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15.02.2016

Stadtumbau Krefeld: Wettbewerb zur Verschönerung des Dionysiusplatzes  
Der Dionysiusplatz im großen Krefelder Stadtumbaugebiet „Innenstadt“ soll ein neues Gesicht erhalten. Dazu wird die Stadt einen Planungswettbewerb durchführen. Die Kosten von knapp 80.000 Euro werden zu 80 Prozent vom Bund-Länder-Programm "Stadtumbau West" bezuschusst. Ziel ist es, den Platz ansprechender und schöner zu gestalten. Der Platz wird heute der "ihm angemessenen Repräsentations- und Aufenthaltsqualität nicht gerecht", heißt es in der Wettbewerbsanalyse. Mehr Informationen zu diesem anstehenden Wettbewerb finden Sie hier.

Stadtumbau Werdohl: Neue Zukunftsaufgaben für die WOGE Werdohl  

Das Nachbarschaftshilfezentrum Kunterbunt im Werdohler Stadtumbaugebiet „Ütterlingsen“ genießt einen guten Ruf. Der reicht sogar bis nach Ostwestfalen, weshalb in der vergangenen Woche interessierte Fachleute aus dieser Region zu Gast waren, um sich darüber zu informieren, warum es so gut läuft im Werdohler Westen. Vertreter des Zentrums für Innovation in der Gesundheitswirtschaft Ostwestfalen [ZIG OWL] hatten sich gemeinsam mit anderen Experten aus der Region im Gemeinschaftsraum des Nachbarschaftshilfezentrums [NHZ] an der Danziger Straße zu einem Workshop getroffen. Die gute Arbeit, die im Ütterlingser Quartier geleistet werde, hatte sich offensichtlich herumgesprochen. „Das hier ist ein Best-Practice-Beispiel“, urteilte Marcel Frischkorn, Projektmanager beim ZIG in Bielefeld. Quartiersmanagerin Silke Kreikebaum stellte die Arbeit, die Projekte und die Kooperationspartner vor, vor allem aber erläuterte sie, mit welchen Mitteln und Methoden in Werdohl an einem seniorenfreundlichen Wohnumfeld gearbeitet wird. Sie verschwieg dabei aber auch nicht, dass es noch Probleme gibt. Zwischen Pflegediensten, Ärzten und Woge gebe es bisher wenig Kommunikation, die Stadt könne aufgrund ihrer finanziell angespannten Situation in dieser Hinsicht auch keine Unterstützung leisten. Die Woge stehe deshalb in Gesprächen mit der Hochschule für Gesundheit in Bochum, um ein Gesundheitsnetzwerk aufzubauen. Ausführlichere Informationen zu diesem fachlichen Austausch, in dessen Rahmen verschiedene erfolgreiche Modellprojekte vorgestellt wurden, finden Sie hier.

Stadtumbau Bochum: Jugendforum Ost mischt sich in den Stadtumbau ein
Wie kann man den Stadtbezirk für Jugendliche interessanter gestalten? Aus Sicht des Kinder- und Jugendrings Bochum keine Frage: Indem man die Teenager an den Entscheidungsprozessen beteiligt. Aus diesem Grund wurde kürzlich ein erstes Jugendforum Ost veranstaltet. Rund 50 Jugendliche ab 15 Jahren beteiligten sich daran und brachten sich mit vielen eigenen Ideen ein. Als Lohn für ihren Mühen dürfen die Beteiligten ihre Anregungen persönlich der Bezirksvertretung Ost vortragen. Dafür wird die nächste Sitzung am 3. März [15 Uhr] eigens ins Jugendfreizeithaus Inpoint, Unterstraße 70, verlagert. Mehr Details zu dieser sicherlich nachahmenswerten Beteiligungsaktion finden Sie hier.

Stadtumbau Hattingen: Der Stadtumbau in der Hattinger Innenstadt startet 
Die Stadtumbau-Projekte Welper und Innenstadt bringen Millionen nach Hattingen. 7,8 Millionen Euro werden in Welper investiert, fünf Millionen in der Innenstadt. Die gute Nachricht: Alle bisherigen Zuschussanträge wurden genehmigt. Die Stadt darf darauf hoffen, dass am Ende 80 Prozent aller Mittel von Bund und Land gekommen sind. Die schlechte Nachricht: Bei Projekten dieser Größenordnung dauert es oft Jahre, bis man etwas sieht. In der Innenstadt ist es jetzt so weit. „2016 fangen wir an drei Stellen an“, freut sich Baudezernent Jens Hendrix. Detailliertere Informationen zu den in Hattingen geplanten Maßnahmen und Projekten finden Sie hier.

Stadtumbau Hemer: Die Kapitäne in Hemer warten auf den Sommer  
Im Sommer erobern kleine Kapitäne das hölzerne Schiff oder matschen ausgelassen mit Wasser und Sand herum, im Winter sind es meist nur Kurzbesuche, die Eltern und Kinder Hemers beliebtestem Spielplatz abstatten. In den Sommermonaten sehen Eltern und Großeltern zu, dass sie Wechselkleidung für den Nachwuchs dabei haben, denn meistens reicht es den Kindern nicht, sich auf dem reinen Spielplatzareal auszutoben, gerne nutzen sie das fließende Wasser im „blauen Band“, um ein Bad zu nehmen – der Bereich zwischen Woolworth und der Apotheke ist ein echter Abenteuerbereich geworden. Dieser Spielplatz ist im Jahr 2009 eingeweiht worden. Rund 60 000 Euro hat der Spielplatz komplett gekostet, finanziert aus Mitteln des Programms Stadtumbau West, von dem Hemer im Vorfeld der Landesgartenschau an so vielen Stellen im Stadtgebiet profitiert hat. Ausführlichere Informationen zu den zahlreichen Verbesserungen und neuen Attraktionen, die in Hemer mit Hilfe der Stadtumbaumittel geschaffen werden konnten, finden Sie hier.

Veröffentlichung: Positionen der Arbeitsgruppe „Inklusion und Stadtentwicklung“ des Netzwerk Innenstadt NRW 
Aufgrund der wachsenden unterschiedlichen Lebenswirklichkeiten, sozialen Chancen und Zukunftsaussichten gewinnt die Inklusions-Debatte in unseren Kommunen zunehmend an Bedeutung, auch über den Bildungsbereich hinaus. Mit der Umsetzung von Inklusion stehen wir aber noch am Anfang eines langen Prozesses. Inklusion ist kein Expertenthema – im Gegenteil. Sie gelingt nur, wenn möglichst viele mitmachen. Jeder kann in seinem Umfeld dazu beitragen. Es geht um die Akzeptanz und die Teilhabe aller Menschen am gesellschaftlichen Leben. Das Netzwerk Innenstadt NRW hat dazu eine Arbeitsgruppe eingesetzt, die nun ihre Ergebnisse veröffentlicht hat. Diese aus unserer Sicht sehr empfehlenswerte Broschüre steht hier zum Download für Sie bereit. 

Veranstaltung: Mehr bezahlbaren Wohnraum – wir packen es gemeinsam an!  
Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau- und Reaktorsicherheit [BMUB] veranstaltet am 3. und 4. März 2916 in Berlin einen Nationalen Kongress zum „Bündnis für bezahlbares Bauen und Wohnen“. Im Rahmen dieser zweitägigen Veranstaltung soll eine erste Bilanz über die Arbeit des Bündnisses gezogen werden. Darüber hinaus soll in hochrangig besetzten Podiumsdiskussionen und Fachforen ein fachlicher Austausch gefördert werden. Den Flyer zu dieser Veranstaltung mit allen relevanten Informationen zu Programm und Anmeldung haben wir hier zum Download für Sie bereitgestellt.