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15.06.2015

Stadtumbau Bochum: Ein Stadtteilzentrum für alle Kulturen in Stahlhausen
Die Evangelische Kirchengemeinde und Ifak gehen mit dem Stadtteilzentrum Q1 im Bochumer Stadtumbaugebiet Stahlhausen, das in der vergangenen Woche offiziell eröffnet wurde, neue Wege. Das Zentrum als Anbau der Friedenskirche wurde binnen zwei Jahren fertig gestellt. Die evangelische Kirchengemeinde und die Ifak gehen mit diesem Projekt neue Wege, was alle Redner in ihren Grußworten herausstrichen. Denn die Gemeinde stand vor der Entscheidung, die Friedenskirche zu schließen, oder künftig zu teilen mit Menschen anderer Glaubensrichtungen. Pfarrer Nollmann: „Die evangelische Kirchengemeinde im Westend möchte sich stärker als offene Kirche für den Sozialraum engagieren.“ Denn das Quartier ist nicht allein geprägt durch eine kulturelle Vielfalt, sondern auch durch Bildungsarmut und eine schwierige Sozialstruktur. Ausführlichere Informationen diesem erfolgreichen und sicherlich vorbildhaften Projekt finden Sie hier.

Stadtumbau Lünen: So soll Lünens „Gute Stube“ einmal aussehen
Alles neu, alles anders: Nicht nur das ehemalige Hertie-Haus selbst wird aufwändig umgebaut, auch die angrenzende Fußgängerzone im Herzen der Lüner City. Über den Fortgang des Projekts "Stadtumbau West" informierten sich in der vergangenen Woche rund 80 Interessierte im Ratssaal und im Rahmen einer Begehung. Mit der Gestaltung der Fußgängerzone rund um die ehemalige Hertie-Immobilie soll das Projekt Stadterneuerung - Stadtumbau West - Anfang 2016 in die nächste Runde gehen. Rund 80 Anwohner, Geschäftsleute und Politiker erfuhren am Mittwochabend im vollbesetzten Ratssaal und bei einer Begehung Details von der Verwaltung und vom Stadtumbaubüro. Ausführlichere Informationen zu den weiteren Planungen für die Innenstadt Lünens und auch zur Beteiligungsveranstaltung finden Sie hier.

Stadtumbau Krefeld: Der Kaiser-Friedrich-Hain ist wieder ein Kleinod
Die Neugestaltung und Sanierung des Kaiser-Friedrich-Hains im großen Krefelder Stadtumbaugebiet Innenstadt ist abgeschlossen. In Vertretung des erkrankten Oberbürgermeisters Gregor Kathstede hat Bürgermeister Frank Meyer das Park- und Spielgelände an der Steckendorfer Straße offiziell an die Bürger übergeben. "Dies ist ein tolles Beispiel dafür, wie man historische Elemente aus der Geschichte der Samt- und Seidenstadt bei der Planung einer modernen Parkanlage berücksichtigen kann," lobte Meyer. Der Park präsentiert sich nun mit neuen Wegen und neuen Beeten, Hecken, Bäumen und Sträuchern. 235.000 Euro sind allein in die Sanierung des 17.000 Quadratmeter großen Parks geflossen. Weitere 135.000 Euro kostete der Spielplatz und 80.000 Euro verschlang die Sanierung von Mauer samt Zaun und Toranlage und dem klassischen Aussichtstempel von 1914/15. Ausführlichere Informationen zu diesem bemerkenswerten Projekt und zur großen Eröffnungsfeier finden Sie hier.

Veranstaltung: Zusammenhalt im Veedel – Kooperationsperspektiven für die Wohnungswirtschaft
Die Großwohnsiedlungen der 1960er und 1970er Jahre sind oft geprägt von wohnungswirtschaftlichen, städtebaulichen und sozialen Problemen. Zu beobachten sind hier Rückzugsprozesse des örtlichen Gewerbes, der kommunalen Infrastruktur, Prozesse sozialer Desorganisation mit fehlendem Zusammengehörigkeitsgefühl, Spannungen im Zusammenleben verschiedener Bevölkerungsgruppen, soziale Konflikte bis hin zu einer vermehrten Belastung durch Kriminalität und anderen Formen der Unordnung. Dies stellt vor allem die Wohnungsunternehmen als Eigen- tümer vor große Herausforderungen. Die Verbesserung der Lebensqualität und die Stabilisierung werden in diesen Quartieren wirkungsvoller erreicht, wenn die Wohnungsunternehmen kooperieren statt sich nur um den jeweils eigenen Wohnungsbestand zu kümmern. In der Kölner Großwohnsiedlung Bocklemünd wurde daher die Zusammenarbeit zwischen den Wohnungsunternehmen und anderen lokalen Akteuren in einem Modellvorhaben erprobt. Die Erfahrungen der„Bocklemünder Siedlungs-Koalition“ [BoSKo] sind vielversprechend und werden im Rahmen nun im Rahmen einer Fachtagung am 15. September 2015 in Köln vorgestellt. Ausführlichere Informationen zu dieser Veranstaltung und auch die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier.

Veranstaltung: 13. Wohnprojektetag NRW – Wohnprojekte: Vom Radikalen zum Normalen…
Der 13. Wohnprojektetag NRW findet am 28. August 2015 im Wissenschaftspark Gelsenkirchen statt. Unter dem Titel „Von Radikalen und Normalen…“ soll der Blick auf Anspruch und Wirkungen gemeinschaftlicher Wohnprojekte gerichtet und die Spannweite zwischen politisch engagierten Projekten mit „radikalen Ideen“ bis hin zu Projekten, die einfach und unspektakulär gut funktionieren, ausgelotet werden: zwischen Weltenrettern und "Normalos", zwischen Leuchtturm und Insel, zwischen Raum-Unternehmen und Wohn-Gemeinschaft. Parallel gibt es auch 2015 wieder die Möglichkeit, dass sich Wohnprojekte und Wohnprojekt-Initiativen sowie professionelle Akteure auf einem Markt der Möglichkeiten präsentieren. Ausführlichere Informationen zu dieser Veranstaltung, zu der Sie sich bis zum 21. August 2015 anmelden sollten, finden Sie hier.

Veranstaltung: BauGB Novelle II 2014 – Erleichterte Unterbringung von Flüchtlingen
Die BauGB-Novelle 2014 II hat durch eine Ergänzung planungsrechtlicher Vorschriften in § 246 BauGB eine befristete und erleichterte Unterbringung von Flüchtlingen und Asylbegehrenden durch erweiterte Befreiungsregelungen im unbeplanten Innenbereich [§ 34 (3a) BauGB], im Außenbereich [§ 35 (4) BauGB] und in Gewerbegebieten [§ 8 BauNVO] eröffnet. Diese befristeten Sonderregelungen treten am 31.12.2019 außer Kraft. Genehmigte und ausgeübte Flüchtlings- oder Asylunterkünfte behalten allerdings weiterhin ihren Bestand, weil sie auf der Grundlage der BauGB-Novelle 2014 II planungsrechtlich zulässig waren und deshalb fortgesetzt werden können. Ziel der Veranstaltung, die das Deutsche Institut für Stadt und Raum e.V. [DISR] am 28. September in Bochum durchführt, ist es, das neue Instrumentarium auf seine Eignung zur zeitnahen Schaffung von Flüchtlings- und Asylbewerberunterkünften zu überprüfen, auf Gefahren und Fehlentwicklungspotentiale hinzuweisen sowie erste Empfehlungen zum Instrumenteneinsatz zu geben. Ausführlichere Informationen zu dieser Veranstaltung und auch die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier.