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15.09.2008

Reportage: Kooperationsprozess zur Erneuerung des Spielplatzes ‚Görlitzer Platz’ in Oberbarmen/Wichlinghausen-Süd [Wuppertal]
Um dem ökonomischen, ökologischen und sozialen Strukturwandel der Stadt Wuppertal in adäquater Weise zu begegnen, wurde Ende des Jahres 2004 ein Grundförderantrag für die drei Stadtumbaugebiete Elberfelder Nordstadt/Arrenberg, Unterbarmen und Oberbarmen/Wichlinghausen-Süd gestellt und bewilligt. Ein wichtiger Baustein in allen geförderten Gebieten ist die Wohnumfeldattraktivierung und -verbesserung. Vor allem Spielplätze sind nur in geringer Anzahl vorhanden und wenn, meist in einem Zustand, der nicht den Ansprüchen und Anforderungen der Kinder aus dem jeweiligen Stadtteil entspricht. Nach einem umfangreichen Kooperationsprozess mit den Kindern und Jugendlichen im Quartier Oberbarmen/Wichlinghausen-Süd für die Neugestaltung der Spielflächen konnte am 4. September das Ergebnis der Zusammenarbeit schließlich feierlich eingeweiht werden. Die Eindrücke vom Einweihungsfest und die Hintergründe zum Beteiligungsprozess für den neuen Spielplatz können Sie hier in der ausführlichen Reportage der Innovationsagentur nachlesen.

Presse: Einweihung des Spielplatzes in Velbert-Nordpark
Mit dem Abriss des ersten Hochhauses in der Straße ‚Am Nordpark’ im Rahmen des Programms Stadtumbau West in Velbert entstand eine erste Freifläche, die bis zur Umsetzung der Gesamtmaßnahme übergangsweise genutzt werden sollte. Geplant ist nämlich, auf lange Sicht die übrigen Hochhäuser ebenfalls zurückzubauen und die so gewonnenen Flächen für eine moderne und innovative Neubebauung vorzusehen. Als Zwischennutzung wurde hier von allen Beteiligten eine Spielfläche vorgesehen, die am 15. August in Zusammenarbeit mit der städtischen Wohnungsgesellschaft Wobau eröffnet werden konnte. Am Eröffnungstag wurde ein buntes Programm für Jung und Alt geboten, bei dem sich die unterschiedlichen Akteure des Quartiers engagierten. Die Resonanz der Presse zur Veranstaltung haben wir für Sie hier und hier zusammengestellt.

Projekt der Woche: Umgestaltung der Großwohnsiedlung Neumühl
Die Großwohnsiedlung in Duisburg-Neumühl ist in den 1960er und 1970er Jahren entstanden. Viele der Wohnungen entsprechen jedoch nicht mehr den heutigen Ansprüchen an ein modernes Wohnen. In einer Kooperation zwischen dem Land NRW und dem Wohnungsunternehmen Sahle sollen daher die meisten dieser Wohnungen für die Zukunft wieder fit gemacht werden. Neben dem notwendigen Abriss von 72 Wohnungen werden gleichzeitig über 300 Wohnungen saniert und modernisiert. Zusätzlich werden unterschiedliche Dienstleistungen als Ergänzung zur Wohnfunktion im Quartier angesiedelt. Die Details zu diesem spannenden und vorbildhaften Ansatz können Sie wie immer hier auf unserer Homepage nachlesen.

EXPERIMENTDAYS 08 - Wohn.Stadtteil.Kreativ.Kulturprojektbörse.Workshops.Exkursionen.Kurzfilmabend
Die EXPERIMENTDAYS 08 sind Impulsgeberin für innovative Wohn-, Lebens- und Aktionsformen in Berlin und eine Plattform für den Ideenaustausch und die Anwerbung neuer Mitstreiter für selbst organisierte Wohnalternativen, Stadtteilinitiativen sowie Kunst- und Kulturprojekte. Die Veranstaltung bringt Wohnkulturen von der generationenübergreifenden Baugemeinschaft bis zum energieerzeugenden Aktivhaus, Stadtteilkulturen vom Kieztourismus bis zum Nachbarschaftshaus sowie Kreativkulturen von der Off-Galerie bis zum internationalen Kreativzentrum zusammen und präsentiert sie einer breiten Öffentlichkeit. Baugruppen, Wohnprojekte, Architekten, Stadtplaner, Kulturschaffende, Freiraumaktivisten und Stadtteilmanager werden zeigen, was Berlin und der Wedding an selbst organisierten, kreativen Initiativen und Projekten zu bieten hat. Eine Projektbörse, zahlreiche Workshops und Diskussionsrunden, Installationen sowie ein Kurzfilmabend bieten die Gelegenheit zum Austauschen, Mitmachen und Kontakte knüpfen sowie zum Werben neuer Mitstreiter. Weitere Informationen zur Veranstaltung der id22 – experimentcity vom 11. bis zum 12. Oktober in Berlin erhalten Sie hier.

Tagung: Den demographischen Wandel gestalten: Ältere Menschen mit Migrationshintergrund als Handlungsfeld der Kommunen
Der demographische Wandel stellt die Städte in Deutschland in vielerlei Hinsicht vor große Herausforderungen: So verbringt beispielsweise ein großer Teil der zugewanderten Menschen - häufig entgegen ihrer ursprünglichen Rückkehrabsicht - auch die Zeit nach dem Berufsleben in Deutschland. Sie bleiben dauerhaft und werden damit auch hierzulande alt. Ziel der Städte ist es, die Integration und die Teilhabe älterer Migrantinnen und Migranten zu gewährleisten. Sicherlich gibt es in diesem Bereich bereits sehr gute Ansätze, es besteht darüber hinaus allerdings noch erheblicher Informations- und Handlungsbedarf. Vor diesem Hintergrund veranstaltet der Deutsche Städtetag gemeinsam mit der Bertelsmann-Stiftung die Tagung „Den demographischen Wandel gestalten: Ältere Menschen mit Migrationshintergrund als Handlungsfeld für Kommunen“. Die Tagung findet am 13. Oktober 2008 im „Ernst-Reuter-Haus“ des Deutschen Städtetages in Berlin statt. Neben Beiträgen aus Politik und Wissenschaft sollen auch „Best-practice“ Beispiele aus den Städten vorgestellt werden, die eine richtungsweisende Vorbildfunktion innehaben. Weitere Details zur Anmeldung erhalten Sie hier.

Symposium: Perspektiven für Wohnungsgenossenschaften: Gesellschaftliche Trends und genossenschaftliches Wohnen
Mobilität, Individualisierung, Polarisierung sind drei gesellschaftliche Trends, welche die künftigen Wohnungsmärkte bestimmen werden. Die Mobilität entsteht meist aus beruflichen Anforderungen und erfordert in der Regel einen häufigeren Wohnungswechsel und räumliche Flexibilität. Die Individualisierung bedingt, dass die Mieterstrukturen zunehmend heterogener werden und Mieter ihre eigenen Wohnwünsche umsetzen wollen. Die Polarisierung bedeutet, dass die Mittelschicht immer stärker ausgedünnt wird. Doch welche Konsequenzen diese Trends für das Wohnen in Genossenschaften haben und wie Wohnungsgenossenschaften diesen Herausforderungen begegnen wollen, wird Thema des 12. Symposiums „Perspektiven für Wohnungsgenossenschaften“ sein. Die Veranstaltung will diese Trends verdeutlichen und Wege aufzeigen, wie heute schon mit diesen Problemen und ihren Folgen umgegangen wird. Das IfG Münster und der VdW Rheinland Westfalen laden zu einem intensiven Gedankenaustausch über diese aktuelle Thematik ein. Weitere Details zur Veranstaltung am 15. Oktober in Münster erhalten Sie hier.