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16.06.2008

Projekt der Woche: Hochzeitspark in Berlin-Marzahn
Die Idee, unzureichend attraktiv gestaltete Grünräume unter Mithilfe der Bewohner aufzuwerten ist prinzipiell nicht neu. Neu ist hingegen der Ansatz, die Bepflanzung eines bislang noch weitestgehend ungestalteten Parks mit besonderen Anlässen zu verknüpfen. So können die Anwohner zur Geburt, Taufe oder auch zur Hochzeit einen Baum pflanzen, den sie selber aussuchen können. Eine große Anzahl an unterschiedlichen Gehölzen steht ihnen dabei zur Verfügung. Mit Hilfe dieses spannenden Ansatzes kann nicht nur das Wohnumfeld aufgewertet, sondern auch die Identifikation mit der Grünfläche erhöht werden. Weitere Details zu diesem spannenden Ansatz können Sie wie immer hier im Projekt der Woche nachlesen.

Eigentümerforum Lünen: Innenstadt 2012 – Impulse für einen starken Kern
Die Stadt Lünen möchte ihre Innenstadt in den nächsten Jahren noch attraktiver gestalten, so dass Arbeitsplätze, Einkaufs- und Lebensqualität gesichert werden. Ein Baustein dieses Vorhabens ist die qualitätsvolle Weiterentwicklung des Bestandes an Wohn- und Geschäftsgebäuden. Dabei können eine ausgewogene Fassadengestaltung sowie ein zukunftsfähiges Nutzungskonzept maßgeblich zur Werterhaltung und langfristigen Vermietung der Häuser beitragen. Ein wichtiger Aktionsraum sind die Immobilien im Umfeld des Ernstinghauses. Seit Anfang des Jahres 2008 sind die Quartiersarchitekten Hartmut Welters und Christian Hassinger vom Büro Post & Welters aus Dortmund damit beauftragt, den Immobilienbestand in der Lüner Innenstadt hinsichtlich Stärken und Schwächen detailliert zu untersuchen. Ergebnisse aus dieser Arbeit sollen nun vorgestellt werden. Dazu werden Eigentümer und Interessierte am Mittwoch, 18. Juni 2008 ab 19.00 Uhr in den Hansesaal eingeladen. Ziel ist es, zusammen mit den Eigentümern Handlungsempfehlungen für die bestandsorientierte Aufwertung der Wohn-/Geschäftsgebäude bei Modernisierungs- und Umbaumaßnahmen zu entwickeln. Weitere Details zur Veranstaltung finden Sie hier.

10. Sommerakademie querdenken 2008: „Das Gute wächst von unten!“
Die Sommerakademie ist ein Forum zur Präsentation innovativer Ideen und Visionen. Bereits zum 10. Mal bietet sie für politische QuerdenkerInnen den Raum, um nach Perspektiven, Impulsen, Leitideen oder Visionen zu suchen. Hier treffen Sie viele engagierte Menschen aus den unterschiedlichsten Berufszweigen, die mitdenken und ihre Visionen und Ideen vorstellen und diskutieren. Die Sommerakademie ist ein offener Raum, jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer kann wichtige Themen in einem eigenen Workshop vorstellen und diskutieren, neue Netze knüpfen, Ideen testen und Projekte weiterentwickeln. Die Sommerakademie hat viele Themen, die von den Teilnehmenden bei der Veranstaltung erst ausgestaltet werden. Einige Schwerpunktthemen der bisherigen Akademien waren Soziale Sicherungsmodelle, alternative ökonomische und ökologische Modelle, Bildung und Ausbildung im 21. Jahrhundert, bürgerschaftliches Engagement, regionale Netzwerke oder generationsübergreifende Kommunikation. Die diesjährige Akademie wird von der Stiftung MITARBEIT in Kooperation mit dem Katholisch-Sozialen Institut vom 4. bis 7. Juli in Bad Honnef veranstaltet. Weitere Informationen erhalten Sie hier.

Bonner Kolloquium zur Stadt- und Regionalforschung
Das Bonner Kolloquium zur Stadt- und Regionalforschung ist ein aktuelles Fachforum, das sich mit Fragen der Baukultur, der Stadt- und Regionalentwicklung, dem demographischen Wandel sowie der Stadtsanierung und –erneuerung beschäftigt. Es richtet sich fachübergreifend an alle Interessierten aus den Bereichen Forschung, Planungspraxis, Politik sowie insbesondere an Studierende und Bürger. Die Veranstaltung der Professur für Städtebau und Bodenordnung der Universität Bonn befasst sich am 8. Juli mit dem Thema "Beispiele der Stadt und Regionalentwicklung: Kommunale Grundstücksgeschäfte und Vergaberecht ein Hemmnis für die Stadt- und Regionalplanung?“ Weitere Informationen zur Veranstaltung, die in Kooperation mit dem SRL, PSB und tjm-consulting durchgeführt wird, finden Sie hier.

Bürgerschaftliches Engagement älterer Menschen – Strategien für die Zukunft
Die Zusammensetzung der Gesellschaft in Europa wird sich in naher Zukunft nachhaltig verändern. Die Gesellschaft wird zunehmend weniger und bunter, aber vor allem auch älter. Daher spielt das Erfahrungswissen und die Einsatzbereitschaft der älteren Menschen für unsere Gesellschaft eine wertvolle Rolle. Ihr Engagement ist schon heute unverzichtbar und fließt in nahezu alle Lebensbereiche und Aufgabenfelder mit ein. Doch mit dem Wandel der Gesellschaft ändern sich auch die Rahmenbedingungen und die Anforderungen. So ist ein Trend hin zu projektbezogenen Tätigkeiten zu beobachten, der Anspruch an die Institutionen steigt und es entstehen neue Aufgabenbereiche für den Einsatz von bürgerschaftlichem Engagement. Dieser Prozess ist kein Selbstläufer und benötigt die Zusammenarbeit von Politik, Wissenschaft und Gesellschaft. Vor diesem Hintergrund lohnt ein Blick über den Tellerrand. Der Austausch der Länder spielt dabei eine entscheidende Rolle, um voneinander und miteinander zu lernen. Um diesen Austauschprozess zu fördern, lädt das deutsche Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gemeinsam mit dem niederländischen Ministerium für Gesundheit, Wohlfahrt und Sport zur deutsch-niederländischen Konferenz „Bürgerschaftliches Engagement älterer Menschen – unverzichtbar für die Gesellschaft“ am 9.7.2008 in Berlin ein. Weitere Details zur Veranstaltung gibt es hier