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17.08.2015

Stadtumbau Remscheid: Umfassende Revitalisierung der Innenstadt
In Remscheid nehmen die Pläne, die Innenstadt – die Allestraße und deren Umfeld – durch umfassende städtebauliche und sonstige Maßnahmen aufzuwerten, immer konkretere Formen an. Die Stadt Remscheid hat dazu ein Konzept zur Revitalisierung der Innenstadt erarbeitet. Neben den Defiziten in der Remscheider Innenstadt beschreibt es auch die grundsätzlichen Entwicklungsziele sowie Handlungsfelder und erste Lösungsansätze zur Revitalisierung der Innenstadt in Form von 39 Maßnahmen. Dieses engagierte Konzept wurde mittlerweile in das diesjährige Städtebauförderungsprogramm des Landes Nordrhein-Westfalen ausgenommen und ist damit dem Startschuß zu seiner Realisierung einen entscheidenden Schritt näher gekommen. Ausführlichere Informationen zu diesen umfassenden und engagierten Plänen für die Remscheider Innenstadt und auch die Möglichkeit zum Download des dort entwickelten Konzeptes finden Sie hier.

Stadtumbau Hamm: Freitagsmarkt am Bahnhof
Die Stadt Hamm hat ihrem bereits in der Vergangenheit ausgesprochen erfolgreichen Stadtumbau in der Innenstadt nun ein weiteres Element zur Belebung des Standortes hinzugefügt: Ein neu eingeführter und vom Stadtmarketing intensiv begleiteter Markt, der jeden Freitag in der Zeit von 15 bis 19 Uhr auf dem Platz vor dem Hammer Bahnhof stattfindet. Sowohl jung als auch alt finden hier zusammen. Durch Gespräche zwischen Kunden und Händlern wird das Einkaufserlebnis noch persönlicher. Es werden ausschließlich frische Lebensmittel angeboten die durch ihre Qualität überzeugen. Die Bandbreite reicht dabei von Obst und Gemüse über Fisch, Fleisch und Käse bis hin zu Spezialitäten. Ausführlichere Informationen zu dieser neuen und sicherlich nachahmenswerten Idee der Hammer Stadtumbauer finden Sie hier.

Stadtumbau Leverkusen: Eisenbahn-Spielplatz und neue Wegeverbindung eröffnet
In der vergangenen Woche wurde in der Neuen Bahnstadt Opladen der neue „Eisenbahn-Spielplatz“ mit einer grünen Holz-Lokomotive plus Spiel-Bahnsteig und Wippen und Schaukeln von zumeist kleineren Kindern aus der direkten Nachbarschaft in Besitz genommen. Die nbso GmbH und ihr Aufsichtsrat hatten gemeinsam mit der Paeschke GmbH und der Sparda-Bank zur Eröffnung zu einem Familien- und Kinderfest eingeladen. Sowohl die Paeschke GmbH als auch die Sparda-Bank leisteten einen wichtigen Beitrag zum Bau des Spielplatzes. Der wohnortnahe Spielplatz [550 Quadratmeter] ist bewusst als Kleinkindspielplatz konzipiert. Er liegt geschützt und eingefasst von einer Grünfläche inmitten der beiden großen neuen Wohngebiete „Quartier am Campus“ und der Siedlung „Wohnen an der Grünen Mitte“. Der Eisenbahn-Spielplatz ist aber auch ausdrücklich für die Kinder aus der Umgebung gedacht: Daher wurde gleichzeitig auch die neue Fußwegverbindung, die von der Bahnstadt in die angrenzenden Wohngebiete an der Lützenkirchener Straße führt, eröffnet. Ausführlichere Informationen zu diesem sehenswerten und vorbildhaften Projekt finden Sie hier.

Projektaufruf: Soziale Vielfalt in der Stadt – Stadtquartiere unter Nachfragedruck
Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit [BMUB] und das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung [BBSR] suchen Fallstudien für das Forschungsprojekt „Soziale Vielfalt in der Stadt – Stadtquartiere unter Nachfragedruck“ im Experimentellen Wohnungs- und Städtebau [ExWoSt]. Für das Forschungsvorhaben werden Stadtteile oder Quartiere in großen Mittelstädten und Großstädten mit einer hohen Nachfrage auf dem Wohnungsmarkt gesucht, in denen sozialstrukturelle Entmischungsprozesse diskutiert, befürchtet oder beobachtet werden. Diese Städte sind an Verfahren zu Bewertungsansätzen interessiert und möchten Strategien im Umgang mit Aufwertungsprozessen kennenlernen und diskutieren. Es ist möglich, sich mit einem oder mehreren Quartieren als Fallstudie zu bewerben. Interessierte Kommunen können bis zum 2. September 2015 telefonisch oder per E-Mail ihr Interesse an einer Teilnahme bekunden. Ausführlichere Informationen zu diesem Projektaufruf finden Sie hier.

Projektaufruf: Modellquartiere „Grün in der sozialen Stadt“ gesucht
Die Deutsche Umwelthilfe [DUH] sucht drei Modellquartiere, die die Integration von ökologischen und sozialen Maßnahmen in der Stadtgestaltung auf kommunalen und privaten Freiflächen erfolgreich voranbringen. Anhand dieser guten Praxisbeispiele soll das Wissen zum Erfolg einer sozial und ökologisch integrativen Quartiersentwicklung mit Fokus auf benachteiligte Stadtteile verbreitet werden. Die Modellquartiere werden vor Ort besucht und im Rahmen eines Handlungsleitfadens und weiterer Öffentlichkeitsarbeit bekannt gemacht. Ausführlichere Informationen zu diesem Projektaufruf, dessen Bewerbungsfrist am 4. September 2015 endet, finden Sie hier.

Stellenausschreibung: Teamleiter[in] in der Dortmund Stadterneuerung
Die Stadterneuerung Dortmund kommt insbesondere in strukturschwachen, sozial benachteiligten und imagebelasteten Quartieren zum Einsatz. Oberstes Ziel ist es, Stadtteile unter Berücksichtigung wirtschaftlicher, stadtklimatischer, städtebaulicher, sozialer und demografischer Aspekte zu entwickeln und den Wohn- und Lebenswert in den Stadtquartieren nachhaltig zu erhalten. Die Abteilung für Stadterneuerung und Quartiersentwicklung übernimmt innerhalb der Stadtverwaltung die Federführung für diese komplexe Aufgabenstellung. Zur Verstärkung der Stadterneuerung hat die Stadt Dortmund nun die Stelle einer Teamleiterin/eines Teamleiters ausgeschrieben. Den vollständigen Text der Stellenausschreibung, deren Bewerbungsfrist am 21. August 2015 endet, haben wir hier zum Download für Sie bereitgestellt. 

Veranstaltung: Städtebaulicher Denkmalschutz – Frei-Räume in der historischen Stadt
Die europäische Stadt ist seit Jahrhunderten von einem differenzierten Gefüge aus öffentlichen und privaten Räumen geprägt. Die ihr eigenen Freiräume sind vielfältig und stets im Wandel, sind sie doch gleichermaßen Aufenthalts-, Funktions- und Veranstaltungsort für Bewohnerinnen und Bewohner sowie Besucherinnen und Besucher. Demografische Entwicklungen, notwendig gewordene Funktionsänderungen und Anforderungen an den Klimaschutz verlangen auch aktuelle Anpassungen der öffentlichen Freiräume. Vielfach werden Kreativnutzungen auf Zeit, die Entwicklung von Grünzügen, barrierearme Umgestaltungen, aber auch Nachverdichtungsmöglichkeiten als Grundlagen des künftigen stadtentwicklungs- politischen Handelns diskutiert. Der 23. Kongress „Städtebaulicher Denkmalschutz“ greift die verschiedenen Facetten von Freiraumentwicklungen auf und beleuchtet sie unter folgenden Oberthemen näher: Historische Stadtquartiere im Klimawandel, Mobilität und Materialien in der alten Stadt, Raum für Verdichtung und Kreationen sowie belebte und bespielte Altstadträume. Das Programm zu dieser Veranstaltung, die am 25. und 26. August 2015 in Lippstadt stafffindet, haben wir hier zum Download für Sie bereitgestellt.

Veranstaltung: DASL vor Ort – 60 Jahre Sennestadt
Die „DASL vor Ort“ der Landesgruppe NRW führt im Jahr 2015 eine besondere Veranstaltung in Bielefeld in Sennestadt durch. Zum 60-jährigen „Geburtstag" dieser Siedlungs- und Baumaßnahme sollen die historischen Linien bis heute aufgezeigt und die Perspektiven für die Zukunft verdeutlicht werden. Dieses herausragende und vielfach bekannte Projekt der Wiederaufbauzeit verbindet sich mit dem Namen des Stadtplaners Hans Bernhardt Reichow. Inzwischen hat die Stadt Bielefeld sich erneut auf den Weg gemacht, um dieses Projekt für das 21 Jahrhundert fit zu machen. Mit dem Slogan: "Reichow für das 21. Jahrhundert – Stadtumbau Sennestadt" wurden in den vergangenen Jahren zahlreiche Maßnahmen zur Erreichung dieses Ziel erfolgreich umgesetzt. Die Akteure von heute, die bei der Stadt, bei der Entwicklungsgesellschaft und als Planer tätig sind, werden im Rahmen dieser Veranstaltung, die am 22. August 2015 stattfindet, aus ihrer Arbeit berichten. Das Programm zu dieser Veranstaltung haben wir hier zum Download für Sie bereitgestellt.

Veröffentlichung: Arbeitshilfe „Benachteiligte Quartiere gemeinsam unterstützen“
Die Problemlagen und Handlungserfordernisse in sozial benachteiligten Quartieren sind vielfältig und umfassen unterschiedliche Themen und Zielgruppen, von Bildungschancen der Kinder und Jugendlichen über die Integration von Menschen mit Migrationshintergrund bis zu den Wohnverhältnissen und dem Wohnumfeld. Die Überlagerung und räumliche Konzentration der Probleme machen die Aktivitäten zur Stärkung der Quartiere zu einem schwierigen und langfristigen Prozess, der das Mitwirken breiter Akteurskreise der Stadtgesellschaft erfordert. Vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit [BMUB] wurde dazu nun die Arbeitshilfe „Benachteiligte Quartiere gemeinsam unterstützen“ veröffentlicht. Sie gibt hilfreiche Tipps, wie die Zusammenarbeit seitens der Kommune mit Unternehmen und Stiftungen aufgebaut, vertieft und langfristig angelegt werden kann. Die Inhalte der Broschüre basieren im Wesentlichen auf den Erfahrungen und Ergebnissen des ExWoSt-Forschungsfeldes und den darin geförderten Modellvorhaben. Diese Veröffentlichung steht hier zum Download für Sie bereit.