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16.05.2011

Online-Umfrage der Innovationsagentur Stadtumbau NRW zum Einsatz von Verfügungsfonds
Im Rahmen eines Workshops zum Thema „Erfahrungen mit dem Einsatz von Verfügungsfonds“ am 8. Juni 2011 in Krefeld wird die Innovationsagentur Stadtumbau NRW einen praxisorientierten Erfahrungsaustausch zu Ausgestaltung, Einsatzgebieten und Erfahrungen mit der Nutzung von Verfügungsfonds für informelle Standortgemeinschaften organisieren. Zur Vorbereitung dieses Workshops und der daran anschließenden Veröffentlichung für die kommunale Praxis führt die Innovationsagentur Stadtumbau NRW eine Online-Befragung durch, um ein möglichst breites und differenziertes Spektrum von Anwendungen und Erfahrungen in diese Analyse einbeziehen zu können. Eine aktive Teilnahme aller Akteure nordrhein-westfälischer Stadtpolitik mit entsprechenden Erfahrungen ist daher wichtig und kann dazu beitragen, im Anschluss differenzierte und fundierte Empfehlungen für die kommunale Praxis wie auch die Fördergeber veröffentlichen zu können. Um auch Ihre Erfahrungen in diesen Prozess einzubringen, nutzen Sie bitte bis zum 30. Mai 2011 diesen Link.

Urban Design Challenge 2011: Studentischer Wettbewerb zur Gestaltung von Deutschlands erstem Design-Fahrrad-Drive-In
Hüsten, ein 11.000 Einwohner zählender ehemaliger Industriestandort im Sauerland, ist auf der Suche nach einem neuen Profil. Ein großes Potenzial der Stadt ist die Anbindung an den touristisch stark frequentierten Ruhrtalradweg. Um dieses Potenzial zu nutzen, soll im Rahmen einer studentischen Entwurfsarbeit ein innovativer, origineller und funktionaler Fahrrad-Drive-In für ein unmittelbar an der Route liegendes Cafe gestaltet werden, das Teil eines großflächigen Möbelzentrums am Fluss ist. Die Innovationsagentur Stadtumbau NRW organisiert daher gemeinsam mit dem lokalen Investor in Hüsten und dem dortigen Standortforum einen studentischen Kreativwettbewerb, an dem sich Studierende der Fachrichtungen Design, Architektur oder Städtebau beteiligen können, die eine solche kreative Aufgabe im Rahmen einer Studien- oder Diplomarbeit in einem interdisziplinären Team bearbeiten möchten. Bis zum 15.06.2011 sind alle interessierten Pioniere des Drive-Ins dazu aufgerufen, sich zu melden. Den Wettbewerbsaufruf zur Urban Design Challenge 2011 finden Sie hier.

WDR Reportage Leben am Phoenixsee in Dortmund Hörde
Zehn Jahre nach der Schließung des Stahlwerks Dortmund-Hörde ist die ehemalige Industriefläche nicht wieder zu erkennen. Anstelle des inzwischen nach China verkauften Stahlwerks befindet sich heute ein 24 Hektar großer künstlich angelegter See, an dessen Ufern jetzt neue Wohnviertel entstehen sollen. Nachdem das neue Gewässer nach zahlreichen Verzögerungen nun fast vollständig geflutet ist, wurde das Gelände in der vergangenen Woche erstmalig für Besucher geöffnet. In Kürze soll mit den Bauarbeiten der geplanten Wohnbebauung begonnen werden. Aufgrund der spektakulären Dimensionen des Projektes wird der WDR eine Familie, die sich für den Kauf eines Grundstücks am Seeufer entschieden hat, während der gesamten Bauphase filmisch begleiten und die Sendung im kommenden Sommer ausstrahlen. Eine kurze Videoreportage des WDR über die Entwicklungen in Dortmund-Hörde können Sie sich bereits heute über diesen Link ansehen. Einen Eindruck darüber, wie das Gelände noch vor wenigen Jahren ausgesehen hat, können Sie sich hier verschaffen.

Projekt der Woche: Dorfladen Otersen: „von Bürgern für Bürger“
Eine ständig steigende Anzahl von Kommunen im ländlichen Raum steht aufgrund des Rückzugs des Lebensmitteleinzelhandels vor einem erheblichen Nahversorgungsproblem. Laut Verbraucherzentrale sind bereits heute acht Millionen Bürger der Bundesrepublik unterversorgt. Als Reaktion auf diese Entwicklung entstehen seit einigen Jahren immer häufiger bürgerschaftlich organisierte Dorfläden. Der Dorfladen im niedersächsischen Otersen wurde im Jahr 2001 eröffnet und konnte sich seitdem immer weiter entwickeln. Eine ausführliche Dokumentation der Erfolgsgeschichte in Otersen haben wir hier für Sie bereit gestellt.

Politisches Abschlusssymposium „Weißbuch Innenstadt: Starke Zentren für unsere Städte und Gemeinden“
Das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung hat mit dem Entwurf zum „Weißbuch Innenstadt“ im Oktober 2010 einen breiten Diskussionsprozess zur Entwicklung unserer Innenstädte und Ortskerne angestoßen. Ziel der Offensive „Weißbuch Innenstadt“ war es, mit Hilfe von zahlreichen Kommunen, den Ländern, Verbänden und Vereinen aber auch mit kleinen Initiativen und Bürgerinnen und Bürgern zukünftige Trends für die Innenstädte fachlich und politisch zu bewerten. Aus diesem, horizontal und vertikal breit gefächerten, Dialog sollten konkrete Handlungsempfehlungen herausgearbeitet werden, um die Zentren von heute als starke Entwicklungs- und Leistungszentren von morgen zu entwickeln. Die Ergebnisse dieses Prozesses sollen nun am 8. Juni 2011 im Auditorium Friedrichstraße in Berlin vorgestellt und diskutiert werden. Die Teilnahme an dieser Veranstaltung ist kostenlos, die Teilnehmerzahl jedoch begrenzt. Anmelden können Sie sich über das hier hinterlegte Formular.

Fachtagung zum Sondergutachten „Barrierefreie Stadtquartiere“
Planerinnen und Planer haben beim Stichwort „Barrierefreiheit“ schnell die einschlägigen DIN - Vorschriften im Kopf. Vor dem geistigen Auge entstehen Bilder von Aufzügen, Haltegriffen und Rampen. Barrierefreiheit wird im allgemeinen Verständnis baulich und materiell beschrieben und bedient – scheinbar – ausschließlich Bedürfnisse von Minderheiten. Doch dies ändert sich, mit dem demographischen Wandel rückt der Abbau von Barrieren aus der Nische in die Mitte der Gesellschaft. Mit dem Sondergutachten „Barrierefreie Stadtquartiere“ im Forschungsfeld „Innovationen für familien- und altengerechte Stadtquartiere“ wurden unterschiedliche Dimensionen von Barrierefreiheit – bauliche wie auch soziale – beschrieben. Die Ergebnisse des Sondergutachtens werden nun auf der Fachtagung „Barrierefreie Stadtquartiere“ im Rahmen des ExWoSt-Forschungsfeldes „Innovationen für familien- und altengerechte Stadtquartiere“ vorgestellt. Weitere Informationen über die am 28. Juni 2011 in Berlin stattfindende Tagung können Sie über diesen Link abrufen.