung und Städtebauförderung], einen urbanen Platz in der Innenstadt zu schaffen. Ziel ist es zusammen mit den Stadtwerken Remscheid eine einheitliche, qualitätsvolle Lösung zu finden, welche die unterschiedlichen Ansprüche des Stadtraumes beachtet, die Anforderungen der Bürger architektonisch qualitätsvoll umsetzt, die Attraktivität der angrenzenden Straßen unterstützt und vor allem die betrieblichen Anforderungen des Buslinienverkehrs berücksichtigt. Im Rahmen eines EU-weiten Wettbewerbs haben Arbeitsgemeinschaften aus Verkehrsplanern, Landschaftsarchitekten Stadtplanern und/oder Architekten unterschiedliche Lösungen für den ZOB inklusive Haltestellenüberdachung, die Platzgestaltung sowie ein Gebäude für die Leitstelle für das Fahrpersonal erarbeitet.  Insgesamt sind 7 Entwürfe von 8 aufgeforderten Arbeitsgemeinschaften eingereicht worden. Das Preisgericht für diesen Wettbewerb tagte am 1. August 2017 und kürte drei Preisträger. Ausführlichere Informationen zu diesem Wettbewerb und seinen Ergebnissen finden Sie hier.

Stadtumbau Leverkusen: KlimaExpo.NRW nimmt die Neue Bahnstadt Opladen in die Leistungsschau auf     
Im Leverkusener Stadtteil Opladen entsteht auf einer ehemaligen Bahnfläche ein neues, rund 70 Hektar großes Stadtviertel – die „Neue Bahnstadt Opladen“. Bei der Planung standen von Beginn an Klimaschutz und Klimafolgenanpassung sowie eine ökologische Aufwertung des Areals im Fokus. Durch die nachhaltige Entwicklung der Brachfläche werden so konsequent CO2-Emssionen reduziert. Für den klimafreundlichen Einsatz überreichte Wolfgang Jung, Geschäftsführer der KlimaExpo.NRW, die offizielle Urkunde an Vera Rottes, Geschäftsführerin der neue bahnstadt opladen GmbH. Die Urkundenübergabe fand im Rahmen der NRW.KlimaTage2017 statt. Ausführlichere Informationen zu dieser erfreulichen Auszeichnung finden Sie hier.

Wettbewerb: bagfa Innovationspreis 2017 – Neues von [den] Alten  
Im Rahmen dieses Wettbewerbs sucht die Bundesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen e.V. [bagfa] besondere und ungewöhnliche Projekte, Aktivitäten und Ansätze, die „Neues von [den] Alten“ würdigen und fördern: Dabei kann es sich um Engagement im Übergang zur nachberuflichen Phase, politische Partizipation und soziale Teilhabe alter Menschen, um die Weitergabe von Wissen und Erfahrung, um Geschichtsvermittlung oder um die Öffnung von „jungen“ Bereichen des Engagements für ältere Menschen handeln. Für die Preise stellt die Stiftung Apfelbaum insgesamt 9.000 Euro zur Verfügung – die Bewerbungsfrist endet am 30. August 2017. Ausführlichere Informationen zu dieser Auslobung finden Sie hier.

Quartiersakademie: Bürger und Bewohner treffen auf Stadtverwaltung und lokale Wirtschaft – Ideen und Formen der Zusammenarbeit   
Quartiere sind Lebens- und Kulturraum für eine vielfältiger werdende Gesellschaft. Sie bilden den kleinräumigen Handlungsrahmen für Kommunen, Politik, Handel, Wirtschaft und Verbände vor Ort und sind der Ausgangspunkt für bürgerschaftliches Engagement. Eine aktive Bürgergesellschaft arbeitet im Kontext der immobilien- und Standortgermeinschaft [ISG] Bahnhofsviertel Münster e.V. gemeinsam mit der Stadt Münster und weiteren Partnern an nachhaltigen, ökonomischen und stadtgestalterischen Verbesserungen im Gebiet. Im Zuge der Neugestaltung des Hauptbahnhofs in Münster konnten Maßnahmen zur Attraktivitätssteigerung im Bahnhofsumfeld angestoßen und umgesetzt werden. Dieses Zusammenwirken verschiedenster Akteure der Stadtgesellschaft, auch von Privaten und Zivilgesellschaft, wird immer wichtiger, um Zukunftsfähigkeit und Qualitäten in Stadt und Quartier zu sichern. Diese Veranstaltung der Quartiersakademie veranschaulicht dies an verschiedenen Kooperationsbeispielen. Ausführlichere Informationen zu dieser Quartiersakademie, die am 21. September 2017 in den Räumen der NRW.BANK.Münster stattfinden wird,  finden Sie hier.

Veranstaltung: Baukulturwerkstatt Umbaukultur 
Warum umbauen, wenn man auch neu bauen kann? So haben wir lange Zeit gedacht. Aber das Bauen mit dem Bestand gewinnt an Bedeutung. Nicht nur was die wirtschaftliche Bedeutung dieser Bauaufgabe betrifft, denn schon heute betreffen 70% aller Bauinvestitionen in Deutschland den Bestand. Auch was den Schutz nicht erneuerbarer Ressourcen angeht, wird die Nutzung des Bestandes immer wichtiger, denn kein Wirtschaftszweig verbraucht so viel Materialen und erzeugt so viele Abfälle wie die Bauwirtschaft. Das Bauen mit dem Bestand ist aber nicht nur ökologisch und wirtschaftlich von Bedeutung, sondern birgt auch große Potenziale für baukulturelle Innovationen. Darum laden StadtBauKultur NRW und die Bundesstiftung Baukultur am 7. und 8. September 2017 zur Baukulturwerkstatt „Umbaukultur“ nach Bochum ein. Ausführlichere Informationen zum Programm dieser Veranstaltung und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier.

Veranstaltung: Momentaufnahme – Symposium Urbane Künste Ruhr
Sechs Jahre nach der Gründung von Urbane Künste Ruhr im Nachgang der Kulturhauptstadt Europas Ruhr 2010 ist es Zeit einen Moment inne zu halten. In dieser Zeit realisierte die junge Kunstinstitution rund 50 Projekte unterschiedlichster Art in fast 30 Städten mit mehreren hundert Künstlern und ca. 100 Kooperationspartnern. Zeit also zu reflektieren und zu diskutieren, welche Rolle der Kunst in der Neudefinition von Stadt zukommt. Das Symposium, das am 8. September 2017 in der Bochumer Jahrhunderthalle stattfinden wird, ist eine Einladung zum Gespräch an Künstler, Kuratoren, Urbanisten und Stadtaktivisten, aber insbesondere an die Bewohner des Ruhrgebiets. Im Rahmen dieser Veranstaltung wird auch das Urbane Künste Ruhr Buch 2012–2017 vorgestellt – eine Publikation, die als ein eigenständiges Kompendium der Themen und Projekte von Urbane Künste Ruhr konzipiert ist. Ausführlichere Informationen zu dieser Veranstaltung und die Möglichkeit zur Online-Anmeldung finden Sie hier.  

Veröffentlichung: Umgang mit Leerstand – Lokale Experten berichten aus der Praxis im Stadtumbau    
Mit dieser Veröffentlichung des Bundesbauministeriums wird aufgezeigt, welche Strategien und Lösungsansätze sich auf der kommunalen Ebene im Umgang mit Wohnungsleerständen bewährt haben. Dazu berichten Praktiker des Stadtumbau Ost aus ihrer alltäglichen Arbeit und von ihren Bemühungen, Lösungen zu finden. So können Erfahrungen von Praktikern für Praktiker vermittelt werden. Sie können diese Veröffentlichung hier online bestellen oder gleich als PDF-File auf Ihren Computer laden.