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16.09.2013

Stadtumbau Leverkusen: Minister Groschek sagt Fördermittel für eine uneingeschränkte Fortsetzung des Projektes zu
Anlässlich einer Veranstaltung in Leverkusen bekräftigte Minister Groschek in der vergangenen Woche noch einmal in aller Deutlichkeit, dass noch bestehende Finanzierungsprobleme beim Projekt „neue bahnstadt opladen“ gemeinsam mit dem NRW-Städtebauministerium gelöst werden: „Die Neue Bahnstadt Opladen ist eines unserer Vorzeigeprojekte für Stadtentwicklung. Finanzierungsprobleme werden wir lösen.“ Die Notwendigkeit, das Bahnstadtprojekt auch im Westen umzusetzen, sei unabweisbar. Mehr zu diesen erfreulichen und ermutigenden Aussagen des Ministers in Leverkusen finden Sie hier.

Stadtumbau Dortmund: Rettet die Rampe! Jugendliche mischen sich ein
Bei der "Rampe" im Dortmunder Stadtumbaugebiet Hörde bekommen Jugendliche Beratung und Hilfe. Das Projekt würde Ende Dezember 2013 auslaufen und soll nun zunächst durch Einsparungen im Projekt bis April 2014 kostenneutral verlängert werden. Unter dem Vorbehalt der Zustimmung des Fördergebers wäre eine Verlängerung des Projektes bis Ende 2014 möglich. Bei den Jugendlichen des Stadtteils kommen die zahlreichen Angebote „ihrer Rampe“ so gut an, dass sie sich unbedingt eine Verlängerung dieses neuen Angebotes, das sie Dank der Förderung aus dem Programm „Stadtumbau West“ erhalten haben, wünschen. Aus diesem Grund haben sie nun 122 Unterschriften gesammelt und die Liste Susanne Linnebach als zuständiger Bereichsleiterin der Stadterneuerung des Planungsamtes mit den Worten übergeben: "Es wäre toll, wenn es die Rampe weiter geben würde." Ausführlichere Informationen zu diesem Projekt, seinen konkreten Angeboten und den Reaktionen der Jugendlichen finden Sie hier.

Stadtumbau Werdohl: Investor stellt Pläne für den Bau einer neuen Altenwohneinrichtung vor
Die positiven Entwicklungen und auch die umfangreichen privaten Folgeinvestitionen, die durch den Stadtumbau in der Werdohler Innenstadt ausgelöst werden, finden nun auch im Bereich des dort im Rahmen des „Kommunalen Handlungskonzeptes Wohnen Werdohl“ als notwendig definierten Baus von zielgruppenspezifischen Wohnangeboten für ältere Bürgerinnen und Bürger ihre Fortsetzung: Rob Baan vom Architekturbüro Dahmen & Baan und Peter Hemmerling, Geschäftsführer der Stella Vitalis Unternehmensgruppe, stellten den Lokalpolitikern während einer Sitzung des Ausschusses für Umwelt und Stadtentwicklung in der vergangenen Woche ihre Pläne für den Bau einer Altenwohneinrichtung in zentraler Lage vor: Auf dem rund 2.700 Quadratmeter großen Areal soll eine Pflegeeinrichtung mit 80 Einbettzimmern entstehen. „Wir wollen viel Glas verbauen, um die Einrichtung im Herzen der Stadt möglichst hell zu gestalten“, erklärte Architekt Rob Baan. Er plane im Umfeld der Einrichtung zahlreiche Bäume zu pflanzen und sprach in diesem Zusammenhang bereits von der „Grasacker-Allee“. Ausführliche Informationen zu diesem erneuten Erfolg im Werdohler Stadtumbau finden Sie hier.

Stadtumbau Remscheid: Am Honsberg wollen engagierte Ehrenamtler für eine ansprechende neue Grünfläche sorgen
Die Geschichte beginnt im Grunde mit einer guten Nachricht: Einige Mitglieder der Stadtteilkonferenz Honsberg wollen sich ehrenamtlich um eine vergammelte Grünfläche im Stadtumbaugebiet Honsberg bemühen. Drei Ehrenamtler sind es, die das Rasenstück, auf dem zurzeit noch Container stehen, dauerhaft pflegen wollen. Blumenkübel sollen dort nach ihrer Vorstellung auf neu gesätem Rasen stehen und die engagierten Ehrenamtler haben sogar schon Geld für eine Bank zusammen, das Mitglieder der Kleiderstube einer Kirchengemeinde am Honsberg gespendet haben. Im Vorfeld mussten die rührigen Honsberger allerdings eine Menge Geduld aufbringen, den auf Seiten der Stadtverwaltung benötigte man über ein Jahr, um notwendige Vorklärungen vorzunehmen. Mehr Informationen zu diesem beispielhaften Projekt, das nun endlich losgehen soll, finden Sie hier.

Stadtumbau Herne: Das Land stellt Fördermittel für die Bahnhofstraße in Aussicht
Das Land stellt eine Förderung für die Sanierung der Seitenbereiche der Bahnhofstraße im Stadtumbaugebiet „Herne-Mitte“ in Aussicht. Diese Seitenbereiche der Fußgängerzone hätten das Ende ihrer „technischen Lebensdauer“ erreicht, erklärt Stadtbaurat Karlheinz Friedrichs. Hintergrund: Beim Umbau zum „Boulevard Bahnhofstraße“ von 1999 bis 2003 sind die meisten Platten in den äußeren Bereichen nicht verändert worden. Der Frost hat in den vergangenen Jahren sein Übriges getan und den Handlungsdruck erhöht. Das sieht offenbar auch die Bezirksregierung Arnsberg so: Die Behörde bewilligte einen entsprechenden Antrag der Stadt und fördert die Maßnahme über den Stadtumbau Herne-Mitte. Die Verwaltung bereitet nun eine kurzfristige Umsetzung vor, Anfang 2014 soll es — nach der Frostperiode – voraussichtlich losgehen. Ende September soll die Maßnahme auf einer Bürgerversammlung vorgestellt werden, die notwendigen politischen Beschlüsse sollen ebenfalls im Herbst gefasst werden. Ausführlichere Informationen zu dieser erfreulichen Chance, den engagierten Stadtumbau an diesem Standort nun mit einer weiteren wichtigen Aufwertungsmaßnahme fortzusetzen, finden Sie hier.

Schrottimmobilien: Politik in Halver will Eigentümer von Schrottimmobilien unter Druck setzen
Ginge es nach den Kommunalpolitikern in Halver, sollten „Schrottimmobilien“, wie etwa das einstige Regina-Kino oder die Gaststätte „Unter den Linden“ an der Marktstraße, schnellstmöglich aus dem Stadtbild verschwinden. Dabei setzt man nun neue Hoffnung auf die aktuelle Novellierung des Baugesetzbuches. Im Planungsausschuss der Stadt machten in der vergangenen Woche sämtliche Fraktionen deutlich, dass sie den überarbeiteten § 179 des Baugesetzbuches gerne nutzen würden, um Druck auf die Eigentümer verwahrloster Gebäude aufzubauen. Denn zuvor hatte Bau-Fachbereichsleiter Franz Helmut Engel die Auswirkungen der Gesetzes-Novelle erläutert und die Möglichkeiten des Zwangsabrisses erklärt. Dabei betonte er jedoch auch, dass die Kommune in Vorleistung treten und viele bürokratische Hürden überwinden müsse. Ausführliche Informationen zu diesen Plänen in Halver, mit Hilfe des novellierten § 179 BauGB neue Bewegung in die Problematik „Schrottimmobilien“ zu bringen, finden Sie hier.

Bürgerbusse in NRW: Lob von Minister Groschek für den „Bürgerbus-Papst
Er war schon seit einiger Zeit „Mr. Bürgerbus“. Jetzt hat Michael Breier eine neue, fast nicht mehr zu toppende Bezeichnung erhalten: Als „Bürgerbus-Papst“ bezeichnete Minister Groschek den Vorstandsvorsitzenden des Bürgerbusverbundes Sauerland-Hellweg bei einem Arbeitsgespräch. Gemeinsam mit Politikern, Verkehrsmanagern und den Vorsitzenden der beteiligten Bürgerbusse diskutierten Groschek und Breier über die Zukunft der Bürgerbusse. Der Bürgerbusverbund im Sauerland ist als Genossenschaft organisiert und damit einmalig in der Bundesrepublik. Deshalb hat der Verkehrsminister den erfahrenen Vorsitzenden des Bürgerbusverbundes als Experten in den Landtag eingeladen. „Ziel ist, die zahlreichen Bürgerbus-Organisationen individuell und unbürokratisch zu fördern“, sagt Minister Groschek und zählt deshalb auf die Meinungen der Macher vor Ort, um an den richtigen Stellen zu investieren. NRW ist mit 110 Vereinen das Bürgerbusland in Deutschland. Ausführlichere Informationen zu diesen wichtigen Akteuren in Sachen „dezentraler Versorgung“ in NRW und der Wertschätzung, die ihr Engagement nun erfreulicherweise durch Minister Groschek erfahren hat, finden Sie hier.

Projekt der Woche: Jugendliche verwandeln einen ehemaligen Bierkeller in Selbsthilfe in ein Kulturhaus
Der Erfolg des Projektes „Kulturhaus zur goldenen Parkbank“ stand und fiel mit dem Einsatz der Jugendlichen in der bayrischen Kleinstadt Miesbach. Diese hatten geplant, in Eigeninitiative einen ehemaligen Bierkeller aus dem 16. Jahrhundert in ein Jugend- und Kulturzentrum umzunutzen. Die Jugendlichen, die zur Realisierung des Projektes den Verein „Eigeninitiativ e.V.“ gegründet hatten, führten die umfassenden Umbaumaßnahmen in Eigenleistung durch. Im Dezember 2012 war es dann soweit und der Keller wurde mit einem Konzert feierlich eröffnet. Seitdem ist von den Jugendlichen ein vielfältiges Veranstaltungsprogramm für das „Kulturhaus zur goldenen Parkbank“ erarbeitet worden. Neben Konzerten, Live-Musik und DJ-Auftritten soll das Programm langfristig auch Angebote für alle Generationen in Miesbach und der Region bieten. Weitere Informationen zu diesem beeindruckenden Projekt finden Sie hier.

Veröffentlichung: Dokumentation der Wohnbund-Fachtagung zum Thema „Schrottimmobilien“ veröffentlicht
Im Februar diesen Jahres hat der Wohnbund e.V. in Dortmund eine Fachtagung zum Thema „Schrottimmobilien“ durchgeführt. Die Inhalte und Ergebnisse dieser Tagung wurden nun in einem umfangreichen Heft der Reihe „Wohnbund Informationen“ veröffentlicht. Einen Überblick über die zahlreichen interessanten Fachbeiträge dieser Veröffentlichung sowie alle für eine Bestellung notwendigen Angaben finden Sie in einem Dokument, das wir hier zum Download für Sie bereitgestellt haben.

Kommunale Arbeitshilfe: „Integrierte Städtebauliche Entwicklungskonzepte“ in der Städtebauförderung
Das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung [BMVBS] hat eine umfangreiche Arbeitshilfe für Kommunen veröffentlicht, die sich mit der Erstellung und Umsetzung von „Integrierten Städtebaulichen Entwicklungskonzepten“ in der Städtebauförderung befasst. Den Link zum Download dieser Veröffentlichung finden Sie hier.