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20.10.2008

Workshop: Gute Praxis zum Querschnittsziel Gleichstellung von Frauen und Männern im Programm Stadtumbau West – Gender Mainstreaming
Das Konzept des Gender Mainstreaming erlangt nicht nur in den politischen Querschnittszielen eine immer höhere Bedeutung, sondern hilft auch die Probleme des demographischen Wandels besser zu lösen. Zum einen ist die Gleichstellung von Frau und Mann im NRW-Ziel 2-Programm [EFRE] fest verankert, ebenso wie in der Städtebauförderung. Unsicherheiten über die Inhalte des Gender Mainstreaming führen häufig zu einer Nichtbeachtung bei Stadtentwicklungsprozessen. Der Workshop der Innovationsagentur möchte dieses Wissensdefizit in enger Kooperation mit dem Zentrum für Frau in Beruf und Technik [ZFBT] gemeinsam mit den TeilnehmerInnen aufarbeiten. Neben Hintergundinformationen, Zielen und Kriterien des Gender Mainstreaming, sollen konkrete gute Beispiele aus der Planungspraxis diskutiert werden. Der Workshop orientiert sich dabei an zwei Hauptthemen, die für den Stadtumbau in NRW von großer Bedeutung sind. Zum einen geht es um die optimale Anpassung der quartiersbezogenen Freiräume an die neuen Bedürfnisse einer sich wandelnden Gesellschaft und um die Entwicklung neuer Wohnformen für unterschiedliche Nutzergruppen – alles unter dem Aspekt der gendergerechten Planung. Weitere Einzelheiten unserer Veranstaltung am 13. November in Dorsten-Wulfen-Barkenberg erfahren Sie hier auf unserer Homepage.

Projekt der Woche: Leben im Alter e.V.
Das Ziel, älteren Menschen ein würdiges und selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen, verfolgt der Verein „Leben im Alter“. Seit seiner Gründung im Jahre 2005 konnte ein kompetentes Netzwerk aus unterschiedlichen Akteuren aufgebaut werden, das mit verschiedenen Dienstleistungen diese Ziele versucht möglich zu machen. Zusätzlich hat der Verein in enger Zusammenarbeit mit örtlichen Wohnungsbauunternehmen zwei Stadtteilbüros eröffnet, die als Anlaufstelle in den jeweiligen Quartieren fungieren. Mit diesem Ansatz ermöglicht der Verein die aktive Einbindung älterer Menschen in die Gesellschaft. Die Details zu diesem spannenden und vorbildhaften Ansatz können Sie wie immer hier auf unserer Homepage im Projekt der Woche nachlesen.

Themenwoche: Neue Stadt Wulfen – Idee, Entwicklung, Zukunft
Wulfen-Barkenberg ist ein spannender Stadtteil in Bezug auf seinen Entwurf, seine Architektur und sein soziales Leben. Dieser Ort hat schon viele Menschen angezogen, ob als Bewohner oder als Besucher. Die Fragen, was an Wulfen so besonders ist und wie sich Begeisterung, Vorurteile und Kritik zueinander verhalten, begleiteten Wulfen-Barkenberg von Anfang an und werden im Rahmen des derzeit laufenden Stadtumbaus hoch aktuell diskutiert. Antworten zu diesen Fragen sind Inhalt einer umfassenden Ausstellung über die Geschichte Wulfen-Barkenbergs. Die Ausstellung schlägt den Bogen von der ersten Idee bis hin zu den Planungen für die jetzt anliegenden Zukunftsschritte. Sie zeigt, bis in welche Details die Planungen qualitätsvoll ausdifferenziert wurden. Sie zeigt aber auch, an welchen Punkten die ursprünglichen Ansätze weiter zu entwickeln oder zu korrigieren sind. Die Ausstellung vom 10. bis 23. November im Gemeinschaftshaus Wulfen wird ergänzt durch ein umfangreiches Veranstaltungsprogramm, das Sie hier herunterladen können.

Fachtagung: Einzelhandel – Konzepte zur Sicherung der Nahversorgung
Die wohnortnahe Versorgung der Bevölkerung mit Waren des täglichen Bedarfs stellt eine der wichtigsten Funktionen von Orts- und Stadtteilzentren dar. Die gewachsenen Betriebsgrößen im Lebensmitteleinzelhandel, die Konzentration von Discountern und Verbrauchermärkten an autoorientierten Standorten und ein verändertes Konsumentenverhalten führen zu einem Wegfall kleinerer Lebensmittelanbieter in den gewachsenen Zentren. Der damit ausgelöste Funktionsverlust der Orts- und Stadtteilzentren wirkt sich nicht nur negativ auf die wohnortnahe Versorgung der Bewohner aus, sondern kann insgesamt zu einer Verödung der Orts- und Stadtteilzentren führen. Von dieser Entwicklung sind vor allem weniger mobile Bevölkerungsgruppen betroffen. Durch den demographischen Wandel und die drastische Erhöhung der Mobilitätskosten erfährt das Thema Nahversorgung eine neue Dynamik und zwingt sowohl die Politik und Planung, als auch den Lebensmitteleinzelhandel zu neuen Handlungsansätzen. Inwieweit sich alternative Nahversorgungskonzepte in der Praxis bewähren, wird im Rahmen einer Reihe von Impulsreferaten thematisiert. Außerdem werden Möglichkeiten zur Steuerung der beschriebenen Prozesse auf dieser Fachtagung vorgestellt und diskutiert. Weitere Details zur Veranstaltung des ISW in Kooperation mit der IHK München und Oberbayern sowie Henritz, Salm und Stegen am 3. November in München finden Sie hier.

Tagung: Wohnen im Quartier – auch im Alter
Die demographische Alterung der Gesellschaft ist Anlass für verschiedene Neuorientierungen in Politik und Verwaltung, in der Mieterschaft wie auch bei Vermietern und Sozialverbänden. Auf Quartiersebene ansetzende Maßnahmen oder Strategien ermöglichen es, vielfältige Ressourcen zu mobilisieren und stärker an den konkreten Alltagsbedürfnissen der Bewohner anzusetzen. Auch wenn solche Quartiersprojekte zunehmend Akzeptanz finden, scheinen in der Praxis noch vielfältige Hemmnisse für eine weitere Verbreitung aufzutreten. Angesichts des überwiegenden Wunsches der Bewohner, im Quartier auch im Alter verbleiben zu wollen, und in Anbetracht der erheblichen gesellschaftlichen Mehrkosten von stationären Wohnlösungen, ist es an der Zeit, Quartiersprojekte verstärkt in den Blick zu nehmen. In der Tagung werden deshalb Workshops zur Erörterung praktischer Beispiele und gangbarer Wege im Mittelpunkt stehen. Zuvor wird der Frage nachgegangen, wie vielfältig die Wohnwünsche älterer Menschen heute sind, und welche Rahmenbedingungen die Landespolitik, die Kommunalpolitik und die Gesellschaft für ein lebenswertes Wohnen im Alter setzen und setzen sollten. Weitere Informationen zur Tagung des vdw Rheinland-Westfalen und des paritätischen Wohlfahrtsverbandes am 11. November in Bochum erhalten Sie hier.

Mehr als Wohnen – Gemeinschaftliche Wohnformen als Impulsgeber für Nachbarschaft und Kommune
In einer Gesellschaft des längeren Lebens ist das Wohnen, besonders für ältere Menschen, von besonderer Bedeutung. Die meisten Menschen wünschen sich, möglichst lange eigenständig und selbstbestimmt zu Hause leben zu können. Aufgrund des demographischen Wandels suchen immer mehr ältere, aber auch jüngere Menschen nach neuen Formen des gemeinschaftlichen Wohnens. Mit der Veranstaltung des Projektbüros „Dialog der Generationen sollen allen Gruppen, Initiativen und Einzelpersonen ein Forum geboten werden, die sich mit der Thematik verstärkt auseinandersetzen. Der Fachtag soll daher Gelegenheit zum Austausch bieten, spezielle Fragen und Anliegen rund um neue Wohnformen aufgreifen und zu beantworten. Weitere Details zur Tagung am 12. November in Mainz erhalten Sie hier.

Tagung: Wohnen im Alter
Die Tagung „Wohnen im Alter“ möchte untersuchen, was an den aktuell diskutierten Wohntrends eigentlich dran ist und wie die Wohnwünsche der so genannten „Bestager“ aussehen. Zusätzlich wird der Frage nachgegangen, wie sich diese technisch und wirtschaftlich realisieren lassen. Im Bereich der Politik soll untersucht werden, ob die notwendigen Weichen für eine lebenswerte Zukunft im Alter gestellt wurden. Die Veranstaltung lädt dazu ein, mit namhaften Experten aktuelle Fragestellungen rund um das Thema „Wohnen im Alter“ kompakt und fundiert zu diskutieren. Die Tagung soll dabei den Erfahrungsaustausch fördern und die Gelegenheit bieten, das Thema auf der Abendveranstaltung auch im politischen Kontext zu diskutieren. Weitere Details zur Tagung der BBA – Akademie der Immobilienwirtschaft e.V. in Kooperation mit dem Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen e.V. am 26. und 27. November in Berlin erhalten Sie hier.