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14.09.2015

Stadtumbau Herten: Ideenwerkstätten im „Kaufhaus der Ideen
Gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern aus allen Altersgruppen soll die Hertener Innenstadt attraktiver gemacht werden. Dazu finden im Rahmen des Gesamtkonzepts „Neustart Innenstadt“ im September verschiedene Ideenwerkstätten statt. Gemeinsam erarbeiten die Interessierten neue Visionen für die Hertener Innenstadt und tauschen dabei Anregungen aus - egal ob es um Grünflächen, Schulen und Kindergärten oder den Einzelhandel geht. Die Ergebnisse der einzelnen Ideenwerkstätten fließen in die Innenstadtkonferenz II am 26. Oktober 2015 ein. Die Veranstaltungen finden im „Kaufhaus der Ideen“ [Ewaldstraße 16 in Herten] statt – einem leer stehenden Kaufhaus, das für diese Zwecke temporär umgenutzt wurde. Ausführlichere Informationen zu dieser ausgesprochen engagierten und partizipativen Innenstadtentwicklung finden Sie hier.

Stadtumbau Hamm: Perspektive Innenstadt 2030 – Fördergelder für die Innenstadterneuerung bewilligt

Für das städtebauliche Projekt „Perspektive Innenstadt 2030“ sind der Stadt Hamm umfangreiche Fördergelder von Bund und Land bewilligt worden. Wie die Stadt am Freitag mitteilte, werden nicht zuletzt dank der Fördergelder in der Innenstadt im kommenden Jahr die ersten Maßnahmen umgesetzt – darunter die Umgestaltung des Rosengartens sowie die Erarbeitung eines Licht- und eines Spiel- und Freizeitkonzeptes. Zudem wird das Stadtplanungsamt in den kommenden Monaten einen Quartiersarchitekten einstellen und mit der Erarbeitung eines Fassadenprogramms und eines so genannten Verfügungsfonds beginnen. Allein für die Umsetzung dieser ersten Maßnahmen stehen rund 776.000 Euro von Bund und Land zur Verfügung. Heinz-Martin Muhle, Leiter des Stadtplanungsamts: „Der erfolgreich begonnene Stadtumbau im Bahnhofsquartier kann damit in der ganzen Innenstadt fortgesetzt werden, wobei wir nicht zuletzt auch von der intensiven Mitarbeit der Bürger in Workshops oder bei Ideen profitieren." Ausführlichere Informationen zu dieser ausgesprochen erfreulichen Nachricht finden Sie hier.

Stadtumbau Krefeld: Neue Perspektiven für eine innerstädtische Problemimmobilie
Der schwedische Eigentümer des „Mississipidampfers“ will bis zu 18 Millionen Euro in die Hand nehmen, um Fassade und Fenster von Krefelds höchstem Hochhaus zu sanieren. Der Anfang wird derzeit auf der Ostseite gemacht. Das im Jahr 1974 gebaute Bleichpfadhochhaus, nach dem Bayerwerk mit 180 Metern das zweithöchste Bauwerk Krefelds, galt mit seiner schmutzigen Waschbetonfassade viele Jahre als Schandfleck von Krefeld. Von außen wirkte es heruntergekommen. Im Rahmen des Förderprogramms "Stadtumbau West" war sogar diskutiert worden, es mit öffentlichen Geldern zurückzubauen. Jetzt geht der Eigentümer den entgegengesetzten Weg: Die Fassade soll optisch aufgewertet, die Architektur offensiv inszeniert werden. Ausführlichere Informationen zu dieser erfreulichen Nachricht finden Sie hier.

Stadtumbau Hattingen: Neue Perspektiven für den Stadtumbau in Welper
Die Sitzung des Stadtentwicklungsausschusses war am Dienstagabend schon fast vorüber, als Baudezernent Jens Hendrix die wichtigste Nachricht verkündete: 674 400 Euro sind jetzt für den Stadtumbau West in Welper bewilligt worden. „Wir sind total froh, dass wir endlich richtig loslegen können“, sagte er und stellte die anstehenden Maßnahmen vor. Die energetische Sanierung der Gesamtschule, die vorerst zurückgestellt worden war, wird als Erstes vorangetrieben. Zudem fließen die Gelder ins neue Stadtteilmanagement, das jetzt ausgeschrieben wird, sowie in den Planungsbereich Marktplatz Thingstraße/Hunsebeck. Auch Spiel- und Freiflächen werden neu gestaltet. Ausführlichere Informationen zu diesem Stadtumbauprojekt in Hattingen finden Sie hier.

Stadtumbau Kreuztal: Kreuztal setzt auf „starke Quartiere“ und „starke Menschen“ 
„Starke Quartiere und starke Menschen“ – Mit diesem Förderprogramm des Landes Nordrhein-Westfalen, das aus verschiedenen Etats der EU kofinanziert wird, will die Stadt Kreuztal in den Jahren bis 2020 die Weiterfinanzierung der Stadtumbau-Projekte stemmen. Der Rat hat am Donnerstag einstimmig grünes Licht gegeben, dass sich die Stadt um die Aufnahme in das Programm bewirbt. Ein Planungsbüro wird den Auftrag bekommen, dafür ein „Integriertes Handlungskonzept“ zu erarbeiten. Dazu muss die Stadt „benachteiligte Stadt- und Ortsteile“ benennen, in denen sie Armut und Ausgrenzung entgegenwirken will. Ins Spiel bringen möchte die Verwaltung den gesamten Stadtteil Kreuztal, um die beim Stadtumbau „angestoßenen positiven Effekte auch langfristig zu erhalten und weiterzuentwickeln“. Ausführlichere Informationen zu diesen engagierten Plänen im Rahmen des Kreuztaler Stadtumbaus finden Sie hier.

Stadtumbau Siegen: Engagierte Fortsetzung des Stadtumbaus in Siegen-Geisweid 
Die Schönheitskur für das westliche Rathausumfeld nimmt Fahrt auf. Die Maßnahme im Zuge des Förderprogramms „Stadtumbau-West“ soll Geisweids Mitte zu mehr Attraktivität und deutlich mehr Aufenthaltsqualität verhelfen – in der Fußgängerzone ebenso wie auf dem angrenzenden Lindenplatz. Mit der Modernisierung und Aufwertung des Rathausumfelds schreitet die Umgestaltung Geisweids voran. Diese wurde schon im Jahr 2007 in das Bund-Länder-Förderprogramm Stadtumbau West aufgenommen. Die Stadt entwickelte daraufhin einen Maßnahmenkatalog, aus dem auch die Umgestaltung des Geländes rund um die Marienschule zur Parkanlage Kloawender Garten, die Umwandlung der Hüttenstraße zur Einbahnstraße [zur Verminderung von Schleichverkehr] und die Umgestaltung der Einmündung von der Hüttenstraße zur Sohlbacher Straße zählen. Diese Elemente sind bereits realisiert. Ausführlichere Informationen zu den aktuellen Plänen zur Fortsetzung des erfolgreichen Stadtumbaus in Geisweid finden Sie hier

Stadtumbau Lünen: Stadtumbau in Lünens Innenstadt ungebrochen erfolgreich
An der Lange Straße im Stadtumbaugebiet „Lünen Innenstadt“ gibt es nach verschiedenen erfolgreichen Ansiedlungen in der Vergangenheit auch aktuell wieder drei neue Geschäfte, zwei von ihnen haben rechtzeitig zum Moonlight-Shopping eröffnet. Stadtplanerin Astrid Linn ist glücklich über diese neuen Ansiedlungen. Im Kampf gegen den immer stärker werdenden Online-Handel seien attraktive Geschäfte und Veranstaltungen wie das Moonlight-Shopping unverzichtbar. Die Stadt tue ihr Möglichstes, den Handel vor Ort zu stärken, betont sie, damit sich "Freizeit, Naherholung, Natur und Einzelhandel gegenseitig stützen". Der Stadtumbau habe diese Entwicklung ganz sicher gefördert. Da ist sich Linn sicher. Einen Leerstand von über zehn Prozent habe man vor der Umgestaltung der Innenstadt verzeichnen müssen. Jetzt liege man bei knapp fünf Prozent. Ausführlichere Informationen zu diesem ungebrochen erfolgreichen Stadtumbau in der Innenstadt Lünens finden Sie hier.