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18.02.2013

Stadtumbau Bielefeld: Kesselbrink trumpft groß auf
Bereits im April soll es soweit sein: Eine der größten Outdoor-Skateanlagen Deutschlands soll dann ihre Tore bzw. Rampen öffnen. Im Bielefelder Stadtumbaugebiet Kesselbrink sollen auf einem der größten innerstädtischen Plätze im Bundesgebiet dann täglich bis zu 300 Skater Platz finden – und davon wird ausreichend zur Verfügung stehen, denn die Skate-Anlage misst gut 30 mal 100 Meter. Doch damit nicht genug der Superlative: Mit 4,30 Metern Höhe wird mittig auf dem Platz auch die größte deutsche Half Pipe stehen. Um die neue überregionale Attraktion auch angemessen in Szene zu setzen, werden im September die besten Sportler mal wieder zum "Bielefeld City Jam" eingeladen. Die Finanzierung des Events hatte sich die Stadt erst kürzlich als Preisträger des Projektes „Ab in die Mitte“ gesichert. Weitere Information zu der neuen Attraktion in Bielefeld finden Sie hier.

Stadterneuerung Gelsenkirchen-Schalke: Kostenlose Modernisierungsberatung geht in die nächste Runde
Die Stadt Gelsenkirchen startet mit einer neuen Mitarbeiterin ins zweite Jahr der kostenlosen Modernisierungsberatung für Bewohner des Stadtteils Schalke. Eigentümer in diesem Stadterneuerungsgebiet können damit weiterhin eine Erstberatung zu baulichen, energetischen, gestalterischen, finanziellen und fördertechnischen Fragen in Anspruch nehmen. Damit ersetzt dieses Angebot zwar nicht den Architekten, den Bauingenieur oder den Energieberater, aber es dient einer ersten Orientierung und bietet den Immobilienbesitzern damit eine wichtige Hilfestellung, die ab sofort die Architektin und Modernisierungsberaterin im Stadtteilbüro Schalke, Mouna Nasta, leisten wird. Weitere Informationen dazu finden Sie hier.

Mülheim an der Ruhr: Kleine und große Schritte zur Innenstadtrevitalisierung
Energisch wird in Mühlheim an der Ruhr die Revitalisierung der Innenstadt vorangetrieben – sowohl im großangelegten Rahmen, als auch mit kleineren, zielgerichteten Projekten und Maßnahmen. So wurde nun das 200 Seiten starke „Integrierte Innenstadtkonzept“ vorgestellt, das eine wichtige Voraussetzung für den Erhalt von Fördermitteln darstellt und eine Vielzahl von Maßnahmen und Projekten zur Innenstadtaufwertung vorschlägt. Ein zentrales Fazit des Gutachtens: Der Einzelhandel allein wird, wie in vielen Städten und Gemeinden Nordrhein-Westfalens, die Innenstadt nicht retten können. So müssen zukünftig auch hier verstärkt Kultur, Gastronomie und Freizeit berücksichtigt werden. Wie bereits jetzt aktiv versucht wird durch kreative Einzelmaßnahmen die Innenstadt zu beleben, ist ab dem 20. Februar im leerstehenden Ladenlokal von „Art Expo“ an der Wallstraße zu besichtigen. Dort werden dann 14 Migranten einen Monat lang ihre künstlerischen Werke präsentieren. Dabei können sich die Verantwortlichen der Stadt durchaus eine Ausweitung der Aktion vorstellen, um künftig zum Beispiel auch Schülerarbeiten auszustellen und damit weitere Leerstände in der Innenstadt attraktiv zwischen zu nutzen. Weitere Informationen zum „Integrierten Innenstadtkonzept“ finden Sie hier. Näheres zum Zwischennutzungs-Projekt finden Sie hier.

Hilden: Gemeinsam für die Zukunft der Innenstadt
Der Zeitplan steht und er ist knapp bemessen. Dennoch sind die Verantwortlichen der Stadt Hilden optimistisch, dass die Ausarbeitung des „Integrierten Handlungskonzeptes“ zur zukünftigen Entwicklung der Innenstadt bis zum 30. Juni fertig gestellt sein wird, um es dann bei der Bezirksregierung Düsseldorf einzureichen und damit die Grundlage für die künftige Förderung wichtiger Projekte zu schaffen. Dabei setzt die Stadt gezielt auf die aktive Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger Hildens, die im Rahmen von drei Stadtkonferenzen ihre Ideen und Anregungen zur Revitalisierung der Innenstadt einbringen sollen. Startschuss ist bereits am kommenden Donnerstag, wenn auf der ersten Stadtkonferenz gemeinsam an Themenständen an der Entwicklung von kreativen und Erfolg versprechenden Ansätzen gearbeitet werden soll. Weitere Information zu der Veranstaltung finden Sie hier.

Hagen-Hohenlimburg: Anlaufschwierigkeiten beim privaten Engagement für die Innenstadtbelebung
Es muss etwas getan werden und zwar kurzfristig. Darin sind sich die Verantwortlichen der Stadt Hagen sowie Unternehmer, Vertreter der Volksbank, der SIHK, der HagenAgentur, Politiker, Mitglieder der Werbegemeinschaft und weitere Einzelhändler einig, denn es gilt die Innenstadt zu revitalisieren. Doch dazu muss zunächst die Spitze des Vereins, der zur Innenstadtbelebung gegründet werden soll, besetzt werden und hier liegt aktuell das Problem. Bislang können sich die Akteure nicht einigen, wer diese Aufgabe künftig übernehmen soll. Bezirksbürgermeister Hermann-Josef Voss machte daher deutlich, dass die Stadt auch weiterhin aktiv versuchen wird den Prozess voranzubringen und in den kommenden Wochen noch einmal alle möglichen Interessenten und Kandidaten anschreiben und für Ende März oder Anfang April zur Vereinsgründung einladen wird, der Erfolg letztlich jedoch maßgeblich vom privaten Engagement abhängen wird. Weitere Informationen finden Sie hier.

Projekt der Woche: Betreutes Wohnen „Matthäuskirche Grevenbroich“
Das Projekt „Matthäuskirche Grevenbroich“ zeigt ein weiteres Beispiel für die beispielhafte Umnutzung eines ehemaligen kirchlichen Gebäudes zu modernem altersgerechtem und gleichzeitig bezahlbarem Wohnraum in Grevenbroich. Durch den Umbau des ehemaligen Kirchengebäudes durch den „Bauverein Grevenbroich eG“ sind nicht nur 8 barrierefreie Wohnungen im ehemaligen Kirchenkomplex entstanden, sondern darüber hinaus wurde dieses Wohnangebot durch einen Neubau um zusätzliche 24 Wohnungen erweitert. Das Diakonische Werk im Rhein-Kreis Neuss sorgt direkt vor Ort für eine umfassende Betreuung der Bewohnerinnen und Bewohner. Mit dem neuen Wohnangebot geht die ehemalige Funktion des Kirchengebäudes jedoch nicht komplett verloren, denn die Gemeinde kann die Gemeinschaftsräume auch weiterhin nutzen. Ausführliche Informationen zu diesem innovativen Umnutzungsprojekt finden Sie hier.

Tagungsdokumentation: „Möglichkeiten und Grenzen des Ersatzneubaus
Im Rahmen der BBSR-Tagung „Möglichkeiten und Grenzen des Ersatzneubaus“ am 5. November 2012 hatten Experten über das Für und Wider des Ersatzneubaus als Alternative zur energetischen Bestandssanierung diskutiert. Dabei schließt die Entscheidung zwischen energetischer Modernisierung und Neubau viele Aspekte ein – in der Praxis vor allem wohnungswirtschaftliche und bauliche. Im Fokus der Tagungsdokumentation stehen daher insbesondere Ergebnisse eines Forschungsprojekts über Möglichkeiten und Grenzen des Ersatzneubaus inklusive detaillierter Modellrechnungen und Analysen. Ergänzt wird die Dokumentation durch nationale und internationale Fallbeispiele. Die Tagungsdokumentation steht hier zum Download für Sie bereit.

BMVBS-Veröffentlichung: „Nahversorgung in ländlichen Räumen“
Die aktuelle Veröffentlichung des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung [BMVBS] „Nahversorgung in ländlichen Räumen“ gibt einen unfassenden Überblick über konkrete Handlungsansätze zur Sicherung der Nahversorgung in ländlichen Räumen. Dabei behandelt die Veröffentlichung sowohl unterstützende Instrumente der Raumordnung und Förderpolitik, als auch verschiedene Versorgungskonzepte unter Berücksichtigung ihrer sozialen Funktion, Tragfähigkeit sowie Übertragbarkeit. Neben einer großangelegten Querschnittsanalyse wurden dazu vier Standorte genauer untersucht. Die Veröffentlichung steht hier zum Download für Sie bereit.

Video der Woche: Kürzestfilme „Keine Stadt wie diese"
Das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung [BMVBS] hat auf seiner Internetpräsenz eine Kurzfilmreihe mit dem Titel „Keine Stadt wie diese“ mit Kurzfilmen zu Städten online gestellt. Die 30 Kurzfilme á 30 Sekunden von 30 verschiedenen Regisseuren bieten humorvolle Kurzportraits der Städte. So sieht man in dem Beitrag der Stadt Wuppertal beispielsweise einen Elefanten aus der Schwebebahn stürzen und wird damit an ein spektakuläres Ereignis erinnert, das in den 1950er Jahren sehr erfolgreich zur Popularität der Wuppertaler Innenstadt mit seiner Schwebebahn beigetragen hat. Überzeugen Sie sich selbst von der Vielfalt der Ideen, die in dieser neuen Reihe von Kürzestfilmen mit hohem Unterhaltungs- und Innovationswert liegt: die Videoreihe können Sie sich hier anschauen.