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16.03.2009

Modellprojekt Steinheim: Auftakt zum Modellprojekt Leerstandsmanagement erfolgreich
Die Stadt Steinheim sieht sich mit einem grundlegenden Strukturwandel konfrontiert. Der Wegfall der Möbelindustrie in der Kleinstadt hat nicht nur enorme brachgefallene Flächen zur Folge, sondern auch Auswirkungen auf die Entwicklung der Innenstadt. Dort herrschen in einigen Teilen gewerbliche Leerstände vor, die mit neuen Lösungsansätzen abgebaut werden müssen. Die Innovationsagentur wird dazu ein Leerstandsmanagement im Rahmen eines neuen Modellprojektes intensiv begleiten. Auf einer öffentlichen Veranstaltung am 3. März konnte in kleinen thematischen Gruppen ebenfalls über die Weiterentwicklung der Brachflächen in ersten Ansätzen diskutiert werden. Zusätzlich informierte Herr Noell vom Ministerium für Bauen und Verkehr die anwesenden Eigentümer über die Fördermöglichkeiten der Wohnungsbauförderung. Weitere Informationen zum Leerstandsmanagement erhalten Sie demnächst auf unserer Homepage, zusätzliche Details zum Modellprojekt erhalten Sie hier.

Stadtumbau in Steinheim als Datenblatt in der Datenbank der Innovationsagentur verfügbar
Die Aktivitäten des Stadtumbaus in Steinheim, die sich mit dem Wegfall der Möbelindustrie und den dadurch entstandenen Brachflächen sowie mit Funktionsverlusten der Innenstadt auseinandersetzen, sind nun auch in unserer Datenbank dokumentiert. Zusätzlich zur Stadt Steinheim finden Sie dort alle Informationen über sämtliche weitere Stadtumbaugebiete in Nordrhein-Westfalen. Hier gelangen Sie auf die entsprechenden Seiten unserer Internetpräsenz.

Projekt der Woche: Kunst- und Kulturprojekt FUGE
Die städtische Züricher Siedlung Bernerstraße wurde im April 2004 abgerissen und sollte durch einen Neubau mit attraktiven und preiswerten Wohnungen ersetzt werden. Die damaligen Bewohner zogen nach und nach aus und hinterließen ihre leeren Wohnungen. Diese Leerstände sollten aber bis zum Abbruch nicht zu einer Belastung für die verbleibende Mieterschaft und das Quartier werden. Einige Vertreter von Quartierinstitutionen hatten daraufhin die Chance für ein einmaliges Projekt erkannt: Kunst und Kultur als Zwischennutzung. Kunst und Kultur zwischen zwei Nutzungen. Die weiteren Details zu diesem spannenden und vorbildhaften Ansatz können Sie wie immer hier auf unserer Homepage im Projekt der Woche nachlesen.

Ausschreibung zum Quartiersmanagement Gladbeck Rentfort-Nord
Die Stadt Gladbeck möchte das Quartiersmanagement im Stadtumbaugebiet Rentfort-Nord weiterführen. Zu den Aufgaben gehört unter anderem die Leitung des vorhandenen Vor-Ort-Büros inklusive Vorortpräsenz. Darüber hinaus sollen weitere Maßnahmen und Projekte auf Grundlage eines vorhandenen Städtebaulichen Entwicklungskonzeptes zur Unterstützung des Stadtumbauprozesses und Aufwertung der Quartiere entwickelt, umgesetzt und koordiniert werden. Ein weiteres wesentliches Element ist die Verstetigung bereits aufgebauter Vernetzung, der Aufbau und die Steuerung von Kommunikations- und Kooperationsstrukturen im Stadtteil sowie zwischen den Stadtteilakteuren und der Verwaltung. Die Angebotsfrist läuft am 22. April um 10 Uhr aus. Weitere Details zur Ausschreibung finden Sie hier.

Ausstellung: Neue Stadt Wulfen wird im MBV in Düsseldorf ausgestellt
Die umfassende Ausstellung zum Stadtteil Wulfen-Barkenberg im Gemeinschaftshaus Wulfen fand im November 2008 außerordentlich gute Resonanz. Sowohl Barkenberger Bürger als auch auswärtige Gäste zeigten großes Interesse an der Entwicklung der Neuen Stadt Wulfen. Im Dezember 2008 wurde sie daher zusätzlich im Dorstener Rathaus präsentiert. Vom 12. März bis zum 24. April 2009 ist die Ausstellung nun im Ministerium für Bauen und Verkehr des Landes Nordrhein Westfalen in Düsseldorf zu sehen. Das Ministerium ist als Fördermittelgeber für das Programm Stadtumbau West ein wesentlicher Partner in Barkenberg. Weitere Details zur Ausstellung im MBV finden Sie hier.

Stiftungspreis 2009: Wege in der Stadt: Kinderfreundliche Mobilität
Die Stiftung „Lebendige Stadt“ ruft alle europäischen Städte, Kommunen, Architekten, Stadtplaner, Entwickler, Investoren, Vereine, Unternehmen und Institutionen auf, sich um den Stiftungspreis 2009 zu bewerben. Preiswürdig sind Konzepte und Vorhaben, die bereits realisiert worden sind oder in naher Zukunft umgesetzt werden und die zur Sicherheit und Mobilität von Kindern im öffentlichen Verkehr beitragen, indem sie von Verkehrsteilnehmern mehr gegenseitige Rücksicht fordern und z.B. Schul- und Kitawege sicherer machen. Dem Grundanliegen der Stiftung folgend, Best-Practice-Beispiele zu fördern, die für andere Kommunen Vorbild sein können, kommen innovativen und zugleich wirtschaftlichen Lösungen, die dauerhaft zu mehr Sicherheit und kinderfreundlicher Mobilität beitragen, eine besondere Bedeutung zu. Weitere Details zum Stiftungspreis finden Sie hier.