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17.06.2013

Stadtumbau Werdohl: „Werdohl sehen, heißt die Stadt sehen, die alles richtig gemacht hat“
Das große Fest zur Einweihung des Werdohler Bahnhofes lockte am Samstag bis zum frühen Abend tausende Besucher in die Stadt an Lenne und Verse. Mit dem Programm – neben auswärtigen Künstlern und Walking Acts beteiligten sich auch zahlreiche heimische Akteure – hatten die Mitarbeiter der städtischen Kulturabteilung sowie Veranstaltungsorganisator Thomas Gerdiken den Nerv der Werdohler und der vielen Besucher aus den benachbarten Städten getroffen. „Werdohl sehen, heißt die Stadt sehen, die alles richtig gemacht hat“, sagte NRW-Bauminister Michael Groschek [SPD] anlässlich der offiziellen Eröffnung des historischen Gemäuers, das in den vergangenen beiden Jahren für rund 2,9 Millionen Euro im Rahmen des Stadtumbaus West saniert wurde. Bei dem Gespräch, das Bürgermeister Siegfried Griebsch moderierte, kamen unter anderem auch Landrat Thomas Gemke und die Bundes- und Landtagsabgeordneten aus der Region zu Wort. Auch befragte das Stadtoberhaupt unter anderem die Vertreter der vier Werdohler Ratsfraktionen. Und nicht nur auf dem Podium, sondern auch in der Bevölkerung, herrschte Begeisterung über diesen großen Erfolg und die Chancen, die mit diesem „Leuchtturmprojekt“ für die Entwicklung ihrer Stadt eröffnet wurden. Weitere Informationen und auch eine umfangreiche Bildgallerie zu diesem in jeder Hinsicht gelungenen Eröffnungsfest für ein erfolgreiches Stadtumbauprojekt finden Sie hier.

Stadtumbau Werdohl: Werdohler sammeln Ideen für den Westpark am Lenneufer
Aber Werdohl wäre nicht Werdohl, wenn man sich dort nun auf diesem großen Erfolg ausruhen würde. Neben einem neuen „Stadtplan“ der als Führer entlang der zahlreichen Häuser genutzt werden kann, die aus Mitteln des Haus- und Hofflächenprogramms aufwertet wurden, präsentierten die Werdohler Stadtumbauer zum Fest am vergangenen Samstag auch schon die Ergebnisse einer Beteiligungsveranstaltung zur Gestaltung des Westparks am Lenneufer, die erst wenige Tage zuvor stattgefunden hatte. Im Rahmen dieser Veranstaltung wurden von den zahlreich vertretenen Bürgerinnen und Bürgern viele kreative und dennoch konkrete Ideen für die Gestaltung dieser wichtigen Fläche in der Werdohler Innenstadt entwickelt. Sie wurden alle dokumentiert und werden nun als Grundlage für die weiteren Planungen dienen. Ausführlichere Informationen zu dieser Beteiligungsveranstaltung und ihren Ergebnissen finden Sie hier.

Stadtumbau Bielefeld: Der neue Kesselbrink – ein Hauch von „Central Park Feeling“ in der Bielefelder Innenstadt
Und auch in Bielefeld gab es Grund., stolz zu sein und zu feiern: Der „neue“ Kesselbrink wurde eröffnet und gilt bereits nach wenigen Tagen als große Erfolgsgeschichte, durch die neben einer gelungenen und anspruchsvollen städtebaulichen Aufwertung auch eine unerwartet große Zahl von Besuchern angezogen wird, die das neue Angebot in der Bielefelder Innenstadt genießen. Der neue Kesselbrink wird als Erfolgsgeschichte wahrgenommen – und er beflügelt die Phantasie von Besuchern und Politikern, die Innenstadt weiter zu entwickeln zu einem "Ort mit Aufenthaltsqualität". Mit der Top-Skateranlage könne Bielefeld "punkten", meint auch Ronald Herzog. Der Filmhaus-Vorstand sitzt gemütlich auf einer Bank und ist begeistert, wie sich so viele junge Menschen ohne Werbung, nur informiert über die Medien versammeln: "Das ist toll, die Stimmung relaxt. Einfach ein Platz, wo Leute sich treffen, ein neuer Magnet." Ausführliche Informationen zu der beeindruckenden hier realisierten Palette von Angeboten und auch eine Bildgallerie zu diesem aufregenden neuen Platz im Zentrum Bielefelds finden Sie hier und hier.

Stadtumbau Leverkusen: Die neue Campusbrücke lässt die „neue bahnstadt opladen“ weiter mit der Stadt zusammenwachsen
Und Feierlaune ebenso wie gute Gründe zum Feiern gibt es auch beim Stadtumbau im Rheinland: Bei strahlendem Sonnenschein wurde in Leverkusen-Opladen die 100 Meter lange Campusbrücke über die Bahngleise zwischen der Werkstättenstraße und der Bahnallee eröffnet. Oberbürgermeister Reinhard Buchhorn durchschnitt in der Anwesenheit von rund 200 Gästen das symbolische rote Band. Zuvor war die Brücke vom katholischen Stadtdechanten Pfarrer Heinz-Peter Teller und von Assessor Hans-Michael Bach vom Evangelischen Kirchenkreis gesegnet worden. Danach eroberten rund 200 Gäste zu Fuß und per Rad die Brücke. Weitere Informationen zu diesem Ereignis und zahlreichen weiteren interessanten Neuigkeiten aus der neuen bahnstadt opladen finden Sie hier.

Stadtumbau Bochum: Die Förderchancen für Goldhamme sind deutlich gestiegen
Gute Nachrichten auch aus Bochum: Das Stadterneuerungsprogramm Westend hat echte Chancen, in Goldhamme weiterzulaufen und damit strukturelle Probleme im Ortsteil anzugehen. Der Umbau in Stahlhausen, Griesenbruch und Goldhamme war das erste Erneuerungsprojekt in Bochum und läuft Ende des Jahres aus. In den vergangenen sechs Jahren konnten mit massiven Landes-, aber auch kommunalen Mitteln „deutlich positive Veränderungen herbeigeführt werden in Griesenbruch und Stahlhausen“, so das Fazit aller am Projekt Beteiligten. Um also eine weitere Förderung für Goldhamme zu bekommen, hatte die Stadt das NRW-Ministerium für Stadtentwicklung sowie Vertreter der Bezirksregierung Arnsberg durch den Ortsteil geführt. Ergebnis: „Auf Basis der bisherigen baulichen und sozialen Entwicklung ist Goldhamme eindeutig weiterhin im Sinne des Stadtumbau West förderwürdig.“ Weitere Informationen zu den Ergebnissen dieser Begehung und den Perspektiven für den Stadtumbau in Bochum-Goldhamme finden Sie hier.

Stadtumbau Duisburg: Neue Hoffnung für die problematischen Hochhäuser in Hochheide
Das Duisburger Planungsdezernat hat einen neuen Weg gefunden, wie die Stadt vielleicht doch noch an dringend benötigte Gelder für das Hochhausquartier Hochheide herankommen könnte. Planungsdezernent Carsten Tum strebt eine Sanierung des gesamten Bereichs an. Diese soll mit Hilfe von Mitteln aus dem Stadterneuerungsprogramm des Landes NRW erfolgen. In einer Vorlage für die Politik, die am Donnerstag der Bezirksvertretung vorgelegt wird, sagen er und sein Dezernat mit aller Deutlichkeit: "Die bisherige Strategie der Stadt, jährlich einen Städtebauförderungsantrag für den Abriss der Bauruine Ottostraße 24-30 im Rahmen des Programms ,Stadtumbau-West' zu stellen, ist gescheitert." Jetzt soll es ein "ganzheitliches" Konzept richten. Weitere Informationen zu diesen aktuellen Planungen für Duisburg-Hochheide finden Sie hier.