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18.03.2013

Stadtumbau Leverkusen: Geplante Gütergleisverlegung bleibt im Kostenrahmen
Während in der Vergangenheit zahlreiche Projekte der Deutschen Bahn aufgrund erheblicher Kostensteigerungen für Aufsehen sorgten, kann aus dem Stadtumbauprojekt „neue bahnstadt opladen“ in Leverkusen Positives vermeldet werden: Die Vorbereitungen zur Verlegung der Gütergleise im Bahnhofsbereich von Opladen an die vorhandene Personenzugstrecke liegen nicht nur im Zeitplan, sondern auch im Kostenrahmen. Die Kostenberechnung für das gemeinsame Projekt der Stadt Leverkusen und der DB Netz AG weist in der Entwurfsplanung lediglich eine minimale Kostensteigerung von 0,6% bzw. 210.000 Euro auf nun insgesamt 33,7 Millionen Euro auf. Damit ist eine weitere wichtige Etappe des Prestigeprojektes geschafft. Sollte es weiterhin so gut laufen in der neuen bahnstadt opladen, dann steht der für 2016 geplanten Inbetriebnahme der neuen Gütergleisstrecke nichts mehr im Wege. Näheres dazu finden Sie hier.

Stadtumbau Bochum: Die Stadtumbaumaßnahme im Westend soll verlängert werden
Seit 2007 sind die Bochumer Stadtteile Griesenbruch, Stahlhausen und Goldhamme Teil des Stadtumbaugebietes Westend. Nun sollte eigentlich Ende diesen Jahres das Förderprogramm auslaufen. Da allerdings insbesondere Goldhamme nach wie vor schlechte Sozialdaten aufweist, soll das Programm nach dem gemeinsamen Willen von Politik und Verwaltung fortgesetzt werden, um die Quartiere nicht nur weiter städtebaulich aufzuwerten, sondern auch sozial-integrativ zu stärken. Erste Gespräche mit dem Land über eine Fortsetzung der Förderung sind nach Aussage von Burkhard Huhn vom Stadtplanungsamt Bochum positiv verlaufen. Nun hofft man in Bochum auf eine zeitnahe Entscheidung des Landes. Weitere Informationen dazu finden Sie hier.

Stadtumbau Werdohl: Geselliges Mittagessen für alle Ütterlingser
Der Name „Nachbarschaftshilfezentrum“ mag zwar etwas sperrig klingen, aber dass im Quartier Ütterlingsen in Werdohl Nachbarschaftshilfe groß geschrieben wird, steht außer Frage. So erhalten hier im Nachbarschaftszentrum der Wohnungsgesellschaft Werdohl nicht nur Mieter der Wohnungsgesellschaft jeden Donnerstag ein frisch zubereitetes Mittagessen, auch alle anderen, die in nachbarschaftlicher Gesellschaft Mittag essen möchten, sind hier gern gesehene Gäste. Bis zu 30 Personen werden jeden Donnerstag bekocht und für 5 Euro winkt dann ein „Drei-Gänge-Menü“. Dabei helfen die Gäste gelegentlich sogar persönlich bei der Zubereitung mit, selbst im hohem Alter von 94 Jahren, wie das Beispiel der Ütterlingserin Margarethe Lengelsen zeigt. Weitere Information zu diese beispielhaften Einrichtung eines engagierten Wohnungsunternehmens finden Sie hier.

Stadtumbau Altena: Die Umstellung auf LED-Beleuchtung schreitet zügig voran
Was zunächst widersprüchlich klingt, macht durchaus Sinn: Obwohl die kommunalen Kassen der Stadt Altena leer sind, wurde beschlossen, für etwa 2 Mio. Euro die Beleuchtung in allen Stadtteilen auf moderne und klimaschonende LED-Beleuchtung umzurüsten. Das Projekt wird dabei durch Zuschüsse und zinsgünstige Darlehen finanziert. Und die erheblichen Stromeinsparungen durch die LED-Leuchten werden nach städtischen Berechnungen für eine schnelle Amortisierung der Investition sorgen. Und mit dieser Ansicht ist die Stadt nicht allein, denn auch die Kommunalaufsicht hat dem Projekt zugestimmt. Nun wurde auch im Stadtteil Breitenhagen die Umstellung abgeschlossen und nach der kompletten Umrüstung werden zukünftig rund 2700 LED- Lampen die Stadt beleuchten – günstig und klimafreundlich. Weitere Informationen zu dieser vorbildlichen Initiative finden Sie hier.

Stadtumbau Herne: Das Fassadenprogramm im Projekt „jetzt Wanne“ findet großen Zuspruch
In zahlreichen Städten und Gemeinden in Nordrhein-Westfalen wird die Aufwertung von Fassaden durch Fassadenprogramme mit Fördermitteln der gebietsbezogenen Stadterneuerung von Bund und Land unterstützt. Dabei sind die Erfolge sehr unterschiedlich ausgeprägt. Im Herner Stadtumbau ist dieses Fassadenprogramm ein Renner und es wurden bereits über 60 Fassaden im Zuge des Stadtumbauprojektes „jetzt Wanne“ qualitätvoll aufgewertet. Doch die Stadt gibt sich mit diesem Erfolg noch nicht zufrieden und will auch in diesem und im kommenden Jahr weitere Eigentümer dazu motivieren, eine Fassadenverschönerung vorzunehmen und damit in gemeinsamer Initiative der Stadt und privater Eigentümer zu einer nachhaltigen Aufwertung von Herne-Wanne beitragen. Ausführlichere Informationen zu diesem Projekt finden Sie hier.

Stadtumbau Gladbeck: Neue Veranstaltungsreihe zum Thema „Bauen und Wohnen“
Die Stadt Gladbeck geht im Rahmen einer Veranstaltungsreihe für Eigentümer zu Themen der Bestandsaufwertung in die Beratungsoffensive. Der Auftakt der Reihe erfolgt am Dienstag den 19. März um 19.30 im Fritz-Lange-Haus in Gladbeck mit dem Thema „Bestandsverbesserung oder Leerstand? Was ist mir lieber?“. Eigentümer können sich hier durch einen baufachlichen Berater über wichtige Themen zeitgemäßer Instandsetzung und Modernisierung informieren lassen und anschließend Fragen stellen sowie Terminvereinbarungen treffen. In den kommenden Monaten folgen weitere Informationsabende zu den Themen „Wärmedämmung und Altbauten“ [14. Mai 2013] und „Dach-, Fassaden- und Hofbegrünung – grüne Oasen in der Stadt“ [10. Juli 2013]. Weitere Informationen zu dieser Veranstaltungsreihe finden Sie hier.

Stadtumbau Dortmund: Neue Initiativmaßnahmen zur Wohnqualitätssteigerung in Westerfilde
Auch wenn die finanziellen Möglichkeiten für das Stadterneuerungskonzept in Dortmund-Westerfilde sehr begrenzt sind, so soll doch ein erstes Zeichen gesetzt werden oder – wie Susanne Linnebach, Leiterin der Abteilung für Stadterneuerung, es ausdrückt: „Wir haben erst einen Fuß in der Tür". Die 33.000 Euro, die zur Verfügung stehen, ermöglichen zwar nicht die Eröffnung eines Quartiersbüros vor Ort, aber als eine erste Maßnahme soll der Aktionsraumbeauftragte bei seiner Arbeit im Quartier weiter unterstützt werden. Darüber hinaus ist die Erarbeitung eines „Integrierten Handlungskonzeptes“ in Planung, das Voraussetzung zur Bewilligung zusätzlicher Städtebaufördermittel ist und für das nun zunächst einmal eine städtebauliche Bestandsaufnahme im Quartier vorgenommen werden soll. Näheres zu dieser neuen Initiative der Dortmunder Stadterneuerung finden Sie hier.

Stadtumbau Heiligenhaus: Oberstufenschüler planen Stadtquartiere
Früh übt sich, was Einfluss nehmen will: Das sehen auch Oberstufenschüler aus Heiligenhaus so und haben Wohnkonzepte der Zukunft entwickelt. Die Ergebnisse ihrer kreativen Arbeit haben sie nun im Rahmen einer Ausstellung mit dem Titel „Stadt lesen – Stadt verstehen: Wohnen im Wandel der Zeit“ präsentiert. Dabei bieten die Entwürfe der Gymnasiasten nicht nur frische Ideen, sondern auch Einblicke in die [Wohn-]Ansichten und Erwartungen jüngerer Menschen. Und so betont auch Harald Flügge, Technischer Beigeordneter der Stadt Heiligenhaus: „Das ist inspirierend und gibt uns neue Impulse. Wir erfahren dadurch, was junge Leute in der Stadt wollen“. Weitere Informationen zu dieser interessanten planerischen Initiative finden Sie hier.

Stadtumbau NRW: Novellierung des „Gesetzes über Immobilien- und Standortgemeinschaften“ [ISGG] in Nordrhein-Westfalen
Das NRW-Landeskabinett hat in der vergangenen Woche einer Änderung des „Gesetzes über Immobilien- und Standortgemeinschaften“ [ISGG] zugestimmt. NRW-Bauminister Groschek sieht in dieser neuen Gesetzesinitiative eine Verbesserung der Möglichkeiten, das Umfeld von Wohnquartieren, touristischen Bereichen sowie Gewerbegebieten zu verbessern. Während sich das ISG-Gesetz bislang nur auf Innenstadtbereiche und Stadtteilzentren beschränkte, soll die Ausweitung des Anwendungsbereiches nun unter anderem auch neue Entwicklungsperspektiven für benachteiligte Quartiere und Wohngebiete bieten. Aktuell gibt es landesweit bereits etwa 50 solcher Immobilien- und Standortgemeinschaften, die durch privat finanzierte Verschönerungsmaßnahmen in Kombination mit speziellen Förderoptionen zum Teil sehr erfolgreich zu einer Aufwertung des öffentlichen Raums beitragen. Nun soll dieses Modell auch in Wohnquartieren praktiziert werden können, um durch gemeinsame Maßnahmen der öffentlichen und privaten Hand zu einer nachhaltigen Stärkung dieser Quartiere beitragen. Weitere Informationen zu dieser neuen Gesetzesinitiative der nordrhein-westfälischen Stadtpolitik finden Sie hier.

Projekt der Woche: Generationen übergreifendes Wohnen und zukunftsweisende Dienstleistungen im „Denkwerk Bielefeld
Im Rahmen des Projektes „Denkwerk Bielefeld“ wurde auf dem Gelände eines ehemaligen Schlachthofes in der Dr. Viktoria-Steinbiß-Straße in Bielefeld ein qualitätvolles und generationsübergreifendes Wohnangebot geschaffen. Durch die barrierefreie Gestaltung dieser Wohnungen ist in zentraler Lage ein Wohnangebot geschaffen worden, das sich sowohl an Senioren und Familien mit Kindern als auch an jüngere Menschen richtet und das auch Menschen mit Behinderung einbezieht. Die Bewohner finden dabei im Bedarfsfall ein umfangreiches Betreuungs- und Serviceangebot der DRK-Bielefeld Soziale Dienste gGmbH direkt vor Ort vor. Ausführliche Informationen zu diesem beispielhaften Projekt finden Sie hier.

Veröffentlichung: NRW-Bauminister Groschek macht sich stark für einen neuen Anlauf zur integrierten Quartiersentwicklung
In einem Kommentar in der 10. Ausgabe der „Kommunale“ hat NRW-Bauminister Groschek erneut klar Position für einen engagierten neuen Ansatz zur integrierten Stärkung und Entwicklung von Quartieren bezogen. Dabei betont er die Bedeutung der „Heimat vor der Haustüre“ für Bürgerinnen und Bürger und leitet daraus auch seine aktuellen politischen Schwerpunktsetzungen ab. So sollten nach Ansicht von Michael Groschek „Aktivitäten und Förderprogramme der Landesregierung soweit wie möglich auf den räumlichen Fokus des Quartiers“ ausgerichtet und abgestimmt werden – eine klare Ansage des Ministers. Den vollständigen Artikel finden Sie hier.

BMVBS-Kongress: „Weißbuch Innenstadt – Umsetzung gestalten"
Das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung [BMVBS] lädt am 10. April 2013 zum Kongress "Weißbuch Innenstadt - Umsetzung gestalten" nach Berlin ein. Im Rahmen dieses Kongresses, der als wichtige Etappe im Verständigungsprozess über zentrale Themen der Innenstadtentwicklung gilt, werden erste Ergebnisse aus dem ExWoSt-Forschungsfeld "Innovationen für Innenstädte" vorgestellt. Diese Präsentationen werden im Rahmen des Kongresses als Grundlage für Diskussionen und Reflektionen in vier Salons mit thematischen Schwerpunkten wie etwa „ Revitalisierung von Großimmobilien“ oder „Verantwortung des Einzelhandels in der Stadt“ dienen. Das vollständige Veranstaltungsprogramm und auch die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier.