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17.01.2011

Workshop „Integrierte Kosten-Nutzen-Analysen für die Städtebauförderung“
Angesichts der angespannten kommunalen Haushaltslage in den meisten Stadtumbaukommunen und auch der wachsenden Knappheit öffentlicher Fördermittel wächst der Druck immer mehr, im Vorfeld zu großen und kostenintensiven Maßnahmen deren Nutzen mit fundierten Kosten-Nutzen-Analysen zu belegen. Die Erfahrung zeigt dabei, dass sich gerade die wichtigen städtebaulichen und stadtstrukturellen positiven Effekte solcher Projekte nur sehr schwer monetarisieren und in solche Analysen integrieren lassen. Im Rahmen eines Modellprojekts hat die Innovationsagentur gemeinsam mit der neuen bahnstadt opladen GmbH und verschiedenen renommierten Gutachtern ein innovatives Verfahren zu kooperativen Erarbeitung Integrierter Kosten-Nutzen-Analysen für die Städtebauförderung entwickelt und erprobt. Im Rahmen eines Workshops am Dienstag, den 22. Februar 2011, werden die Ergebnisse durch Auftraggeber und beteiligte Gutachter gemeinsam präsentiert und im Hinblick auf ihre Übertragbarkeit auf andere Kommunen und Planungsfälle zur Diskussion gestellt. Das Programm zu dieser Veranstaltung, zu der Sie sich ab sofort unter info@StadtumbauNRW.de anmelden können, finden Sie hier.

Rheinische Straße e.V. veröffentlicht neue Ausgabe seiner Stadtteilzeitung
Unter dem Titel "Rheinische Straße e.V." haben sich im Dortmunder Stadtumbaugebiet Rheinische Straße engagierte Bürger/innen sowie Unternehmen, Kirchengemeinden, Schulen und weitere Einrichtungen zu einer Interessensvertretung zusammengeschlossen. Ihr gemeinsames Ziel ist es, sich aktiv für ihr Viertel und die Belange der hier lebenden Menschen einzusetzen. Für die Vereinsmitglieder gilt die Devise: Jeder Stadtteil kann nur so lebendig sein wie die Menschen, die hier leben und arbeiten! Deshalb initiieren, unterstützen und planen sie Projekte und Einzelmaßnahmen und führen sie durch. Die inhaltlichen Zusammenhänge sind dabei vielfältig: Soziale, wirtschaftliche, kulturelle, bildungspolitische, umweltorientierte und integrative Themen spielen gleichermaßen eine Rolle. Ein Bestandteil dieses außergewöhnlichen Engagements ist eine regelmäßig erscheinende Projektzeitung, die gerade wieder mit einer professionell erstellten und interessanten neuen Ausgabe erschienen ist. Den Link zu dieser Initiative und zur aktuellen Ausgabe der Zeitung finden Sie hier.

Projekt der Woche: Stadtsafari 2.0 – Jugendbeteiligungsprojekt in Berlin Kreuzberg
Als heutiges Projekt der Woche innerhalb unserer Reihe Jugendbeteiligung im Stadtumbau möchten wir Ihnen die Stadtsafari 2.0 vorstellen. Es handelt sich hierbei um ein Beteiligungsprojekt, das mit Hilfe von zahlreichen Einzelprojekten Jugendliche im Alter von 11-16 Jahren rund um den Moritzplatz in Berlin Kreuzberg, einem sozial sehr benachteiligten Quartier, aktiviert. Der Projektträger, der ein urbanes Landwirtschaftsprojekt im Viertel betreibt, ermöglicht den Jugendlichen, durch die Stadtsafari vor Ort Freiräume zu erkunden und innovative Gestaltungsideen für diese Stadträume zu entwickeln und umzusetzen. Dabei fungiert ein selbstgebauter Container als mobile „Projektzentrale“ und soll die von den Jugendlichen ausgewählten Orte nach deren Vorstellungen temporär verwandeln. Ausführliche Informationen zu dem Projekt Stadtsafari 2.0 erhalten Sie hier.

Tagung Innenstadt: „Groß, größer, ... Leerstand!? Einzelhandel im Zentrum“
Nach wie vor ist der Einzelhandel eine wichtige und symbolträchtige Kernfunktion der Stadt, die durch den Strukturwandel des Bereichs Handel seit den 1990er Jahren starke Veränderungen erfahren hat. Umgekehrt machte in der jüngsten Vergangenheit aber auch eine veränderte Stadtstruktur Anpassungen innerhalb der Handelswelt erforderlich. Gemeinsam mit den Akteuren des Netzwerks Innenstadt NRW, Vertretern des Landes Nordrhein-Westfalen, Fachleuten und Gästen werden im Rahmen dieser Tagung die Zusammenhänge von Zentrenentwicklung, Trading-Down-Effekten, der Krise der großen Warenhäuser, etc diskutiert. Dabei sollen gemeinsam vorausschauende, zukunftsfähige und kreative Lösungen zum Umgang mit Leerständen und drohenden Brachen in den Innenstädten entwickelt werden. Nähere Informationen zu der Veranstaltung sowie ein Anmeldformular finden Sie hier.