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20.04.2015

Stadtumbau Leverkusen: „Tag der Städtebauförderung“ in der neuen bahnstadt opladen
Am Samstag, den 9. Mai 2015, findet auf Initiative von Bund, Ländern, dem Deutschen Städtetag und dem Deutschen Städte- und Gemeindebund erstmals bundesweit der „Tag der Städtebauförderung“ statt. In Zukunft soll dieser Tag der Städtebauförderung immer am zweiten Samstag im Mai stattfinden. Die „Premiere 2015“ richtet die neue bahnstadt opladen GmbH stellvertretend für die Stadt Leverkusen aus. Die informative und auch bunte Veranstaltung, die möglichst viele Leverkusener Bürger anziehen soll, dauert von 13.00 bis 17.00 Uhr und steht unter dem Motto „Volle Fahrt voraus – Stationen der Städtebauförderung“. Oberbürgermeister Reinhard Buchhorn wird den Tag der Städtebauförderung um 13.00 Uhr im Infozelt auf der Wiese zwischen Kesselhaus und Magazin eröffnen. Zu den Programm–Stationen des 9. Mai gehören nostalgische Eisenbahnfahrten über die noch existierende Güterzugstrecke, Kabarett, Musik, Kreativ-und Kinderprogramm und natürlich auch Informationen zu den aktuellsten Bahnstadt-Planungen. Ausführlichere Informationen zu dieser sicherlich ebenso informativen wie unterhaltsamen Veranstaltung finden Sie hier.

Stadtumbau Gelsenkirchen: „Tag der Städtebauförderung“
Und auch die Stadt Gelsenkirchen beteiligt sich an dieser Initiative und wird am 9. Mai 2015 einen interessanten Tag rund um das Thema „Städtbauförderung“ organisieren. Ziel ist es, die Bedeutung der Bürgerbeteiligung für den Erfolg städtebaulicher Maßnahmen vor Ort bekannt zu machen. Das Programm an diesem Tag startet im neuen Hans-Sachs-Haus: Ab 13:00 Uhr präsentiert die Ausstellung „20 Jahre Stadterneuerung in Gelsenkirchen“ die Maßnahmen und Meilensteine der Erneuerung in Gelsenkirchen seit 1995. Danach können sich die Besucher im Rahmen von kostenlosen Führungen vor Ort in den Projektgebieten selbst ein Bild davon machen, wie vielfältig Stadterneuerung sein kann. Das komplette Programm dieses sicherlich ebenso informativen wie unterhaltsamen Tages haben wir hier für Sie zum Download bereitgestellt.

Stadtumbau Kamp-Lintfort: Kreative neue Ideen und Aktivitäten der Geschäftsleute
Die Entwicklung der Kamp-Lintforter Innenstadt hat, wie wir bereits mehrfach berichtet haben, in den vergangenen Jahren – nicht zuletzt Dank der Förderung aus dem Bund-Länder-Programm Stadtumbau West – eine sehr positive Entwicklung genommen. Zur Fortsetzung und Weiterentwicklung dieses positiven Trends tragen nun auch Geschäftsleute mit ihren Ideen bei - so wie Angelika Sturmeit und Andreas Wiesner. Sie bringen im Mai "Kunst und Genuss" in die Altstadt. Maler, Grafiker und Bildhauer werden die Fußgängerzonen vom Busbahnhof bis zur Friedrichstraße beleben: Die Geschäftsleute in der Altstadt Kamp-Lintforts planen für den 30. Mai eine neue Freiluftveranstaltung, die die Stadtbummler zum Verweilen und Flanieren einlädt: "Kunst und Genuss". Was als Idee im kleinen Kreis ihren Anfang nahm, hat sich zum Selbstläufer entwickelt: Angelika Sturmeit und Andreas Wiesner, die das Fest in der Altstadt organisieren, rechnen mit 30 bis 40 Ständen. Dabei setzen sie auf ein hochwertiges Angebot - fernab von Ramsch. Ausführlichere Informationen zu dieser sicherlich interessanten und unterhaltsamen Veranstaltung finden Sie hier.

Stadtumbau Gladbeck: Ist Rentfort ein abgehängter Stadtteil?
„Seit der Schlecker Insolvenz und der Schließung des Lebensmittelmarktes im Gebäudekomplex ,Schwechater Straße 38’ ist die Nahversorgung in Rentfort und Rentfort-Nord sehr unbefriedigend“, schreibt die Ratsfraktion Die Linke in einer Anfrage an die Stadtverwaltung und bittet um einen Sachstandsbericht zum Stadtumbau West und der Entwicklung eines Stadtteilzentrums in Rentfort-Nord. Insbesondere soll ermittelt werden, ob die verfallenen Fördermittel für den Rückbau der „Schwechater Straße 38“ erfolgversprechend neu beantragt werden können. Angesichts der immer schwieriger werdenden lokalen Versorgungssituation fordert die Linke: „Gerade für Rentfort-Nord, mit einem großen Seniorenzentrum und vielen Seniorenwohnungen muss die Nahversorgung verbessert werden. Die Güter des täglichen Bedarfs müssen im Stadtteil verfügbar sein. Auch der Fahrdienst der Awo kann keine dauerhafte Lösung sein.“ Ausführlichere Informationen zur Situation in diesem Stadtteil Gladbacks finden Sie hier.

Projektaufruf: NRW hält zusammen ... für ein Leben ohne Armut und Ausgrenzung
Voraussichtlich Anfang Mai wird das Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales den Aufruf „NRW hält zusammen ... für ein Leben ohne Armut und Ausgrenzung“ veröffentlichen. Es geht um die Finanzierung von Modellprojekten und -maßnahmen zur Verbesserung der Teilhabechancen von Kindern, Jugendlichen und ihren Familien in benachteiligten Quartieren. Antragsberechtigt sind – neben Gemeinden und Kreisen – auch Träger der Freien Wohlfahrtspflege sowie weitere Akteure, die für das Quartier aktiv sind, wie z.B. Kirchen- und Moscheegemeinden, Sozialverbände, Gewerkschaften, Selbsthilfegruppen, Sport- und Kulturvereine, Integrationszentren und -agenturen, Migrantenselbstorganisationen, Familienbil- dungsstätten, usw. in eigener Verantwortung. In Kooperationsverbünden zwischen Gemeinden und den Trägern vor Ort sollen Analysen und Handlungsstrategien entwickelt werden. Ausführlichere Informationen zu diesem anstehenden Projektaufruf haben wir hier für Sie zum Download bereitgestellt.

Fachtagung: Zu Hause im Quartier – Quartiersentwicklung durch wohnungswirtschaftliche Investitionen
Das Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalem hat im Bereich der Wohnungs- und Siedlungsentwicklung in den letzten Jahren die Wohnraumförderung Schritt für Schritt weiterentwickelt, damit sie für bauliche Maßnahmen in Wohnquartieren genutzt werden kann. So werden wichtige Beiträge für eine verstärkte Verknüpfung von Wohnungsbau und Stadtentwicklung geleistet. Wohnungswirtschaftliche Investitionen in den Altbau und in Neubauten sind zentrale Impulsgeber für an vielen Standorten notwendige zukunftsfähige Aufwertungen in den Quartieren Wie das funktionieren kann, wer welche Aufgaben übernehmen kann, welche Bündnisse dafür auf der lokalen Ebene notwendig sind, das steht im Mittelpunkt einer Fachtagung mit Vertreterinnen und Vertretern aus der Wohnungswirtschaft, aus den planenden Berufen und mit kommunalpolitisch Verantwortlichen anhand von gelungenen Projekten und in Diskussionsrunden. Das Programm zu dieser Fachtagung, die am 4. Mai 2015 in der Philharmonie Essen stattfinden wird, haben wir hier zum Download für Sie bereitgestellt.

Veröffentlichung: Jahrbuch Stadterneuerung 2014/2015 – „Über Städtebauförderung hinaus?“
Der gerade erschienene Band des Jahrbuchs Stadterneuerung [2014/2015] fragt nach zukünftigen Tendenzen der Stadterneuerung und Städtebauförderung. Wo stadtentwicklungspolitisches Handeln in den Kommunen etwa durch Haushaltsprobleme schwieriger wird, richten sich die Hoffnungen nicht selten auf zivilgesellschaftliches Engagement und die Beteiligung von Unternehmen an der Quartiersentwicklung. Welche Innovationsbeiträge davon zu erwarten sind und wie Stadterneuerung angesichts veränderter Herausforderungen ansonsten weiterentwickelt werden könnte, das beleuchten die Beiträge im Schwerpunkt. Diesen in seiner Thematik umfassenden und sehr praxisbezogenen Band können Sie mit einer Email an folgende Adresse bestellen: altrock@asl.uni-kassel.de

Veröffentlichung: "Kleinere Städte und Gemeinden – überörtliche Zusammenarbeit und Netzwerke"
Der erste Statusbericht zum Städtebauförderprogramm „Kleinere Städte und Gemeinden – überörtliche Zusammenarbeit und Netzwerke“ liegt seit Anfang 2015 vor. Er ist eine Bilanz der Programmumsetzung nach vier Jahren Programmlaufzeit und wird durch zahlreiche kommunale Praxisbeispiele illustriert. Es zeichnet sich ab, dass mit dem Programm vielerorts neue, zukunftsträchtige Entwicklungsprozesse angestoßen wurden. Insbesondere die interkommunalen Kooperationen tragen zu einem effektiven Einsatz der vorhandenen Ressourcen bei und ermöglichen, gemeinsam voneinander zu lernen. Die zahlreichen guten Praxisbeispiele im Statusbericht zeigen, dass die begonnene Entwicklung zielführend ist und durch das Engagement vor Ort viele innovative Projekte umgesetzt werden konnten. Verfasserin des Berichts ist die Bundestransferstelle im Auftrag des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit und des Bundesinstitutes für Bau-, Stadt- und Raumforschung. Der Statusbericht steht unter folgendem Link zum Download zur Verfügung.