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15.07.2013

Stadtumbau Gelsenkirchen: Stadt behält hohes Entwicklungstempo bei
Woche für Woche gibt es neue Fortschritte des Stadtumbaus in Gelsenkirchen zu vermelden und die Stadt behält das hohe Tempo weiter bei. So nehmen die Umbaumaßnahmen am Heinrich-König-Platzes nun Fahrt auf und die Bürger werden nicht nur umfassend über die Fortschritte informiert, sondern auch aktiv in den Stadtumbau miteinbezogen. So hat die Stadt eine neue und anschauliche Imagebroschüre zum Heinrich-König-Platz veröffentlicht und an den Bauzäunen wird eine Ausstellung mit Bildern vom alten und künftigen Erscheinungsbild des zentralen Platzes eröffnet. Gemeinsam soll das Großprojekt dann pünktlich zum Start der Sommerferien mit einem Baustellenfest gefeiert werden. Weitere Informationen zum Heinrich-König-Platz finden Sie hier. Zudem können Sie hier den aktuellen Baustellen-Newsletter zum Heinrich-König-Platz herunterladen. Erfreuliches gibt es auch aus dem Stadtumbaugebiet Tossehof zu vermelden. Hier wurde die zentrale Achse im Wohngebiet, der Dörmannsweg, von den Bewohnern lange Zeit als Angstraum wahrgenommen. Diese Zeiten sind jedoch nun Geschichte, denn der Bereich wurde umfassend und qualitätvoll aufgewertet und bietet den Bewohnern nun nicht nur eine neue Wegeverbindung, sondern auch einen Treff- und Kommunikationsort. Die Fertigstellung wurde dann in der vergangenen Woche auch gebührend mit einem Straßenfest gefeiert. Weitere Informationen zur Umgestaltung des Dörmannswegs finden Sie hier.

Stadtentwicklung Remscheid: Beteiligungsveranstaltung zum geplanten Designer-Outlet-Center
Am 18. Juli um 18.00 Uhr werden im Forum Hackenberg alle Remscheider Bürger die Möglichkeit erhalten, sich umfassend über das geplante „Designer-Outlet-Center“ [DOC] in Lennep zu informieren. Dann wird auf der Informationsveranstaltung nicht nur das Verkehrsgutachten über die Auswirkungen des DOC auf die Verkehrssituation vorgestellt, sondern zudem auch das überarbeitete Einzelhandelskonzept und Untersuchungen zur Umweltverträglichkeit. Darüber hinaus werden die Bürger in einer anschließenden Diskussionsrunde Fragen an die anwesenden Gutachter stellen können. Weitere Informationen zu dieser Veranstaltung, die von David R. Froessler, Leiter der Innovationsagentur Stadtumbau NRW moderiert wird, finden Sie hier.

Stadtumbau Lünen: Der letzte Akt der Innenstadt-Umgestaltung löst Diskussionen aus
Im Rahmen einer Anwohnerversammlung wurden in Lünen die Pläne zur Umgestaltung der nördlichen Innenstadt von den anwesenden Anwohnern, Investoren und interessierten Bürgern kontrovers diskutiert. Insbesondere die Pläne zur Verlegung der Bushaltestelle von der Münsterstraße in die Engelstraße sorgen für Diskussionen. Während die Gastronomen eine Verlegung fordern, um mehr Platz für Außenbereiche zu schaffen und die Abgasbelastung in diesem Bereich zu verringern, fürchten Geschäftsleute aus der Münsterstraße einen Verlust von Laufkundschaft. Ein Kompromissvorschlag seitens der Stadt sieht nun die Schaffung eines neuen Platzes vor der Persiluhr vor, um die Aufenthaltsqualität im nördlichen Innenstadtbereich zu stärken. Weitere Informationen zu dieser letzten Phase der Innenstadterneuerung im Stadtumbau der Stadt Lünen finden Sie hier.

Stadtumbau Herne: Abrissarbeiten auf dem Glückaufplatz in Wanne-Eickel in vollem Gange
Eine ganze Weile tat sich wenig auf dem Glückaufplatz in Wanne-Eickel, nun sind die Umbaumaßnahmen aber in vollem Gange. Pflasterungen, Asphalt, Brunnen und Baumreste sind bereits restlos entfernt und bis Oktober sollen die Umbauarbeiten abgeschlossen werden. Parallel dazu wird ab Ende Juli mit dem Abriss des Parkhauses begonnen, um Platz für den Neubau einer Kaufland-Filiale zu schaffen. Und auch im angrenzenden Bereich schreitet die Umgestaltung der Hauptstraße zwischen Berliner Straße und Buschmannshof zügig voran. Dabei ist durchaus Eile geboten, denn die Umbaumaßnamen, die mit 400.000 Euro aus dem Programm Stadtumbau West gefördert werden, müssen bis Oktober abgeschlossen sein. Weitere Informationen zu diesen umfassenden Aufwertungsmaßnahmen in Herne finden Sie hier.

Stadtentwicklung Solingen: Stadt unterstützt neu gegründete ISG
In immer mehr Städten und Gemeinden Nordrhein-Westfalens schließen sich Händler und Eigentümer zusammen, um Immobilien- und Standortgemeinschaften [ISG] zu gründen und auf diese Weise gemeinsam „ihren“ Einzelhandelsstandort zu stärken. In Solingen hat sich die Immobilien- und Standortgemeinschaft Solingen-Ohligs neu gegründet und in kurzer Zeit mit der Unterstützung der Stadtsparkasse und der Industrie- und Handelskammer [IHK] 5.000 Euro akquirieren können. Nun unterstützt auch die Stadt Solingen die Initiative mit weiteren 5.000 Euro. Erste Projekte der ISG sind bereits in Planung. So sollen unter anderem ein neues Lichtkonzept erarbeitet, ein Parkleitsystem für Einkaufsgäste installiert sowie zusätzliche Werbeaktionen initiiert werden. Weitere Informationen zur ISG Solingen-Ohligs finden Sie hier.

Stadtentwicklung Kleve: Pläne für die Entwicklung innenstadtnaher Flächen werden konkretisiert
Gemeinsam bringen es das Union-Gelände und der Minoritenplatz in Kleve auf eine beeindruckende Fläche von etwa 20 Hektar. In den kommenden Monaten sollen nun die Pläne zur Entwicklung dieser innenstadtnahen Fläche konkretisiert werden. Auf dem Minoritenplatz wird neben einem Neubau mit 4.800 qm Handelsfläche auch die Schaffung eines Stadtparks mit 1.500 qm in Erwägung gezogen. Das Union-Gelände wartet mit anderen Dimensionen auf: Hier könnte unter anderem ein Geschäftshaus mit 35.000 qm Verkaufsfläche entstehen. In beiden Fällen will die Stadt jedoch gezielt darauf achten, dass die neuen Angebote keine Konkurrenzsituation zur Innenstadt schaffen und hier lediglich ergänzende Angebote angesiedelt werden. Favorisiert wird für das Union-Gelände aktuell die Ansiedlung eines Möbelhauses. Weitere Informationen zu dieser groß angelegten Entwicklungsoffensive in Kleve finden Sie hier.

Projekt der Woche: „Spielleitplanung Bremerhaven Geestemünde“
Das Projekt „Spielleitplanung Bremerhaven Geestemünde“ ist ein erfolgreiches Beispiel für das in den vergangenen Jahren immer häufiger angewendete Planungsinstrument der „Spielleitplanung“, das die verstärkte Berücksichtigung von Wünschen und Bedürfnissen von Kindern, Jugendlichen und Familien in der Planung zum Ziel hat. Im Fokus des konsensualen Beteiligungs- und Planungsverfahrens steht dabei die Erhöhung der Lebensqualität von jungen Menschen und Familien durch die zielgerichtete Aufwertung von Freizeit- und Erholungsflächen in städtischen Quartieren. In Geestemünde konnten im Zuge des Verfahrens zahlreiche qualitätvolle und zielgruppenspezifische Aufwertungsmaßnahmen umgesetzt werden. Weitere Informationen zu diesem beispielhaften Beteiligungsansatz finden Sie hier.

Veranstaltung zum Beitrag der Stadtplanung zur Energiewende
Die Energiewende in Deutschland erfasst immer stärker alle planerischen Ebenen, konkrete Maßnahmen zur zielgerichteten Umsetzung sind jedoch nach wie vor Gegenstand kontroverser Fachdiskussionen. Vor diesem Hintergrund ist es ein Ziel der Weiterbildungsveranstaltung „Beitrag der Stadtplanung zur Energiewende“ am 12. September 2013 in Dortmund, den Stand der aktuellen Planungen aufzuzeigen und zukünftige Entwicklungen abzuschätzen. Im Rahmen der Veranstaltung soll dabei insbesondere die Fortentwicklung und Zielsetzung des erweiterten Instrumentenkastens des BauGB vorgestellt und kritisch hinterfragt werden. Anhand ausgewählter Beispiele soll darüber hinaus die Bedeutung und praktische Umsetzung regionaler und kommunaler Klimaschutzkonzepte näher beleuchtet werden. Weitere Informationen zu dieser Veranstaltung und das vollständige Programm finden Sie hier.