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15.10.2012

Dokumentation des „Werkstadtgesprächs Honsberger Süden“ online verfügbar
Gemeinsam mit der Stadt Remscheid, dem „vhw - Bundesverband für Wohnen und Stadtentwicklung e.V.“ und Bürgerinnen und Bürgern führt die Innovationsagentur Stadtumbau NRW aktuell ein umfassendes Beteiligungsverfahren in dem Stadtumbau West-Gebiet Remscheid-Honsberg durch. Im Rahmen der Auftaktveranstaltung wurde eine differenzierte Bestandsaufnahme zur Situation im Honsberger Süden aus Sicht der dort lebenden Bürgerinnen und Bürger vorgenommen. Die vielfältigen und zahlreichen Ergebnisse der Veranstaltungen dienen nun als Grundlage für eine weitere Beteiligungsveranstaltung im Dezember zur Konkretisierung der Planungen. Die Dokumentation des ersten Werkstadtgesprächs können Sie hier herunterladen.

Beheizung mit Grubenwasser: Bundesweit einmaliges Projekt in Bochum gestartet
Jahr für Jahr fördern die Bochumer Stadtwerke aus einer Tiefe von etwa 570 Metern rund zehn Millionen Kubikmeter Grubenwasser an die Erdoberfläche – und leiten es ungenutzt in einen Teich. In einem bundesweit einmaligen Pilotprojekt soll das 20 bis 30 Grad warme Wasser nun zur Beheizung von städtischen Einrichtungen genutzt werden. Bereits seit Juni lief das Projekt im Probebetrieb, nun wurde die Geothermie-Anlage in Anwesenheit von NRW-Wirtschaftsminister Garrelt Duin und Oberbürgermeisterin Dr. Ottilie Scholz offiziell in Betrieb genommen. Zunächst werden in Bochum die Willy-Brandt-Gesamtschule, die Von-Waldthausen-Grundschule und die Hauptfeuerwache Wärme aus der Tiefe erhalten. Sollte das Verfahren auch im langfristigen Praxisbetrieb realisierbar sein, könnte es in Zukunft bundesweit Schule machen. Weitere Informationen zu dem Pilotprojekt finden Sie hier. Darüber hinaus hat der WDR einen anschaulichen Filmbeitrag zu diesem Thema gesendet, den Sie hier finden.

Stadtumbau Gelsenkirchen: Weitere Baumaßnahmen zur Neugestaltung des Tossehof gestartet
Der Stadtumbauprozess im Tossehof schreitet weiter voran. In der vergangenen Woche wurde mit den Bauarbeiten für die Neugestaltung des Dörmannsweges begonnen. In den kommenden acht Monaten wird in zwei Bauabschnitten im Rahmen der Aufwertungsmaßnahmen ein neuer und attraktiver Weg entstehen, der sich dann spielerisch durch den Abschnitt schwingen soll. Laut Quartiersmanager Detlev Czackowski wird es während der Baumaßnahmen zwar zu Beeinträchtigungen für die Anwohner kommen, letztlich wird die Maßnahme aber ein weiterer Schritt zur nachhaltigen Aufwertung des Tossehof sein. Weitere Informationen hierzu finden Sie hier.

Stadtumbau Werdohl: Filmische Dokumentation des Bahnhofsumbaus durch Werdohler Bürger
Es ist das Leuchtturmprojekt des Stadtumbaus in Werdohl: die aufwändige Sanierung und Umgestaltung des Bahnhofsgebäudes. Dass die Fortschritte dieses Projektes auch von den Werdohler Bürgerinnen und Bürgern interessiert verfolgt werden, zeigt sich an den Werdohlern Dieter Zoppa und Bernd Dunkel. Die beiden Hobbyfilmer drehen einen Dokumentations-Film über den Bahnhofsumbau und wollen die Geschichte des 1862 errichteten Bahnhofsgebäudes bis hin zum aktuellen Umbau allen Werdohlern in einer einstündigen Dokumentation zugänglich machen. Wenn der Bahnhof im kommenden Frühjahr offiziell und feierlich eröffnet wird, können die beiden Hobbyfilmer ihre Dokumentation dann fertig stellen. Weitere Informationen dazu finden Sie hier.

Schwerte: Veranstaltung zum Thema „Barrierefreiheit in Schwerte“ geplant
Der Senioren- und Pflegebeirat und die Stadtverwaltung Schwerte organisieren am 29. Oktober für alle interessierten Bürgerinnen und Bürger eine Veranstaltung mit dem Thema „Komfort für alle – barrierefreies Leben in Schwerte“. Im Rahmen der Veranstaltung sollen die Teilnehmenden die Möglichkeit bekommen, aus Ihrer Sicht zu schildern, was für sie persönlich Barrieren sind und wie sie sich ein barrierefreies Schwerte vorstellen. Der Senioren- und Pflegebeirat und auch die Demographiebeauftragte Anke Skupin erhoffen sich unter anderem, dass auch die Einzelhändler in Schwerte Anregungen aufgreifen, um ihre Geschäfte barrierefrei zu gestalten. Denn nach Ansicht des Beirates „beginnt Barrierefreiheit bereits im Kopf“. Näheres dazu finden Sie hier.

Projekt der Woche: „Nullenergiestadt“ Bad Aibling
Das Projekt „Nullenergiestadt" Bad Aibling zeigt einen beispielhaften Ansatz der nachhaltigen Konversion einer ehemals militärisch genutzten Fläche in ein klimagerechtes und energieeffizientes Wohnviertel. Im Rahmen des Projektes sollen die bereits in den 1930er Jahren errichteten Kasernengebäude energetisch saniert werden und durch die Umsetzung begleitender Klimaschutzmaßnahmen, wie der grundlegenden Modernisierung einer Nahwärmezentrale sowie der Einbindung erneuerbarer Energien und der Nutzung eines vorhandenen Verteilernetzes, die Ziele einer „Nullenergiestadt“ realisiert werden. Dies bedeutet letztlich, dass der Gesamtenergieverbrauch des Viertels dauerhaft geringer ausfällt als der Gesamtenergiegewinn. Um dieses Ziel realisieren zu können, werden die Gebäude gemäß der EnEV-Neubaustandards bis annähernd der Passivhausstandards saniert und mit modernen Photovoltaikanlagen ausgestattet. Neben der Stadt Bad Ailbing sind an dem Projekt die Hochschule Rosenheim, der örtliche Energieanbieter sowie diverse lokale Privatunternehmen [Ingenieur- und Architekturbüros] beteiligt. Näheres zu dem Projekt der Woche erhalten Sie hier.

BBSR-Analyse der aktuellen Bevölkerungsentwicklung in Deutschland
Das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung [BBSR] hat auf seiner Internetpräsenz eine aktuelle Analyse der Bevölkerungsentwicklung in Deutschland veröffentlicht. Ein zentrales Ergebnis der Analyse ist dabei die sich weiterhin vergrößernde Schere zwischen wachsenden und schrumpfenden Städten und Gemeinden, die die Akteure der Stadtentwicklung zukünftig verstärkt vor neue Herausforderungen und Probleme stellen wird. Zwar ist für viele Großstädte insgesamt eine positive Entwicklung zu konstatieren, insbesondere in kleinen Kommunen außerhalb der Ballungsräume entstehen und verschärfen sich die Probleme durch deutliche Schrumpfungsprozesse jedoch zum Teil erheblich. Und auch die Kluft zwischen „Gewinnern“ und „Verlierern“ der aktuellen demographischen Entwicklungen nimmt zu. Weitere Informationen zu der Analyse finden Sie hier.