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20.04.2009

Projekt der Woche: Sicher wohnen – ein Leben lang
Noch ist nur eine unzureichende Anzahl von Wohnungen barrierefrei gestaltet. Zudem wird insbesondere durch den deutlich steigenden Anteil älterer Menschen in der Bevölkerung der Bedarf in diesem Segment des Wohnungsmarktes zunehmen. Zudem profitieren in der Regel alle Bevölkerungsgruppen von einer barrierefreien Ausführung. Ein gelungenes Beispiel hat die Baugenossenschaft Freie Scholle eG in Bielefeld verwirklicht. Diese arbeitet nach dem Leitspruch „Sicher wohnen ein Leben lang“. Dahinter verbirgt sich ein Konzept, das Altenarbeit und lebensgerechtes Wohnen verbindet. Die weiteren Details zu diesem spannenden und vorbildhaften Ansatz können Sie wie immer hier auf unserer Homepage im Projekt der Woche nachlesen.

Internationale Konferenz: Leeres Land und bunte Stadt? Räumliche Differenzierung im Zeichen des demographischen Wandels
Der demographische Wandel und seine komplexen Auswirkungen werden bereits seit einigen Jahren als Herausforderung der Stadt- und Regionalforschung bearbeitet. Schrumpfung, Alterung und Heterogenisierung der Bevölkerung folgen keinem einheitlichen räumlichen Verbreitungsmuster mehr. Soziale und räumliche Ungleichheiten sind dabei nicht als Abweichungen vom Normalfall, sondern als Ergebnisse aktueller demographischer Veränderungen und als zentrale Elemente der Raumentwicklung zu begreifen. Die internationale Konferenz am 7. und 8. Mai in Berlin präsentiert den aktuellen Stand der theoretischen und empirischen Forschung im Spannungsfeld von demographischem Wandel und Raumentwicklung in Europa. Weitere Details zur Veranstaltung – ausgerichtet vom Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung – finden Sie hier.

Seminar: Kooperationen in der Stadtentwicklung erfolgreich gestalten!
Was macht eine Stadt oder einen Stadtteil lebenswert? Vielfach sind es die darin lebenden und handelnden Menschen. Es sind die Bürgerinnen und Bürger, die lokale Wirtschaft, Verbände, Vereine und auch die Akteure aus Verwaltung und Politik, die eine Stadt wesentlich prägen. Doch die Initiierung, Gestaltung und Umsetzung entsprechender Kooperationen ist kein einfaches Unterfangen. Sie birgt vielfältige Herausforderungen, denen man durch ein durchdachtes Prozessmanagement begegnen kann. Das Seminar der Stiftung Mitarbeit vom 15. bis 17. Mai in Bonn stellt die Frage in den Mittelpunkt, wie eine kooperative Zusammenarbeit zwischen Bürgerschaft, lokaler Wirtschaft und Kommune in der Stadt(teil)entwicklung angestoßen und ausgestaltet werden kann. Das Seminar bietet Raum, Fragestellungen, Probleme und Themen der Teilnehmenden gemeinsam zu analysieren und zu bearbeiten. Weitere Details zur Veranstaltung finden Sie hier.

Kongress: 8. Forum Wohnungswirtschaft. Zukunftssicheres WohnLeben – Bildung: ein wichtiger Standortfaktor für Wohnquartiere
Auch in seinem 8. Forum Wohnungswirtschaft am 19. und 20. Mai 2009 in Wuppertal greift der VdW Rheinland Westfalen wieder ein Zukunftsthema für die Wohnungs- und Immobilienwirtschaft auf. International vergleichende Schülerleistungstests haben auf den starken Zusammenhang zwischen der sozialen Herkunft und erreichten Kompetenzen aufmerksam gemacht. Dieser Zusammenhang berührt auch die Wohnungs- und Immobilienwirtschaft. Projekte zur Stärkung der Bildung von Nachbarschaften, Projekte des Quartiersmanagements bis hin zu Projekten der Sozialen Stadt und des Stadtumbaus verweisen auf derartige Wechselwirkungen. Auch die Wohnungs- und Immobilienwirtschaft spürt als „Frühwarnsystem“ die Auswirkungen von unzureichenden Bildungserfolgen in ihren Wohnsiedlungen und sucht z.B. Schulen als Kooperationspartner im Quartiersmanagement. Auf dem Kongress soll deshalb der Bedeutung von Bildung als wichtiger Standortfaktor für Wohnquartiere nachgegangen werden. Weitere Informationen finden Sie hier.

Kolloquium: Urbane Identität – Spektakuläre Bauten
Das Städtebauliche Kolloquium der Universität Dortmund beschäftigt sich mit dem Zusammenhang von baulich-räumlichen Gestaltungen urbaner Orte und der Herausbildung von Identität. Angesichts der zunehmenden Ähnlichkeit der Städte kommt es neuerdings in vielen Kommunen wieder zu einer Betonung der einzigartigen Merkmale der Stadt, die auch auf der baulichen Ebene repräsentiert werden soll. Im Kolloquium soll diese neue Rolle von Image und Identität im europäischen Städtebau behandelt werden, indem unterschiedliche Ansätze dargestellt werden. Am 26. Mai wird das Thema „Neue Impulse durch spektakuläre Bauten und neue imageprägende Stadtteile“ im Mittelpunkt stehen. Angeregt durch das Guggenheim-Museum in Bilbao werden in vielen Städten aufsehenerregende Bauten von globalen Stararchitekten errichtet. Ob der im Baskenland erzielte Sensationseffekt aber überall wiederholt werden kann, ist noch zu prüfen. Weitere Details zur Veranstaltung des Fachgebiets Städtebau und Bauleitplanung erhalten Sie hier.

Tagung: Weniger, mehr oder anders? Infrastrukturen in der Stadterneuerung
Die Tagung "Weniger, mehr oder anders? Infrastrukturen in der Stadterneuerung" bietet die Gelegenheit, einen Beitrag zur aktuellen Diskussion über die Entwicklung sozialer, kultureller und technischer Infrastrukturen in der Stadtentwicklung und besonders der Stadterneuerung, dem Stadtumbau und der Bestandsentwicklung vorzustellen und in der Diskussion weiterzuentwickeln. Die Tagung zum Jahrbuch Stadterneuerung wird vom Fachgebiet Stadterneuerung und Stadtumbau am Fachbereich Architektur, Stadtplanung, Landschaftsplanung der Universität Kassel in Kooperation mit dem Arbeitskreis Stadterneuerung an deutschsprachigen Hochschulen am 28./29.Mai 2009 in Kassel veranstaltet. Sie konzentriert sich dabei auf wechselseitige Abhängigkeiten sozialer, kultureller und technischer Infrastrukturen und stadträumlicher Umstrukturierung. Weitere Informationen zum Programm erhalten Sie hier.