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14.10.2013

Stadtumbau Werdohl: Deutschlands erstes Geocaching zum Stadtumbau!
Um die Projekte des Stadtumbaus und die damit verbundenen städtischen Veränderungen und Planungen vor Ort „erlebbar“ zu machen, wurde von den Werdohler Stadtumbauern mit ihrer ungebrochenen Innovationskraft der Stadtrundgang "Stadtumbau-Runde" mithilfe eines Multi-Geocaches eingerichtet. An sieben Stationen in der Innenstadt werden dabei Stadtumbau-Projekte vorgestellt. Die gesamte Runde dauert circa eine Stunde und umfasst 3,5 km. Die einzelnen Stationsbeschreibungen mit geographischen Koordinaten der nächsten Station sind in kleinen PET-Behältern [mit einem darin befindlichen DIN-A6-Hinweis-Steckbrief] an den Stationen versteckt. Ausführliche Informationen zu dieser ausgesprochen innovativen Aktion und auch eine Anleitung, wie dieses Geocaching funktioniert, falls Sie bei dieser neuen „Trendsportart“ noch Neuling sind, finden Sie hier.

Stadtumbau Leverkusen: Herbstführungen in der neuen bahnstadt opladen
Am heutigen Montag und auch am Donnerstag, den 14. November, jeweils um 15.30 Uhr, lädt die neue bahnstadt opladen GmbH zu einer Herbstführung über das Gelände der neuen bahnstadt ein. Treffpunkt ist der Brückenkopf der Campusbrücke in Höhe der Werkstättenstraße in Leverkusen-Opladen. Inhalte der Führung sind neben dem Gang auf die Brücke mit Erläuterung der „Westseite“, die neuen Wohngebiete auf der Ostseite, der Teilabriss der noch bestehenden Ausbesserungshalle Süd für den Campus Leverkusen und ein Gang über die „Grüne Mitte“.  Weitere Informationen zu diesen kostenfreien Führungen finden Sie hier.

Innenstadtentwicklung Oberhausen: INVERSCITY-Festwoche – Eine Künstlergruppe verdreht die City
Ein Netzwerk aus Kreativen möchte die Innenstadt Oberhausens beleben – mit Ideen und Kunst. Als Hauptquartier fungiert dabei ein altes Ladenlokal auf der oberen Marktstraße, das leer steht und früher eine Quelle-Filiale beherbergte. Für eine Woche sammeln sich hier verschiedene Einflüsse von darstellender Kunst, die ausdrücklich ohne Einschränkung funktioniert. Inverscity nennt sich das Projekt: „Intervenieren im Allerlei festgefahrener Strukturen“ ist das Leitmotiv der Akteure. In Oberhausen bedeutet dies nun: Die Marktstraße als Ort, um mal wieder den Kopf umzudrehen. Etwas Neues im grauen Alltag. Das soll mit Installationen, Sounds, Performances, Live-Musik und gemeinschaftlichen Bastelarbeiten gelingen. Ausführliche Informationen zu diesem kreativen Event in Oberhausen und auch zu weiteren ausgesprochen innovativen und kreativen Projekten dieses Netzwerkes „Für Kunst & Soziales“ finden Sie hier.

Stadtumbau Duisburg: „Kleine Kabinettssitzung“ in Duisburg-Hochfeld
Hochfeld wird Mitte dieses Monats Tagungsort einer „kleinen Kabinettssitzung“ der NRW-Landesregierung: Gleich drei Landes-Minister kommen in den problembeladenen Stadtteil, um über dessen Zukunft als Universitäts-Standort zu beraten. Michael Groschek [Bauen], Svenja Schulze [Wissenschaft] und Ralf Jäger [Inneres] treffen sich vor Ort, um sich das Gelände des Rheinparks anzusehen. Dort könnte nach den Vorstellungen von Oberbürgermeister Sören Link ein für Duisburg krönender Abschluss des Zusammenwachsens der Hochschulen Essen und Duisburg stattfinden. Nach Ansicht von Link fehlt noch die Umsetzung diverser Vereinbarungen zur Vollendung der Fusion der beiden Revier-Hochschulen. So sollen noch einige Fachbereiche nach Duisburg verlagert werden. Was Link vor allem im Auge hat, ist das Bauingenieurwesen. Ausführliche Informationen zu diesen Plänen finden Sie hier.

Projekt der Woche: Reaktivierung eines Bahnhofsgebäudes durch bürgerschaftliches Engagement
Das Projekt „Leutkircher Bürgerbahnhof“ zeigt in beeindruckender Weise die erfolgreiche Sanierung und Umnutzung eines ehemaligen Bahnhofsgebäudes zu einem „Bürgerbahnhof“ mit Gastwirtschaft, kreativen Nutzungen und einem Informationszentrum für Nachhaltigkeit durch eine Genossenschaft. Die Genossenschaftler entschieden sich nach jahrelangen Diskussion über eine mögliche Nachnutzung des Gebäudes zu einem zwar risikoreichen, aber im Ergebnis nun ausgesprochen erfolgreichen Schritt: Sie übernahmen das brachgefallene Bahnhofsgebäude in Erbpacht und sanierten es anschließend mit Genossenschaftsmitteln in Höhe von knapp 1 Mio. Euro. So konnte nicht nur das historische Gebäude erhalten, sondern für die Bürger der Stadt Leutkirch im Allgäu auch ein neuer Veranstaltungsort geschaffen werden. Mit einem solch überwältigendem Erfolg und der ungebrochenen Nachfrage nach Genossenschaftsanteilen hatten die Beteiligten nicht gerechnet. Bis heute haben 695 Mitglieder 1.111.000 Euro Bürgerkapital und mehrere Tausend ehrenamtliche Stunden beigesteuert und sämtliche Genossenschaftsanteile sind ausverkauft. Der Erfolg des Projektes „Leutkircher Bürgerbahnhof“ und die umfassende deutschlandweite Berichterstattung über dieses beispielhafte Projekt haben dazu geführt, dass die Idee mittlerweile auch schon in anderen Orten umgesetzt wurde. Weitere Informationen zu diesem aus unserer Sicht ausgesprochen vorbildhaften Projekt finden Sie hier.

NRW.BANK. Ideenwettbewerb: Wettbewerbsaufruf 2013 für Kommunen veröffentlicht
Ein frischer Wind weht durch die Städte und Gemeinden in Nordrhein-Westfalen: Mit neuen Ideen, die aus der engen Zusammenarbeit der unterschiedlichsten Akteure entstehen, gestalten die Menschen in Nordrhein-Westfalen die Zukunft vor ihrer Haustür. Mit dem vierten NRW.BANK.Ideenwettbewerb, zu dem in der vergangenen Woche der Startschuss gefallen ist, bietet die NRW.BANK erneut eine Plattform für die besten Ideen, um die Zukunft in den Städten und Gemeinden des Landes Nordrhein-Westfalen zu gestalten. Ausführliche Informationen zu diesem Wettbewerb und alle für eine Teilnahme notwendigen Unterlagen finden Sie hier.

Veröffentlichung: Themenheft der Zeitschrift „Städte- und Gemeinderat“ zur Bürgermitwirkung in NRW
Die Zeitschrift »Städte- und Gemeinderat« ist das monatlich erscheinende Verbandsorgan des Städte- und Gemeindebundes Nordrhein-Westfalen. In seiner aktuellen Ausgabe widmet sich die Zeitschrift in verschiedenen Beiträgen dem bürgerschaftlichen Engagement und der Bürgermitwirkung in NRW. Das Themenheft stellt kommunale Praxisbeispiele vor und zeigt, was Land und Kommunen tun können, um bürgerschaftliches Engagement vor Ort zu stärken. Ob Bürgerhaushalt, innovative Planungs- und Beteiligungsverfahren in Kommunen oder die Förderung bürgerschaftlichen Engagements durch das Land NRW: das Themenheft versammelt auf mehr als dreißig Seiten Autorinnen und Autoren, die über ihre Erfahrungen in diesem Themenfeld berichten. Ausführliche Informationen zu den Inhalten dieser Veröffentlichung und ein Bestellformular finden Sie hier.

Veranstaltung: Mitwirken, Mitgestalten, Mitbestimmen – Seniorenbüros beteiligen!
Damit Beteiligung kein Märchen bleibt, hat die „Bundesarbeitsgemeinschaft Seniorenbüros [BaS]“ das Programm ihrer diesjährigen Fachtagung beteiligungsorientiert gestaltet. Fachkompetenz und Erfahrungen der Seniorenbüros stehen in diesem Jahr noch mehr im Fokus der Tagung als bisher. Es werden Beispiele vorgestellt, wie Seniorenbüros den Weg für die Beteiligung von SeniorInnen, BürgerInnen, BewohnerInnen öffnen. Darüber hinaus wird diskutiert, wie Seniorenbüros als Kompetenzzentren für das bürgerschaftliche Engagement Älterer in politischen und gesellschaftlichen Entscheidungsprozessen partizipieren. Die Tagung richtet sich an haupt- und ehrenamtliche MitarbeiterInnen von Seniorenbüros, VertreterInnen aus den Bereichen Kommunalpolitik, Seniorenverbände, Seniorenvertretungen sowie MultiplikatorInnen im Bereich der offenen Altenarbeit und Engagementförderung. Ausführliche Informationen zu dieser Veranstaltung, die am 26. und 27. November 2013 in Hanau stattfindet, finden Sie hier, ebenso wie eine Möglichkeit zur Anmeldung.

Tipp der Woche: Rotten Places – Zerfallene Objekte digital verewigt
Warum eine Internetpräsenz zum Thema „Rotten Places? Die Betreiber dieses wunderbaren Internetangebots schreiben dazu: „Wir sind fasziniert, welche Schönheit Verfall im Einklang zwischen maroden Objekten und der Natur zu bieten hat. Für uns liegt die Motivation neben der Entdeckung und Dokumentation solcher Orte in der Ästhetik und Romantik, die selbige mit sich bringen, so wie im Erlebnis einer authentisch-historischen Atmosphäre. Zudem sehen wir die eintretende Verwilderung und den Verfall nach dem Verlassen ehemals genutzter Anlagen und strukturierter Betriebe sowie den Kontrast zu moderner städtebaulicher Investition und Ordnung als entspannende und befreiende Zivilisationsflucht. Mit fotografischem Geschick und dem Auge für die besonderen – teilweise nicht alltäglichen – eleganten, verwunderlichen oder auch bizarren Motive bekommen Ruinen eine Seele und werden so in ein aufwertendes Licht gerückt“. Besser kann man es nicht ausdrücken – und was aus einer solchen Begeisterung werden kann, können Sie hier erleben.