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17.03.2008

Neuer Revitalisierungsmanager in Velbert Nordpark nimmt seine Arbeit auf
Ein weiterer Stadtteil im Programm Stadtumbau West kann sich nun auf die Unterstützung eines Stadtteilmanagers verlassen. Dominik Erbelding vom Düsseldorfer Planungsbüro urbano ist seit dem 1. März bei der Stadt Velbert für die Revitalisierung der Nordstadt zuständig. Dort wird er vor allem das bereits begonnene Umzugsmanagement für die Wohnhochhäuser, die im Rahmen des Stadtumbaus zurückgebaut werden sollen, weiter betreuen. Daneben liegt seine Verantwortlichkeit vor allem in der Aktivierung von Gewerbetreibenden und Hauseigentümern im Quartier, um sich im Stadtumbauprozess mit allen Akteuren gemeinsam den Herausforderungen in der Verlberter Nordstadt zu stellen. Wir wünschen dem neuen Stadtteilmanager einen erfolgreichen Start! Weitere Informationen zum Projekt Velbert-Nordstadt finden Sie hier auf unserer Homepage.

Reportage zur Ideenwerkstatt Wattenscheider Straße in Bochum-Goldhamme
Das Stadtumbau-Gebiet Goldhamme wird von der Wattenscheider Straße als Verbindung zwischen der Bochumer Innenstadt und dem Stadtteil Wattenscheid durchquert. Die aktuelle Situation auf der stark befahrenen Straße ist für die Anwohner sehr unbefriedigend. Der Straßenraum ist wenig gestaltet, laut und bietet keine Aufenthaltsqualitäten. Im Rahmen einer mehrtägigen Ideenwerkstatt wurden mit Unterstützung der Anwohner und drei geladenen Planerteams neue Ideen und Entwürfe rund um die Wattenscheider Straße entwickelt. Nach einer langen Jurysitzung am letzten Tag der Veranstaltung standen die Gewinner der Werkstatt fest. Die Agentur war für Sie vor Ort, um diesen Prozess aus Planungswerkstatt und Beteiligungsverfahren im Bochumer Stadtumbauquartier Westend zu begleiten. Die ausführliche Reportage unseres Mitarbeiters Frank Schulz finden Sie hier.

Projekt der Woche: NordstadtKünstler in Wuppertal Elberfeld-Nordstadt
Das Projekt „NordstadtKünstler“ ist ein Zusammenschluss von mittlerweile mehr als 20 KünstlerInnen, die in der Elberfelder Nordstadt, einem der letzten zusammenhängenden Gründerzeitviertel Deutschlands, leben und arbeiten. Die Initiative wurde im Sommer 2003 gegründet und verfolgt das Ziel, die aufgrund eines geänderten Konsumverhaltens vielfach leer stehenden Ladenlokale zumindest temporär wiederzubeleben und damit das Image des Stadtteils zu verbessern. Zudem soll dadurch auch das oftmals verwahrlost und wenig ansehnlich wirkende Straßenbild aufgewertet werden. Mehr zum Projekt der Woche finden Sie wie gewohnt hier.

Chancen und Risiken der Konversion innerstädtischer Militär-, Post-, Bahn-, Gewerbe- und Industriebrachen
Die Auswirkungen des Strukturwandels auf bestimmte Gewerbe- und Industriebranchen sowie die Privatisierung der Post und Bahn haben weit reichende Folgen für die Flächennutzung, die sich in einer Unterausnutzung, Fehlnutzung oder dem Brachfallen von städtischen Flächen zeigen. Diese oft zentral gelegenen und infrastrukturell gut erschlossen Flächen stellen ein erhebliches Entwicklungspotential dar, um den steigenden Flächenbedarf zur Deckung der anhaltenden Nachfrage nach Wohn- und Dienstleistungsstandorten sowie der Sicherung und Entwicklung der natürlichen Lebensgrundlagen, einschließlich des Klimaschutzes, Rechnung zu tragen. Trotz der Weiterentwicklung umfangreicher Instrumentarien im Umgang mit Brachen, bereitet die Planung, die Finanzierung, die Schaffung von Baurecht, der Vollzug und die Vermarktung der Flächen nach wie vor erhebliche Probleme. Vor diesem Hintergrund zielt die Tagung am 7. und 8. April in Berlin darauf ab, die fachlichen, rechtlichen, finanziellen sowie instrumentellen Anforderungen an die Entwicklung von Brachflächen aufzuzeigen und anhand konkreter Beispiele die Chancen und Risiken für unterschiedliche Typen von Brachflächen aus verschiedenen Blickwinkeln zu erörtern. Weitere Informationen zur Veranstaltung vom Institut für Städtebau der deutschen Akademie für Städtebau und Landesplanung erhalten Sie hier.

nachhaltig.STADT.entwickeln – urbane Perspektiven für Hessen
Das Hessische Wirtschaftsministerium möchte mit weiteren führenden Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft über die Perspektiven für eine zukunftsfähige und nachhaltige Stadtentwicklung und die wichtigsten Zukunftstrends der Innenstädte diskutieren. Dazu wird es am 10. und 11. April in Frankfurt am Main eine Veranstaltung geben. Die Leitfragen werden sich dabei vor allem mit den Fragen beschäftigen, wie sich die Kommunen dem auch in der Leipzig Charta hervorgehobenen Auftrag einer integrierten und nachhaltigen Stadtentwicklung vorstellen und wie Kommunen das Spannungsverhältnis zwischen Anpassung an eine zunehmend global denkende Wirtschaft und Gesellschaft einerseits und der Profilbildung auf der Grundlage eines lokalen „genetischen Codes“ der Stadt andererseits gestalten. Weiterführende Informationen zur Anmeldung finden Sie hier.

Stadtentwicklungsseminar in Hamburg: Kurzlebiges und Langlebiges. Zur Freude und zum Ärger mit Zwischennutzungen im Städtebau
Die bauliche Struktur der Städte ist in ständiger Bewegung. Entwicklungen wie Suburbanisierungsprozesse oder die Abwanderung von Gewerbe und Industrie haben in vielen Städten enorme Brachflächen hinterlassen. Aber nicht nur in Hamburg ist in letzter Zeit wieder ein verstärkter Trend zur Rückbesinnung auf den urbanen Raum erkennbar. In diesem Kontext spielen Zwischen- und Nischennutzungen eine entscheidende Pionierrolle. Die dafür nötigen unkonventionellen Ideen und Projekte brauchen jedoch rechtliche und wirtschaftliche Absicherungen, auch die Frage nach der Verstetigung von Projekten steht dabei zur Debatte. Das Seminar „Kurzlebiges und Langlebiges“ setzt sich mit der Frage auseinander inwieweit kurz- oder langlebige Zwischennutzungen die Stadtplanung beeinflussen. Der Vortrag wird dieses Mal am 7. April von Herrn Prof. Jörn Walter von der Oberbaudirektion in Hamburg im Architektur-Centrum Hamburg ab 18 Uhr zu hören sein. Den Programmflyer mit ausführlichen Informationen können Sie hier herunter laden.