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17.11.2008

Nur noch wenige Plätze für die Jahrestagung frei!
Die Anmeldungen für die Jahrestagung Stadtumbau NRW „Wir bauen um! Vol. 2“ sind in den letzten Tagen erfreulich gestiegen. Das Interesse am Workshop 2 „Neue Formen der kooperativen Quartiersentwicklung: Gute Beispiele und Anforderungen an lokale Akteure und Prozesse“ ist bereits so groß, dass wir die maximale Teilnehmerzahl hier erreicht haben und leider keine weiteren TeilnehmerInnen mehr aufnehmen können. Auch das Forschungskolloquium "Handlungsoptionen zur Verbesserung der Koordination von Wohnungs- und Städtebauinvestitionen" ist bereits ausgebucht und kann keine weiteren Anmeldungen entgegennehmen. Einige wenige Plätze stehen noch für die Workshops „Praktische Probleme bei der Zwischen- und Wiedernutzung gewerblicher Immobilien im Stadtumbau“ und „Niederländische Erfahrungen mit der integrierten Quartiersentwicklung“ zur Verfügung. Mehr zum Programm der Jahrestagung sowie die Anmeldung finden Sie hier.

Projekt der Woche: Amaryllis - Mehrgenerationenwohnen
Die kleine Wohnungsgenossenschaft Amaryllis eG in Bonn versteht sicht als Haus- und Nachbarschaftsgemeinschaft und verfolgt so die Idee einer Solidargemeinschaft. Die Siedlung mit unterschiedlich strukturierten Wohntypen für alle Generationen wurde 2007 fertiggestellt und bietet etwa 60 Personen Platz. Alle Wohnungen sind mit verschiedenartigen Elementen miteinander verbunden. Beim Bau der Gebäude wurde auf die energetische Optimierung der Gebäude verstärkt geachtet, zusätzlich gibt es ein ausgearbeitetes Mobilitätskonzept für die BewohnerInnen. Die Details zu diesem spannenden und vorbildhaften Ansatz können Sie wie immer hier auf unserer Homepage im Projekt der Woche nachlesen.

Das neue Logo für den europäischen Fonds für regionale Entwicklung ist ab sofort verfügbar
Um die Aufmerksamkeit stärker auf ihre Aktivitäten zu lenken, hat die Europäische Union in der Durchführungsverordnung [EG] Nr. 1828/2006 Vorschriften zu Information und Publizität aufgeführt. Für die diese Vorschriften zur Publizität, die Sie hier nachlesen können, und dem damit verbundenen Einsatz von Logos und Förderhinweisen auf Werbemitteln [Broschüren, Internet, Hinweisschilder etc.], wurde das EFRE-Logo überarbeitet. Dabei wurden der Förderhinweis und der Slogan "Investition in unsere Zukunft" miteinander verknüpft. Ab jetzt ist auf Basis der Publizitätsvorschriften nur noch dieses neue Logo als Förderhinweis einzusetzen. Das MBV bittet daher alle Kommunen, die in diesem Bereich arbeiten, dies entsprechend zu berücksichtigen bzw. externe Dienstleister u.a. von Wettbewerben aber auch nachgelagerte Landesinitiativen darüber zu informieren. Die dazu notwendigen Dateien stehen hier als Download zur Verfügung.

Neue Website: Informationsdienst Alter und Forschung
Von Arbeitsmarkt bis Zuwanderung - das Themenspektrum, das den demographischen Wandel prägt, ist breit. Entsprechend weit gefächert sind die Fragestellungen, die in der wissenschaftlichen Forschung aufgegriffen werden. Was hierzulande über eine alternde Gesellschaft, sinkende Bevölkerungszahlen oder Zuwanderung geforscht wird, erfahren Sie im „informationsdienst alter & forschung“ in übersichtlicher Form, in einer auch für Fachfremde verständlichen Sprache, mit erläuternden Tabellen und Diagrammen sowie mit Literaturhinweisen, Kontaktadressen und Links. Querverweise stellen inhaltliche Zusammenhänge zwischen den einzelnen Ausgaben her und machen langes Nachblättern überflüssig. Der „informationsdienst alter & forschung“ erscheint etwa alle sechs Wochen. Er ist unabhängig und werbungsfrei. Die dazugehörige Website finden Sie hier.

Ergebnisse der Tagung „Wohnen im Quartier – auch im Alter online“
Zum dritten Mal führten der VdW Rheinland Westfalen und der Paritätische Wohlfahrtsverband NRW in Kooperation mit dem Städtetag NRW und dem Deutschen Mieterbund eine gemeinsame Tagung durch. In diesem Jahr stand sie unter dem Thema „Wohnen im Quartier – auch im Alter“. Der Fokus der Tagung lag auf alternativen und gemeinschaftlichen Wohnformen im Quartier – jenseits von stationären Betreuungsformen. Entsprechend dem überwiegenden Wunsch der Bewohner, im vertrauten Wohnquartier auch im Alter möglichst lange und bei Bedarf „gut betreut“ wohnen bleiben zu können, ist es eine große Herausforderung für die beteiligten Akteure, diese erwünschten Wohnformen im Bestand zu schaffen bzw. diesen zu ergänzen. Über die Wünsche der Bewohner wie über die Rahmenbedingungen und Möglichkeiten zur Realisierung der Nachfrage haben ausgewählte Referenten vorgetragen. Die einzelnen Beiträge der Tagung finden Sie hier.

Ruhr.2010: Neue Architekturen und Kreative Quartiere – Zukunftsbilder für das Ruhrgebiet?
Die künstlerischen Direktoren der RUHR.2010 stellen sich der Herausforderung, eine Vision in die Wirklichkeit zu transferieren: das Ruhrgebiet als Metropolregion neuen Typs. Um im internationalen Vergleich mit den angesagten Kreativzentren wie London, Paris oder Barcelona bestehen zu können, braucht die Metropole Ruhr starke emotionale Bilder, die in die Welt getragen werden und viele kreative Querdenker, die sie mit Leben füllen. Zu den Vortragenden gehören an diesem Abend der Bauminister des Landes NRW Oliver Wittke sowie auch Prof. Karl-Heinz Petzinka, künstlerischer Direktor Architektur/Bildende Kunst. Die Veranstaltung findet am 27.11.2008 in Gelsenkirchen im stadtbauraum statt. Der Veranstalter – Das Europäische Haus der Stadtkultur e.V. – bittet darum, sich bis zum 20.11. anzumelden. Weitere Informationen zum Baukultursalon finden Sie hier.

Symposium: Wohnen im Alter
Unbestritten gehört die demographische Entwicklung gegenwärtig zu den Leitthemen in Politik, Öffentlichkeit und vielen wissenschaftlichen Disziplinen. In den kommenden Jahren und Jahrzehnten tritt die Alterung unserer Gesellschaft in den Vordergrund. Im Zusammenhang mit dieser Entwicklung ist die Gewährleistung eines möglichst selbstständigen, selbst bestimmten und persönlich zufriedenstellenden Lebens im Alter mittlerweile zu einem gesellschaftlichen Ziel geworden. Um dieses Ziel zu erreichen, wird Quartieren, Städten, Regionen und nicht zuletzt der Ausgestaltung von Immobilien eine zentrale Rolle zukommen. In dem Symposium „Wohnen im Alter“ möchte das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung die Anforderungen an eine altersgerechte Wohnraumversorgung diskutieren, praxisnahe Beispiele vorstellen und viele Marktakteure für das Thema sensibilisieren. Weitere Informationen zum Symposium am 4. Dezember in Berlin finden Sie hier.