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16.04.2012

Workshop „Haus- und Hofflächenprogramme im Stadtumbau“ ausgebucht
Der Workshop „Haus- und Hofflächenprogramme im Stadtumbau“, den die Innovationsagentur Stadtumbau NRW am Montag, den 23. April 2012 veranstaltet, ist ausgebucht und es besteht auch bereits eine Warteliste. Daher können für diese Veranstaltung keine weiteren Anmeldungen angenommen werden.

Programm zum Workshop „Die Wohnungswirtschaft als Akteur der Verstetigung“ online
Strategien zur Verstetigung von Maßnahmen der gebietsbezogenen Stadterneuerung werden auch im Stadtumbau immer wichtiger. Eine von der Innovationsagentur Stadtumbau NRW betreute Diplomarbeit ist der Frage nachgegangen, welche Rolle im Rahmen solcher Strategien die Akteure der Wohnungswirtschaft spielen können, welche Beiträge sie im eigenen Interesse leisten sollten und auch, wo Tendenzen zur Überforderung der Wohnungswirtschaft entstehen. Die Präsentation der Ergebnisse dieser Diplomarbeit soll zum Ausgangspunkt für einen Dialog und Erfahrungsaustausch zwischen Akteuren der gebietsbezogenen Stadterneuerung und der Wohnungswirtschaft genutzt werden, den die Innovationsagentur Stadtumbau NRW am Montag, den 7. Mai 2012 veranstaltet. Das Detailprogramm zu diesem Workshop, zu dem Sie sich ab sofort unter info@StadtumbauNRW.de anmelden können, haben wir hier zum Download für Sie bereitgestellt.

Gladbecker Bewohner diskutieren mit Experten über Handlungsoptionen für das Wohnen in vernachlässigten Baubeständen
Die Situation der Bewohner in der Almastraße in Gladbeck gibt weiterhin Grund zur Sorge: Nach Jahren der Vernachlässigung der Wohnungsbestände, die vom ehemaligen Eigentümer „Terra Heimbau 407 Ltd. & Co. KG" kürzlich an einen israelischen Investor verkauft wurden, nehmen Baumängel und Leerstand weiter zu – 2011 standen bereits 44 der rund 200 Wohnungen leer. Auf der Infoveranstaltung konnten betroffene Bewohner sich nun darüber informieren, über welche Handlungsmöglichkeiten zur Verbesserung der Wohnsituation Stadtverwaltung und Politik verfügen. Weitere Information zu der Veranstaltung finden Sie hier.

„Handlungskonzept Wohnen“ für Ennepetal vor dem städtischen Ausschuss für Stadtentwicklung und Wirtschaftsförderung vorgestellt
Die Stadt Ennepetal verliert jährlich im Durchschnitt rund 350 Einwohner. Im Jahr 2011 betrug die Gesamteinwohnerzahl nur noch knapp über 30.000. Vor dem Hintergrund dieser fortschreitenden Schrumpfungsprozesse und des demographischen Wandels wurde nun ein „Handlungskonzept Wohnen“ für Ennepetal vorgestellt. Schwerpunkte zur Sicherung der nachhaltigen Entwicklung bis 2025 sind vor allem die Modernisierung des bestehenden Wohnungsbestandes sowie Sanierungsmaßnahmen, die verstärkt barrierefreies und betreutes Wohnen ermöglichen und fördern. Darüber hinaus sollen auch zielgerichtet neue Wohnangebote geschaffen werden – eine Ausweitung von Baugebieten in der Peripherie soll allerdings explizit vermieden werden. Weitere Informationen finden Sie hier.

Von der Entwicklung und Aufwertung der Dinslakener Innenstadt soll auch die Altstadt profitieren
Der Aufbruch zur Aufwertung der Dinslakener Innenstadt ist aktuell deutlich sichtbar: Täglich schreiten die Abrissarbeiten des ehemaligen Hertie-Gebäudes am Hans-Böckler-Platz fort. Laut Baudezernent Dr. Thomas Palotz sollen nun im kommenden Monat Eigentümer, Gastronomen, Einzelhändler und Bewohner zu einem Workshop eingeladen werden, um auch die zukünftige Entwicklung der Altstadt gemeinsam voranzutreiben. Ein Entwicklungsansatz könnte die Etablierung von gastronomischen Angeboten und speziellen Einzelhandelsangeboten in Kombination mit Wohnnutzung im Bereich der Altstadthalle und des angrenzenden Brachgrundstücks sein. Zudem ist laut Dr. Palotz die Anbindung zwischen Altstadt und dem übrigen Innenstadtbereich ein weiterer zentraler Punkt zur Entwicklung eines kohärenten gesamtstädtischen Konzeptes. Nähere Informationen finden Sie hier.

Herner Kinder erstellten im Stadtteilzentrum „Pluto“ während den Osterferien „Kinder-Stadtpläne“ für den Bezirk Wanne
Die Initiatorin der Aktion, die Kinderanwältin Nuray Sülü, hat seit 2005 gemeinsam mit 8- bis 12-jährigen Kindern und Erziehern aus Herne bereits vier Stadtpläne für verschiedene Stadtbezirke erarbeitet. Während der Osterferien wurde nun mit 23 Kindern im Stadtteilzentrum „Pluto“ unter Anleitung von Erziehern ein Stadtplan für Wanne erarbeitet. Nach einer Begehung des Bezirks und der schriftlichen und photographischen Dokumentation von Einrichtungen wie Spielplätzen, Schulen, Jugendzentren oder Büchereien, wurden auf dieser Grundlage von den Kindern vereinfachte „Kinder-Stadtpläne“ entwickelt. Diese sollen nun zunächst im Stadtteilzentrum den Eltern vorgestellt werden. Anschließend ist geplant, einen endgültigen Entwurf auf einer Pressekonferenz mit Projektvorstellung in der Bezirksvertretung und im Jugendhilfeausschuss zu präsentieren. Weitere Informationen hierzu finden Sie hier.

Video der Woche: Dokumentation „Stadt-Land-Flucht“ des SWR
Ein Schreckgespenst geht um im Westen der Republik. Die einen nennen es "demographischer Wandel", die anderen umschreiben es mit dem Begriff der Landflucht. Jetzt zeigt dieses Phänomen sein ganz konkretes und wahres Gesicht: Häuser verfallen, Schulen werden geschlossen, die dörfliche Infrastruktur bricht zusammen. Im Westen unseres Landes sieht es teilweise so aus, wie in den verlassenen Ostgebieten nahe der polnischen Grenze. Zuerst sind die kleinen Dörfer in Randlagen dran. Doch längst hat der Verlust an Menschen auch die Mittelstädte erreicht. Und der Abstiegskampf kennt langfristig keine Sieger. Einige Menschen kämpfen mit dem Mut der Verzweiflung gegen den Verlust ihrer Heimat, denn sie wissen: Was einmal weg ist, ist für immer verloren. In einer beeindruckenden und ausgesprochen sehenswerten Dokumentation hat der SWR sich diesem Phänomen gewidmet. Den Link zur Mediathek des SWR und zu diesem aus unserer Sicht wirklich empfehlenswerten Filmbeitrag finden Sie hier.