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15.04.2013

Remscheid: Innovationsagentur Stadtumbau NRW initiiert mit Partnern vor Ort Kunstprojekt in leer stehenden Wohnungen
Die Idee entstand bereits im September des vergangenen Jahres im Rahmen des Beteiligungsprozesses zur Aufwertung des Remscheider Stadtteils Honsberg: die Nutzung leer stehender Wohnungen im Quartier als Ausstellungsräume für ein innovatives Kunstprojekt zur Belebung des Quartiers. Nun haben die Stadt Remscheid, GEWAG-Vorstand Herr Behrendt und die Innovationsagentur Stadtumbau NRW gemeinsam mit lokalen Akteuren das Kunstprojekt „Honsberg GroßARTig“ ins Leben gerufen. Am 13. und 14. Juli 2013 werden Kulturschaffende, Künstler, Nachwuchstalente und Vereine insgesamt 35 leer stehende Wohnungen in 2.500qm Ausstellungsfläche verwandeln. Noch steht ausreichend Raum zur Verfügung und Kulturschaffende, die sich an diesem außergewöhnlichen Kunstprojekt beteiligen möchte, sind eingeladen, sich mit den Organisatoren in Verbindung zu setzen! Weitere Informationen und Kontaktadressen finden Sie hier.

Stadtumbau Kamp-Lintfort: Innovationsagentur Stadtumbau NRW erstellt Standortgutachten zum Rathausumfeld
Abriss der 3 Weißen Riesen und Bau des „EK3“, Aufwertung der Moerser Straße, Umgestaltung des Prinzenplatzes: dies sind nur einige der Maßnahmen, die im Rahmen des Stadtumbaus in Kamp-Lintfort in den vergangenen Jahren mit großem Erfolg realisiert wurden, um so einen wichtigen Beitrag zur nachhaltigen Steigerung der Attraktivität der Kamp-Lintforter Innenstadt zu leisten. Doch trotz dieser großen Erfolge und zahlreicher dadurch ausgelöster privater Folgeinvestitionen scheint das Rathausumfeld Kamp-Lintforts bislang nicht von der umfassenden Aufwertung der angrenzenden Bereiche profitieren zu können. Das soll sich nun ändern: Die Stadt Kamp-Lintfort hat die Innovationsagentur Stadtumbau NRW beauftragt, ein Standortgutachten für das Rathausumfeld zu erarbeiten. Ziel ist es, tragfähige Leitbild- und Entwicklungsoptionen für eine nachhaltige Aufwertung dieses Bereiches zu erarbeiten, die als Grundlage für die weitere Planung dienen sollen. Weitere Informationen dazu finden Sie hier.

Stadtumbau Bielefeld: Die Eröffnung des Skateparks steht bevor
Bereits im Mai sollen die ersten Skater die größte Skate- und BMX-Anlage Deutschlands auf dem Kesselbrink in Bielefeld testen können. Bereits jetzt kann man die beeindruckenden Metall- und Holzrampen über dem Platz aufragen sehen und einen Eindruck von der spektakulären Anlage bekommen. Dabei hat die Stadt Bielefeld bei der Planung ausgewiesene Experten zu Rate gezogen, die solche Skateparks bereits europa- und weltweit errichtet haben und zudem Profis aus der Szene, wie Benni Kopp, den amtierenden deutschen Meister der BMXler auf der Half-Pipe. Neben der Eröffnung steht im September ein weiteres Highlight an: der "Bielefeld City Jam" mit Teilnehmern aus der ganzen Welt, der durch Mittel aus dem Projekt „Ab in die Mitte“ finanziert wird. Weitere Information dazu finden Sie hier.

Stadtumbau Leverkusen: Die „neue bahnstadt opladen GmbH“ feiert Geburtstag 
Fünf Jahre ist die „neue bahnstadt opladen GmbH“ erst jung, doch bereits jetzt können „die Macher“ hinter dem Prestigeprojekt des Stadtumbau West in Leverkusen eine beeindruckende Erfolgsbilanz vorweisen. Unter anderem wurden im Rahmen der umfassenden Bodensanierung rund 100.00 Kubikmeter Erde bewegt, es wurden 3,5 Kilometer Kanäle verlegt, Straßen gebaut, ein erster provisorischer Brückenschlag vollzogen und aktuell befinden sich in zwei Wohngebieten auf dem Areal fast 400 Wohneinheiten im Bau. Das wichtigste ist für Vera Rottes, Geschäftsführerin der „neue bahnstadt opladen GmbH“, jedoch „dass es in so kurzer Zeit gelungen ist, das ehemalige Ausbesserungswerk wieder mit Leben zu füllen. Das Gelände ist jetzt nutzbar für jedermann. Das ist die größte Leistung“. Weitere Informationen zu diesem Geburtstag, zu dem das Team der Innovationsagentur Stadtumbau NRW herzlichst gratuliert, finden Sie hier.

Stadtumbau Altena: Führungen durch den Tunnel für den Burgaufzug
Der Bau des Burgaufzugs in Altena ist weiterhin in vollem Gange. Am 21. April steht nun ein ganz besonderer Termin an: Bis zu 600 Interessierte können an diesem Tag zwischen 10.00 und 16.30 an einer Führung teilnehmen und einen ersten Blick in den Tunnel werfen. Fachkundig informiert über das Projekt werden die Besucher dabei von Bürgermeister Dr. Andreas Hollstein, Stadtplaner Roland Balkenhol und Gundula Schulze. Ganz umsonst sind die Führungen zwar nicht, doch die geringe Schutzgebühr von 2 Euro wird dem Projekt zugute kommen und für die Erstausstattung des neuen Museumsshops verwendet werden. Weitere Informationen zu diesem spannenden Freizeittipp finden Sie hier.

Dortmund: Mieter fordern mehr Druck auf „Hannibal-Investor“
Es ist ein klassischer Fall der Vernachlässigung von Wohnungsbestand durch einen Finanzinvestor: In Dortmund-Dorstfeld steht der riesige Wohnkomplex „Hannibal“ und verfällt zusehends, obwohl immer noch mehr als 200 Mieter in dem Komplex wohnen. Der Investor hatte das Objekt für 7 Mio. Euro ersteigert, scheint allerdings nicht gewillt zu sein, auch nur grundlegende Investitionen und Aufwertungsmaßnahmen vorzunehmen. Mittlerweile müssten nach Schätzungen von Tobias Scholz vom Mieterverein vor Ort knapp 10 Mio. Euro in das Gebäude investiert werden, um es wieder in einen bewohnbaren Zustand zu versetzen. Nun setzt der Mieterverein auf die Unterstützung des Landes und eine Verschärfung des gesetzlichen Rahmens für Finanzinvestoren auf dem Wohnungsmarkt. Der Mieterverein hofft, dass NRW-Bauminister Michael Groschek der Einladung zu einem vor-Ort-Termin folgen wird und damit auch der Druck auf den Investor erhöht werden kann. Weitere Informationen zu diesem weiteren Beispiel für die Entstehung von Schrottimmobilien finden Sie hier.

Recklinghausen: Die Probleme in der Breuskesbachsiedlung verschärfen sich
Zunehmender Leerstand in den Wohnhochhäusern, sanierungsbedürftige Fassaden und Angsträume: die Breuskesbachsiedlung in Recklinghausen scheint sich zunehmend zu einer Problemsiedlung zu entwickeln. Nach Aussagen von Vivawest-Unternehmenssprecher Hans-Jörg Heims plant das Unternehmen zwar eine umfassende Sanierung der Siedlung, doch aufgrund eines anstehenden Eigentümerwechsels wird sich vor Herbst dieses Jahres wohl kaum etwas tun. Doch wenn Vivawest geschätzte 20 Mio. Euro tatsächlich in die Aufwertung der Siedlung investieren wird, soll nicht nur eine einfache Sanierung erfolgen. Das Unternehmen hat ein Konzept entwickelt, das auf ein gemeinsames Handeln und eine Kooperation mit der Stadt und sozialen Einrichtungen setzt. Dieses Konzept wurde kürzlich von NRW-Bauminister Michael Groschek bei einem Vor-Ort-Termin als „vorbildliche Maßnahme“ gelobt. Nun bleibt abzuwarten, wann dieses Konzept konkret in die Umsetzung gehen kann. Ausführlichere Informtionen zur Situation in dieser Siedlung finden Sie hier.

Stadtumbau Bottrop: „Trapez“-Büro als Anlauf- und Informationsstelle eröffnet
Am vergangenen Freitag hat in der Gladbecker Straße 25 in Bottrop das „Trapez“-Büro eröffnet. Hier werden Mitarbeiter der Stadterneuerung und Mitglieder des Bottroper Künstlerbundes von nun an nicht nur interessierte Bürger über das umfangreiche Umbauprojekt des „Trapez“ informieren, die Räumlichkeiten sollen auch als Anlaufstelle für lokale Künstler und als Veranstaltungsort dienen. Damit macht die Stadt ihre Ankündigung wahr, bei der Umgestaltung des „Trapez“-Platzes eine umfangreiche Bürgerbeteiligung sowie Einbindung der lokalen Kulturschaffenden zu forcieren, um gemeinsam Planungen zur Aufwertung des Platzes zu erarbeiten. Weitere Informationen zu den Angeboten dieser neuen Anlaufstelle finden Sie hier.

Stadtumbau Wetter: Bürgermeister Frank Hasenberg steht Rede und Antwort
Aktuell stellt die Kaiserstraße in Wetter nicht wirklich eine „Visitenkarte“ für die Stadt dar und entsprechend ungeduldig erwartet man dort den Start der geplanten Aufwertungsmaßnahmen. Doch noch müssen alle engagierten lokalen Akteure und die Bürgerschaft sich in Geduld üben, denn die entsprechenden Förderanträge sind zwar bereits gestellt, aber vor Juni ist keine Entscheidung zu erwarten, wie Bürgermeister Frank Hasenberg im Interview erläutert. Zudem betont Hasenberg, dass die Stadtumbaumaßnahmen nicht automatisch alle Probleme in der Stadt lösen werden. Auch die Immobilienbesitzer vor Ort sieht er in der Pflicht, durch private Investitionen einen Beitrag zur Aufwertung der Kaiserstraße zu leisten. Im Falle einer Förderzusage sollen dann Stadt und Private gemeinsam den Standort voranbringen. Das gesamte Interview mit dem Bürgermeister der Stadt Wetter finden Sie hier.

Veranstaltung: „Neue Instrumente der Bauleitplanung auf dem Prüfstand"
Am 28. Mai 2013 lädt das Deutsche Institut für Stadt und Raum [DISR] zur Fortbildungsveranstaltung „Neue Instrumente der Bauleitplanung auf dem Prüfstand“. Der Schwerpunkt der Veranstaltung wird auf einer Prüfung der wichtigsten Neuerungen der BauGB-Novellen im Hinblick auf ihre Praxistauglichkeit und die damit verbundenen neuen Aufgaben und Probleme der Bauleitplanung liegen. Den Teilnehmenden sollen im Rahmen dieser Veranstaltung auch konkrete Hilfestellungen zur praktischen Anwendung dieser neuen Bestimmungen in der kommunalen Praxis vermittelt werden. Nähere Informationen zu dieser Veranstaltung und ihrem Programm finden Sie hier.