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18.05.2009

Veröffentlichung: Förderung der nachhaltigen Stadtentwicklung in Europa: Erfolge und Chancen
David R. Froessler, Leiter der Innovationsagentur Stadtumbau NRW, hat im Auftrag der Generaldirektion Regionalpolitik der Europäischen Kommission Bilanz über das bisherige Engagement der Europäischen Kommission im Bereich der Stadtpolitik und den Entwicklungsstand einer integrierten Stadterneuerung in Europa gezogen. Die Broschüre, die daraus entstanden ist, wird durch zahlreiche praktische Beispiele illustriert und befasst sich mit der Rolle der Städte und der Städtepolitik für eine nachhaltige Entwicklung in Europa, mit den Grundzügen und wichtigsten Elementen einer europäischen Methodologie für nachhaltige Stadtentwicklung und auch mit den Perspektiven für die künftige Entwicklung europäischer Städte. Das Dokument steht hier zum Download für Sie bereit.

Arbeitsgespräch: Städtebauliche Verträge im Stadtumbau
Das Aufsetzen von juristisch einwandfreien Städtebaulichen Verträgen stellt viele Kommunen, die sich im Stadtumbau gemeinsam mit Investoren mit der Weiterentwicklung von Flächen und Immobilien beschäftigen, vor neue Herausforderungen. Die Innovationsagentur Stadtumbau NRW veranstaltet aus diesem Grunde in bewährter Kooperation mit Herrn Dr. Wahlhäuser von der Kanzlei Redeker, Sellner, Dahs & Widmaier aus Bonn ein Arbeitsgespräch. Anhand konkreter Beispiele aus den Städten Kamp-Lintfort und Bielefeld sollen die Anforderungen an derartige Verträge exemplarisch vertieft werden. Für weitere interessierte Mitgliedsstädte der Innovationsagentur sind im Rahmen des Arbeitsgesprächs am 18. Juni vom 13-17 Uhr noch wenige Plätze vorhanden. Wenn Sie sich anmelden möchten, wenden Sie sich bitte hier direkt an Herrn Schulz [schulz@stadtumbaunrw.de].

Neues Modellprojekt: Strategische Allianzen zwischen Wohnungswirtschaft und planender Verwaltung
Ein neues Modellprojekt der Innovationsagentur beschäftigt sich mit der besseren Vernetzung gebietsbezogener Städtebauförderung mit privaten und öffentlichen Investitionen in den Wohnungsbau und in den Wohnungsbestand. Das Modellprojekt geht auf das vom Büro u r b a n o bearbeitete Forschungsprojekt „Handlungsoptionen zur Verbesserung der Koordination von Wohnungs- und Städtebauinvestitionen und zur Förderung der Anwendung von `Kommunalen Handlungskonzepten Wohnen´ in der nordrhein-westfälischen Stadtpolitik“ zurück. Ziel des vom MBV NRW beauftragten Forschungsprojektes war die Identifikation neuer, effektiver und nachhaltiger Kooperationsformen zwischen den Akteuren der Wohnungswirtschaft und der Stadterneuerung in der gebietsbezogenen Stadterneuerung. Das neue Modellprojekt der Innovationsagentur setzt an den darin gewonnenen Erkenntnissen an und vertieft diese in den Modellstädten Bochum, Gelsenkirchen und Troisdorf. Die Dokumentation zum Forschungsprojekt können Sie hier herunterladen.

Dokumentation: Klärung praktischer Fragen zur Bewirtschaftung von EU-Mitteln
Die Mittel der Stadterneuerung in NRW werden zu einem großen Teil durch die Mittel des Europäischen Regionalfonds kofinanziert. Die Bewirtschaftung dieser Mittel stellt hohe Anforderungen an die einzelnen Kommunen. In Kooperation mit dem Ministerium für Bauen und Verkehr sowie mit dem Büro bb-eu-partner konnten in diesem Workshop der Innovationsagentur die grundlegenden Anforderungen im Detail ausgeführt und diskutiert werden. Zusätzlich berichtete Herr Deitelhoff aus der langjährigen Praxiserfahrung mit dem URBAN II Projekt und gab so wertvolle praktische Hinweise für die Kommunen. Die ausführliche Dokumentation sowie zusätzliche Hinweise und Informationen zum Thema erhalten Sie nun auf unserer Homepage. Das Dokument steht hier zum Download für Sie bereit.

Projekt der Woche: Qualitätsstrategie für nachfrageorientierten Städtebau
Vor dem Hintergrund der abnehmenden - zeitlich und räumlich differenzierten - Wohnungsnachfrage gewinnen neben der rein quantitativen Nachfragebefriedigung qualitative Faktoren von Haus, Grundstück und Wohnumfeld an Bedeutung. Um nicht an der Nachfrage vorbei zu planen, müssen Ansprüche der Marktakteure analysiert, lokale Planungsprozesse hinterfragt und neue bauliche Qualitätskriterien entwickelt werden. Mit dieser Perspektive ließ die Stadt Gütersloh in einer Studie die Qualität verschiedener Baugebiete untersuchen. Kriterien waren unter anderem das Wohnumfeld und die Architektur. Die weiteren Details zu diesem spannenden und vorbildhaften Ansatz können Sie wie immer hier auf unserer Homepage im Projekt der Woche nachlesen.

Bericht zur Stadtentwicklung 2008 des MBV
Das Ministerium für Bauen und Verkehr [MBV] hat den Bericht zur Stadtentwicklung 2008 veröffentlicht, der den Schwerpunkt auf eine Politik für die Innenstädte legt. Die Qualität, Vielfältigkeit und baulichen Attraktivität der Innenstädte entscheidet, ob Städte und Regionen in Nordrhein-Westfalen zukünftig wettbewerbsfähig sind. Deshalb stellt der mittlerweile zweite Bericht zur Stadtentwicklung in Nordrhein-Westfalen die Aufwertung und Stabilisierung der Stadtzentren in den Mittelpunkt. Besonders das innerstädtische Wohnen wird als eines von mehreren wichtigen Handlungsfeldern aufgeführt, da es eine zentrale Bedeutung für die Entwicklung der Innenstadt hat. Den entsprechenden Bereicht können Sie hier herunterladen.

Workshop: Milieus von Migrantinnen in Deutschland aus Geschlechterperspektive
2007 präsentierte das Heidelberger Institut SINUS SOCIOVISION die erste qualitative Studie zu den Milieus von Menschen mit Migrationshintergrund in Deutschland. Viele Institutionen und Verbände aus Deutschland haben sich mit spezifischen Fragestellungen zu Gender, Kultur, Arbeit, Wohnen und Gesundheit beteiligt. Die Ergebnisse dieser Studie zeigen, dass Migranten und Migrantinnen ebenso wenig wie die deutsche Gesamtbevölkerung eine soziokulturell homogene Gruppe sind. In der Veranstaltung soll ein differenzierter Blick auf die Milieus von Migrantinnen in Deutschland vermittelt und besonders auf die Unterschiede zwischen Männern und Frauen mit Migrationshintergrund eingegangen werden. Anschließend sollen Handlungsempfehlungen zur Erreichung und Einbindung von Migrantinnen und Migranten in die Arbeit vor Ort erarbeitet werden. Weitere Informationen zur Veranstaltung des Zentrums Frau in Beruf und Technik erhalten Sie hier.