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19.01.2009

Das Veranstaltungsprogramm der Innovationsagentur für das erste Halbjahr 2009 ist online
Wir haben für Sie ein spannendes Veranstaltungsprogramm für das erste Halbjahr 2009 zusammengestellt. Die Innovationsagentur beginnt das Jahr mit zwei Informationsveranstaltungen zu den neuen Förderrichtlinien, die beide allerdings leider schon ausgebucht sind. Neben weiteren Veranstaltungen zum ISG-Gesetz und zum Thema Leerstandsmanagement führen wir wichtige und etablierte Plattformen und Formate weiter. Dazu gehört zum einen die Austauschplattform für QuartiersmanagerInnen im nordrhein-westfälischen Stadtumbau sowie die Stadtumbau-Lounge, die gleichzeitig der Einweihung unseres neuen Büros einen spannenden Rahmen verleiht. Den Höhepunkt des diesjährigen Veranstaltungsprogramms wird eine Exkursion in die neuen Bundesländer darstellen, wo wir innovative und zukunftsweisende Projekte besichtigen möchten, um daraus auch für den Stadtumbau in NRW zu lernen. Eine Übersicht zu unseren Veranstaltungen finden Sie hier. Anmelden können Sie sich unter: schulz@stadtumbaunrw.de

Protokoll des Workshops zu Gender Mainstreaming im Stadtumbau ist nun online
Die Thematik des Gender Mainstreaming und das daraus entstandene Gender Planning als Herangehensweise im Planungsalltag wurde im Rahmen des Workshops anhand von konkreten Handlungsfeldern diskutiert. Die TeilnehmerInnen hatten die Möglichkeit, sich zum einen umfassend über die gleichstellungspolitischen Ziele des Landes sowie zu den Grundlagen des „Genderns“ in der Planung zu informieren und zum anderen praktische Fragen in Bezug auf Gender Planning auszutauschen. Der Themenschwerpunkt der Veranstaltung, die in Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration sowie dem Zentrum Frau in Beruf und Technik in Dorsten-Wulfen-Barkenberg durchgeführt wurde, lag im Bereich Freiraum. Die regen Diskussionen ergaben viele neue Denkanstöße zur Integration des Themas Gender im Stadtumbau. Das ausführliche Protokoll sowie weitere Details zu Gender Planning finden Sie hier auf unserer Homepage.

Projektdatenblatt des Stadtumbaugebietes Minden ist nun online
Die Stadt Minden ist mit dem Stadtumbaugebiet Alter Weserhafen/Westlicher Bahnhofsbereicht im Programm Stadtumbau West vertreten. Das Gelände liegt in weiten Teilen brach, die Gebäude und Flächen weisen aber fast alle sehr große historische Werte auf. Ein Teil der ehemaligen Festungsanlagen für den Bahnhof Minden sowie weitere Gebäude aus dieser Zeit sind dort zu finden. Darüber hinaus gehört ein altes Hafenbecken sowie eine kleine Siedlung – die so genannte Laxburg – zum Stadtumbaugebiet dazu. Das gesamte Areal ist durch die Bahnhofsanlagen auf der einen Seite und durch die Überschwemmungsfreiflächen für die Weser auf der anderen vom übrigen Stadtgefüge separiert. Hauptaufgabe wird es sein, nachhaltige Nutzungsperspektiven für die in weiten Teilen leer stehenden Gebäude und Flächen zu entwickeln und eine Annäherung an die umliegenden Stadtstrukturen zu ermöglichen. Weitere Informationen erhalten Sie hier auf unserer Homepage.

Projekt der Woche: Neighbourhood Branding in Hoogvliet, Niederlande
Zahlreiche Stadtumbaugebiete haben mit Imageproblemen zu kämpfen, die sich auf die Vermietbarkeit, das Selbstverständnis der Bewohner oder auch die Investitionsbereitschaft der Wirtschaft auswirken können. “Neighbourhood Branding” versucht die Identität eines Quartiers zu ergründen, zu stärken und eine Marke daraus zu entwickeln. In Hoogvliet, einer 20 Kilometer außerhalb des Stadtzentrums von Rotterdam gelegenen Satellitenstadt, hat das Wohnungsunternehmen Woonbron diese Aufwertungsstrategie entwickelt. Die weiteren Details zu diesem spannenden und vorbildhaften Ansatz können Sie wie immer hier auf unserer Homepage im Projekt der Woche nachlesen.

Fachtagung: Kommunen und Wohnungswirtschaft – im Wettbewerb um Einwohner
Der demographische Wandel stellt die Städte und Gemeinden vor große Herausforderungen: Unsere Gesellschaft wird „weniger, älter und bunter“. Das führt bei den Kommunen zu einem Wettbewerb um die Bindung bzw. Neugewinnung von Einwohnern, insbesondere aus der Gruppe der jungen Familien. Damit verbunden ist ein kreativer Wettlauf um die besten Ideen für eine lebenswerte, attraktive Gemeinde, der jedoch auch unerwünschte Nebeneffekte ökonomischer und ökologischer Art mit sich bringt. In einer gemeinsamen Fachtagung des Verbandes der Wohnungswirtschaft Rheinland Westfalen und des Städte- und Gemeindebundes NRW am 4. Februar in Gelsenkirchen soll der Frage nachgegangen werden, welche Anforderungen der demographische Wandel an die kommunale Wohnungs- und Stadtentwicklungspolitik und an die Strategien der Wohnungswirtschaft stellt. Weitere Details zur Veranstaltung finden Sie hier, der Anmeldeschluss ist am 23. Januar 2009.

Vortragsreihe: Klimaschutz – Neue Herausforderungen für Kommunen?
Seit dem Bericht des Intergovernmental Panel on Climate Change [IPCC] im Jahr 2007 wurde erneut die Aufmerksamkeit auf die herausragende Bedeutung des Klimaschutzes gelenkt. Denn die Ergebnisse der Klimaforschung weisen übereinstimmend darauf hin, dass die Wahrscheinlichkeit von Wetterextremen sowie die Gefahr der Verschiebung von Vegetationszonen weiter zunehmen werden. Vor diesem Hintergrund ist im Klimaschutz nicht nur konsequentes Handeln auf internationaler und nationaler, sondern auch auf kommunaler Ebene erforderlich. Im Rahmen des Difu-Dialogs soll anhand von Umfrageergebnissen dargestellt werden, in welchen Handlungsfeldern Kommunen bereits Erfolge aufweisen. Auf dieser Basis soll diskutiert werden, wie Städte und Gemeinden sich der Herausforderung des Klimaschutzes stellen können und welche Hemmnisse bestehen, um noch vorhandene Potenziale auszuschöpfen. Weitere Informationen zur Veranstaltung am 18.02.2009 in Berlin erfahren Sie hier.

Fachtagung: Rekommunalisierung der Energieversorgung – Erneuerbare Energien und Planungsrecht: Analysen – Konzepte – Impulse
Deutschland ist seit der Einführung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes [EEG] im Jahr 2000 zum Vorreiter und Vorbild für die Nutzung erneuerbarer Energiequellen geworden. Durch eine damit einhergehende Rekommunalisierung der Energieproduktion werden die intrakommunalen und intraregionalen Wertschöpfungsketten gestärkt. Diese Entwicklung bedarf auf kommunaler Ebene einer angemessenen Steuerung – aber auch Förderung. Die Tagung des IfR am 25. Februar in Düsseldorf gibt einen aktuellen Überblick über Gesetzesinitiativen, bestehende Steuerungs- und Förderungsmöglichkeiten klimaschützender Maßnahmen in der Bauleitplanung und stellt mit dem Masterplan Energie ein Instrument vor, mit dem in einem gesellschaftlichen Diskurs übergeordnete energieentwicklungspolitische Ziele vereinbart werden können. Weitere Informationen zur Fachtagung erhalten Sie hier.