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14.12.2015

Stadtumbau Gummersbach: Eröffnung des neuen Zentralen Omnibusbahnhofs
Im Rahmen der Reaktivierung des Steinmüllergeländes in Gummersbach konnte am vergangenen Wochenende ein weiterer erfolgreich bewältigter Meilenstein gefeiert werden: Der am Rande dieses Geländes geschaffene neue Zentrale Omnibusbahnhof wurde mit einem Fest am vergangenen Samstag eröffnet und ging dann am Sonntag in Betrieb. Während früher ein eher tristes Bahnhofsgelände den ersten Eindruck von Gummersbach prägte, bietet sich den Reisenden, die mit Bahn oder Bus in der Kreisstadt ankommen, nun ein völlig verändertes Bild: mit komplett neuem DB-Bahnsteig in moderner Ausstattung und neuem Busbahnhof. Das 130 Meter lange, messingfarben glänzende und futuristisch gestaltete Dach des Busbahnhofs vermittelt schon aus der Entfernung einen komplett anderen Eindruck. Die Konstruktion des vieleckig gestalteten Dachs, das auf Stützen aus dunklem Beton ruht, bildet das lange vermisste architektonische Entree in die Stadt Gummersbach. Ausführlichere Informationen zu diesem sowohl funktional wie auch städtebaulich und architektonisch ausgesprochen hochwertigen Projekt finden Sie hier.

Stadtumbau Gladbeck: Neue Aktion „Kunst im Leerstand
Kunst wirkt – auch gegen die Tristesse leerer Ladenlokale in der Innenstadt. In der Gladbecker Innenstadt wird nun der Beweis dafür angetreten. Eine Gruppe engagierter Bürger und Künstler startete am vergangenen Samstag mit einem Projekt im ehemaligen Sportgeschäft an der Postallee 7, dem weitere folgen sollen. Unter dem Titel „Kunst im Leerstand“ stellen Künstler Bilder und Objekte aus, die werktags von 16 bis 19 Uhr besichtigt werden können. Möglich wurde dies, weil die Eigentümer die Geschäftsräume nebst Strom und Wasser unentgeltlich zur Verfügung stellen. Ziel der Gruppe um Jürgen Linau-Seifer und Martin Volmer [Vorstand der Werbegemeinschaft] ist es, neben der Belebung von Leerständen Kunst besser öffentlich erlebbar zu machen. Mehr Informationen zu diesem kreativen und sicherlich vorbildhaften Projekt finden Sie hier.

Stadtumbau Essen: Problemhäuser an der Gladbecker Straße komplett geräumt
In ihrem Kampf gegen Miethaie kann die Essener Stadtverwaltung einen weiteren Etappensieg verzeichnen: Die Schrottimmobilie Gladbecker Straße 305 bis 309 steht beispielhaft für den erbittert geführten Kampf der Stadt Essen gegen Miethaie. Eine Strategie, die aufzugehen scheint. „Bei der jüngsten Kontrolle waren die Häuser unbewohnt, wir haben keinen einzigen Mieter mehr angetroffen“, meldet der städtische Sicherheitskoordinator Matthias Blackert Vollzug. Weil der Hauseigentümer Wassergeldschulden von rund 10.000 Euro aufgetürmt hatte, drehten die Stadtwerke im Oktober den Hahn ab. Daraufhin drohte die Stadt ein Zwangsgeld von 40.000 Euro an, erklärte die Problemhäuser für unbewohnbar und ließ unter Polizeischutz 16 Wohnungstüren sowie die Kellerfenster zumauern. Ausführlichere Informationen zu diesem engagierten Kampf der Stadt Essen gegen Miethaie finden Sie hier.

Stadtumbau Bochum: Warum Studenten im „Ballon“ wohnen wollen
Anlässlich seines 50-jährigen Bestehens hat das Studentenwerk Bochum einen hochschulinternen Wettbewerb ausgelobt. Die Studierenden hatten die Aufgabe, innovative Formen studentischen Wohnens zu entwickeln. Der Wettbewerb wurde im Wahlpflichtmodul „Innenraum: Raum machen“ im Fachbereich Architektur der Hochschule Bochum bearbeitet. Die Aufgabe beinhaltete den Grundgedanken, eine neue „Stadt“ innerhalb der bereits existierenden urbanen Strukturen zu schaffen. Die Studierenden sollten sich mit Bochums ungenutzten Räumen beschäftigen. Grundstücke, die für den „normalen“ Immobilienmarkt unbrauchbar erscheinen, sollten durch Umdeutung in ein neues Licht gerückt werden. Dieser Wettbewerb brachte eine Fülle von kreativen Ideen zu Tage, zu denen Sie hier mehr Interessantes lesen können. Als Student können Sie hier an einem Wettbewerb um einen Platz zum Probewohnen im „Ballon“ teilnehmen.

Stadtumbau NRW: Stadtmarketingatlas – Ideen für ein erfolgreiches Stadtmarketing
Eine Ideensammlung für erfolgreiche Einkaufsorte präsentierte die Industrie- und Handelskammer [IHK] Nord Westfalen kürzlich beim Stadtmarketingtag NRW in Düsseldorf. „Mit dem Stadtmarketingatlas wollen wir Impulse für die Entwicklung lebenswerter Innenstädte mit einem wettbewerbsfähigen Einzelhandel geben“, unterstreicht IHK-Hauptgeschäftsführer Karl-Friedrich Schulte-Uebbing. Adressiert ist die fast 50-seitige Broschüre insbesondere an Werbegemeinschaften, Marketing- und Gewerbevereine sowie Kommunalverwaltungen. Die IHK hat anregende und beispielhafte 25 Projekte aus ganz Deutschland für die Sammlung ausgewählt. Ausführlichere Informationen zu dieser „Ideensammlung für erfolgreiche Einkaufsorte“, wie auch die Möglichkeit zum Download oder zur Bestellung, finden Sie hier.

Bochumer Stadtgespräche: Eisenbahnmuseum Bochum – Vom Depot zum Erlebnisraum
Am Mittwoch dieser Woche wird die nächste Veranstaltung der in der Fachwelt wie auch der Bochumer Bürgerschaft mittlerweile gut etablierten „Bochumer Stadtgespräche“ im Kunstmuseum Bochum [Kortumstraße 147] stattfinden. Sie widmet sich dem Thema „Eisenbahnmuseum Bochum – Vom Depot zum Erlebnisraum“ und stellt die Ergebnisse des zu diesem spannenden Projekt durchgeführten Realisierungswettbewerbs vor. Den Einladungsflyer zu dieser Veranstaltung haben wir hier zum Download für Sie bereitgestellt.

Veranstaltung: Transferwerkstatt „Baukulturelle Aspekte im Stadtumbau West“
Baukultur bedeutet nicht allein eine ästhetische Gestaltung von gebautem Raum und Freiraum oder den Erhalt des [bau]kulturellen Erbes. Der Begriff umfasst darüber hinaus das Ausbalancieren verschiedener Qualitätsaspekte wie integrierte Entwicklungsprozesse, Beteiligungsverfahren oder den zielgerichteten Instrumenteneinsatz. Die Herausforderungen der Zukunft liegen dabei verstärkt im Um- und Weiterbau unserer Städte und Gemeinden. Daher ist das Thema „Baukultur“ auch im Kontext von Stadtumbau West Gegenstand zahlreicher Vorhaben – in Wohngebieten, in Innenstädten oder auf Industrie- und Militärbrachen. Aus diesem Grund wird sich die nächste Transferwerkstatt der Bundestransferstelle Stadtumbau West diesem Thema widmen. Sie wird am 3. und 4. März 2016 in Saarlouis stattfinden. Weitere Informationen zu den Zielen und zum Programm dieser Transferwerkstatt, zu dem auch Projektexkursionen gehören, haben wir hier zum Download für Sie bereitgestellt.

Veranstaltung: Wohnungsleerstände in Deutschland – Ausmaß – Wahrnehmung - Reaktionen
Diese Fachtagung ist Teil eines gleichnamigen, im Auftrag der Wüstenrot Stiftung durchgeführten Forschungsprojektes des Fachgebiets Stadtumbau + Ortserneuerung der Technischen Universität Kaiserslautern. Ziel des Projektes ist die Systematisierung erfolgreicher und erprobter Strategien und Maßnahmen im Umgang mit Wohnungsleerständen in stark schrumpfenden Regionen Deutschlands. Im Rahmen der Fachtagung sollen nun erste Ergebnisse des Forschungsprojektes präsentiert werden. Darüber hinaus werden einige der untersuchten Fallstudienkom- munen gute Lösungen und innovative Ansätze und Strategien zur Bewältigung von Wohnungsleerständen vorstellen. Ergänzt werden die Erkenntnisse aus dem Forschungsprojekt durch weitere Beiträge aus Wissenschaft und Praxis. Das Programm zu dieser Tagung, die am 4. und 5. Februar 2016 in Kaiserslautern stattfinden wird, haben wir hier für Sie zum Download bereitgestellt.

Veröffentlichung: Nutzungsmischung und soziale Vielfalt im Stadtquartier – Bestandsaufnahme, Beispiele, Steuerungsbedarf
Städte erfüllen verschiedenste Funktionen: Sie sind Wohn- und Lebensorte, bieten Raum für Begegnung und Kultur, sind Orte des Arbeitens, Wirtschaftens, des Lernens und des sozialen Zusammenlebens. Doch während sich die Gesellschaft massiv verändert – wie durch den wirtschaftlichen Strukturwandel oder die demographische Entwicklung – bleibt die gebaute Umwelt relativ statisch. Angesichts der vielfältigen Probleme, die sich oft darin zeigen, dass Stadtteile nicht mehr funktionieren, muss Stadtentwicklung die traditionellen Wege verlassen. Das Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen [MBWSV NRW] hat in diesem Themenfeld eine Studie in Auftrag gegeben, die der Frage nachgeht, wie im Kontext von Maßnahmen der gebietsbezogenen Stadterneuerung eine nachhaltige Quartierserneuerung durch Nutzungsmischung und soziale Vielfalt gefördert werden kann. Der Schlussbericht zu diesem Projekt liegt nun vor und steht hier zum Download für Sie bereit.