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18.07.2016

Stadtumbau Herten: Neustart für die Innenstadt
Ein umfassender Neustart für die Hertener Innenstadt wurde in der vergangenen Woche vom Rat auf den Weg gebracht. 27 Millionen Euro sollen in den nächsten zehn Jahren investiert werden, 22 Millionen davon aus Fördermitteln. Das Konzept setzt sich aus 22 Maßnahmen zusammen, über die der Rat teilweise noch einzeln abstimmen wird. Das Konzept stellt die Schwerpunkte „Bildung, Wohnen und Dienstleistung heraus. Die Planer sind sich sicher, dass sich dieser Innenstadtbereich nicht ausschließlich zur „Shopping“-Oase entwickeln lässt. Mit der VHS, der Familienbildungsstätte, dem Glashaus und der zurzeit geplanten Einrichtung der Waldritter e.V. sind dann bereits Bildungseinrichtungen in der Innenstadt zu finden. Doch der „Neustart Innenstadt“ bedeutet noch mehr: Auch die Erneuerung von Gebäuden, Plätzen und Spielplätzen gehört dazu. Ausführliche Informationen zu diesen ambitionierten – und sicherlich für zahlreiche vergleichbare Innenstädte vorbildhaften – Plänen in Herten finden Sie hier.

Förderaufruf: „Grüne Infrastruktur NRW“
Mit dem Projektaufruf "Grüne Infrastruktur" will die Landesregierung Nordrhein-Westfalen [federführend ist hier das Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz] Grün- und Erholungsflächen besonders in strukturschwachen Gebieten schaffen, vernetzen und aufwerten. Kommunale Akteure sind aufgerufen, sich mit ihren Konzepten um Fördermittel zu bewerben. Gemeinsam mit einer großen Bandbreite an öffentlichen und privaten Akteuren sollen dazu modellhafte Integrierte kommunale Handlungskonzepte erarbeitet werden. Kommunen, kommunale Verbünde und Zusammenschlüsse sind aufgerufen, entsprechende Konzepte einzureichen. Hierfür ist ein Investitionsvolumen in Höhe von insgesamt rund 83 Millionen Euro aus EU- und Landesmitteln sowie aus Mitteln von Kommunen, Vereinen und Privaten eingeplant. Eine Verknüpfung mit bereits anerkannten IHK im Rahmen des Projektaufrufs „Starke Menschen – starke Quartiere“ wird als sinnvoll erachtet, bildet aber keine verpflichtende Voraussetzung. Ausführliche Informationen zu diesem Projektaufruf finden Sie hier.

Förderaufruf: „Maßnahmen zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels“ 
Im Rahmen des Förderprogramms „Maßnahmen zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels“ des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit [BMUB] besteht ab dem 1. August 2016 wieder die Möglichkeit, Projektideen einzureichen. Ziel des Programms ist es, die Anpassungsfähigkeit der gesellschaftlichen Akteure an die Folgen der Klimaerwärmung und deren Folgen wie Hitzewellen, Starkregenereignisse und Hochwasser zu erhöhen. Die Projektideen sollen sich auf die drei Förderschwerpunkte „Anpassungskonzepte für Unternehmen“, „Entwicklung von Bildungsmodulen“ und „Kommunale Leuchtturmvor- haben“ beziehen. Bis zum 31. Oktober 2016 können zunächst Skizzen zur Förderidee eingereicht werden. Die Förderinteressenten mit den besten Projektskizzen werden anschließend in einem zweiten Schritt gebeten, einen Vollantrag einzureichen. Ausführliche Informationen zu diesem Förderangebot finden Sie hier.

Veranstaltung: Kleinstädte der Zukunft – Neue Aufgaben und Perspektiven
In der aktuellen Debatte um den Zusammenhalt der Gesellschaft wird Kleinstädten in Deutschland eine besondere Bedeutung zugeschrieben. Als Wohn- und Arbeitsstandorte, als Orte der Zu- und Abwanderung und als Ankerpunkte in der Region rücken sie zunehmend in den Fokus der Stadtentwicklungspolitik. Im Rahmen einer Veranstaltung der Bundestransferstelle „Kleinere Städte und Gemeinden“, die am 14. September 2016 in Hannover stattfinden wird, beleuchten Bürgermeisterinnen und Bürgermeister sowie Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft und Praxis aktuelle Trends und Zukunftsaufgaben von Kleinstädten: Welche Voraussetzungen und Rahmenbedingungen braucht es, um attraktive Angebote für das Wohnen in der Kleinstadt zu schaffen? Welche Strategien und Partner sind wichtig, um mit Strukturbrüchen umzugehen und die Stadt von morgen zu gestalten? Brauchen Kleinstädte einen Impuls. Ausführliche Informationen zu dieser Veranstaltung, die als Begleitveranstaltung im Rahmen des 10. Bundeskongresses Nationale Stadtentwicklungspolitik „Städtische Energien – Zusammenhalt gestalten“ angeboten wird, finden Sie hier.