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18.11.2013

Stadtumbau Krefeld: Zweiter Investorenkongress zur Förderung der City-Entwicklung
Trotz Nothaushalt will die Stadt die Entwicklung der City vorantreiben: Heute beginnt der zweite Investorenkongress der IHK und der Wirtschaftsförderung Krefeld. Aus der gesamten Region Niederrhein werden rund 100 Interessenten erwartet. Stadt und Wirtschaftsförderungsgesellschaft wollen den städtebaulichen Impuls, der von der Wiederbelebung des Horten-Hauses ausgeht, verstärken und veranstalten dazu heute einen Investorenkongress unter der Überschrift: "Die Rückkehr in die Innenstadt". Die Resonanz – 100 Teilnehmer sind angemeldet – stimmt optimistisch: Es gibt deutliche Anzeichen für die Rückkehr von Investoren in die Innenstadt und das gilt auch für die Wohnbebauung. Viele ältere Menschen sagen mittlerweile: „Ich will ins nähere Umfeld der City". Nähere Informationen zu dieser Erfolg versprechenden Initiative im Krefelder Stadtumbaugebiet „Innenstadt“ finden Sie hier.

Stadtumbau Herne: Ein neues Gesicht und mehr Nutzungsqualität für den Hölkeskampring
Der Stadtumbau in Herne-Mitte startet im nächsten Jahr und läuft bis 2022. Der Grüngürtel am Hölkeskampring, so die Stadt bei einer Bürgerdiskussion, soll für eine Million Euro heller und einladender werden. Geplant ist etwa eine Fitnessrunde und ein Erholungsparcours. Der Hölkeskampring soll als eine der ersten Maßnahmen des Stadtumbaus, der 2014 starten soll, umgestaltet werden. Die parkähnlichen Flächen, insbesondere am Entree an der Flottmannstraße, sollen gepflegt und aufgelockert werden. Der Zugang soll so heller und einladender wirken, auch sind Sitzgelegenheiten geplant. Nahe der Jean-Vogel-Straße ist zudem der Startpunkt für eine 1,6 Kilometer lange Fitnessrunde geplant; in Höhe des Marienhospitals soll eine Erholungsschleife angelegt werden. Mehr Informationen zu diesem engagierten Projekt im Stadtumbau der Stadt Herne finden Sie hier.

Stadtumbau Bochum: Eine engagierte neue Stadtumbauphase für Goldhamme ist in Sicht
Mehr als gute Chancen sieht die Stadt Bochum, dass das Land den Stadtumbau West für Goldhamme weiterführen lässt. Insgesamt acht Millionen Euro sollen in den Ortsteil fließen, der trotz der Investitionen, die sieben Jahre lang flossen, im Gegensatz zu Griesenbruch und Stahlhausen noch erhebliche Defizite aufweist. Dort gab es deutlich mehr Investitionsbereitschaft privater Eigentümer, mehr Bürger-Engagement. 6,4 Millionen Euro sollen aus Düsseldorf kommen, so dass der städtische Eigenanteil – über fünf Jahre verteilt – bei 1,6 Millionen Euro läge. Das Ministerium teilt nach einem Ortstermin die Auffassung: Goldhamme hat Nachholbedarf. Der Förderantrag ist gestellt, ein Entwicklungskonzept, das vor allem soziale Maßnahmen, aber auch städtebauliche Eingriffe umfasst, steht. Mehr Informationen zu diesem engagierten neuen Anlauf zur Entwicklung von Bochum-Goldhamme finden Sie hier.

Stadtumbau Essen: Zukunftsweisendes Wohnen für alle Generationen am See
Die Allbau AG und die Essener Familien -und Krankenpflege arbeiten beim ehrgeizigen Stadtumbauprojekt am Essener Niederfeldsee eng zusammen. Das Ziel: Ältere und pflegebedürftige Menschen sollen so lange wie möglich in der eigenen Wohnung bleiben können. Ein Potpourri an Ideen für gute Nachbarschaft. Der künstlich angelegte Niederfeldsee ruht still vor der Haustür und der grüne „Rheinische Bahn“-Radweg ist nicht weit. Das Uferviertel in schwierigem Altendorfer Umfeld zählt schon jetzt zu den gefragten Wohnadressen der Stadt. Eine Oase, in der die Allbau AG mit frischen Wohnideen zu neuen Ufern aufbrechen will. Den trendig gestylten und anspruchsvoll ausgestatteten Baukörpern wollen die Verantwortlichen des städtischen Wohnungsunternehmens mehr mitgeben als Modernität und Komfort. Im Idealfall soll im Uferviertel dank pfiffiger Wohnformen eine vitale Nachbarschaft entstehen. Mehr Informationen zu diesem zukunftsweisenden Projekt des Essener Stadtumbaus finden Sie hier.

Projekt der Woche: Eine breit angelegte und engagierte strategische Partnerschaft zur Schaffung neuer Zukunftsperspektiven im ländlichen Raum
Die Kleinstadt Weißwasser im Norden des Freistaats Sachsen ist eine der vielen Städte in der Region Oberlausitz, die in den vergangenen Jahren zunehmend von Schrumpfungsprozessen im Zuge des demographischen Wandels betroffen waren. Das Projekt „Stadtverein Weißwasser e.V.“ zeigt vor diesem Hintergrund einen beispielhaften Ansatz zur Sicherung der kommunalen Daseinsfürsorge durch das gemeinsame Engagement von Bürgern, Unternehmern, öffentlicher Verwaltung und Vereinen. Der Verein wurde bereits im Jahr 2003 gegründet und hat mittlerweile über 90 Mitglieder, darunter 30 Unternehmen und 27 institutionelle Mitglieder. Im Jahr 2008 begannen die Akteure des Vereins zunächst, durch identitätsstiftende Maßnahmen, wie beispielsweise eine gemeinsame Stadtreinigung unter dem Motto „Weißwasser räumt auf" und regelmäßigen Stadtteilfesten, den nachbarschaftlichen und sozialen Zusammenhalt in der schrumpfenden Kleinstadt zu stärken. Seitdem wurden mehr als 50 Einzelprojekte unter der Schirmherrschaft des Vereins initiiert und umgesetzt. Langfristiges Ziel des Vereins ist es, durch neu geschaffene regionale Verbundenheit sowie neue Kooperationen zwischen Verwaltung, regionaler Wirtschaft und engagierten Bürgern gemeinsam mit allen Akteuren realistische Lösungsvorschläge zur Sicherung der öffentlichen Daseinsvorsorge zu entwickeln, die auch auf andere Regionen übertragbar sind. Weitere Informationen zu den vorbildhaften Aktivitäten und dem ausgesprochen strategischen Ansatz dieses Vereins finden Sie hier.

Veranstaltung: Bürgerschaftliches Engagement im Quartier – Impulse aus der Praxis am Beispiel Essen
Das Programm Soziale Stadt hat deutlich gemacht, dass so genannte „schwierige Stadtteile“ nie nur Probleme, sondern häufig auch viele Potenziale haben. Vor allem die zahlreichen aktiven, engagierten, kreativen und einsatzbereiten Akteure in den Quartieren sind das wichtigste Kapital, mit dem eine Stabilisierung oder Verbesserung der Lebenssituation erreicht werden kann, Dieses Engagement bedarf aber unterstützender Strukturen in Verwaltung, Kommunalpolitik und Zivilgesellschaft, um zu einer nachhaltig tragenden Säule der Quartiersentwicklung zu werden. Wie dies gelingen kann, welche Kooperationen und Vernetzungen dafür notwendig sind, das möchten das für die Stadterneuerung zuständige MBWSV und das für bürgerschaftliches Engagement zuständige MFKJKS im Rahmen einer Veranstaltung, die am 11. Dezember 2013 in Essen stattfindet, zur Diskussion stellen. Das Programm und das Formular zur Anmeldung zu dieser Veranstaltung haben wir hier zum Download für Sie bereitgestellt.