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21.01.2008

Das Werkstattgespräch „Zukunft der Infrastruktur in Lünen“ war ein großer Erfolg!
Nach mehr als einjähriger Laufzeit des Modellprojektes „Zukunftsdialog Infrastruktur in Lünen“ war es am vergangenen Freitag so weit: Die bisherigen Ergebnisse wurden in einem gemeinsam von der Stadt Lünen und der Innovationsagentur Stadtumbau NRW organisierten öffentlichen Werkstattgespräch der Lüner Bürgerschaft zur Diskussion gestellt. Weit mehr als 100 Teilnehmer sind dieser Einladung gefolgt und haben dadurch zum Erfolg des Werkstattgesprächs wie auch des Modellprojekts beigetragen. Nach einer Einführung durch Bürgermeister Stodollick präsentierte David R. Froessler, Leiter der Innovationsagentur Stadtumbau NRW, den Kontext und die bisherigen Ergebnisse des Prozesses [die Präsentation finden Sie hier] und betonte dabei den großen Erfolg der bisherigen Aktivitäten und den Wert der dabei geschaffenen neuen Kooperations- und Dialogkultur in Lünen. Bevor die Teilnehmer sich dann in drei thematischen Workshops an die gemeinsame Arbeit machten, präsentierte Thomas Vielhaber, Stadt Arnsberg, noch in beeindruckender Weise, welche Erfolge im Bereich der Umnutzung von Infrastruktureinrichtungen durch innovatives und professionelles Handeln öffentlicher Verwaltungen erzielt werden können [diese Präsentation finden Sie hier]. Auch die anwesende örtliche Presse hat wieder einmal sehr positiv über dieses Modellprojekt berichtet: Den Bericht der Westfälischen Rundschau zur Veranstaltung finden Sie hier, den Artikel der Ruhr Nachrichten können Sie hier ansehen.

Veranstaltungsprogramm der Innovationsagentur für das 1. Halbjahr 2008 online
Das Veranstaltungsprogramm der Innovationsagentur für das 1. Halbjahr 2008 ist jetzt online. Auch im neuen Jahr wird die Innovationsagentur für ihre Mitgliedsstädte, aber auch für externe interessierte Teilnehmer, verschiedene Veranstaltungen anbieten, die sich mit zentralen Themen und Herausforderungen des Stadtumbaus befassen. Neben Workshops zum Thema “Vergaberecht” und “QuartiersmanagerInnen im nordrhein-westfälischen Stadtumbau” gibt es eine Reihe weiterer interessanter Veranstaltungen. Eine Übersicht über alle Veranstaltungen der Innovationsagentur im 1. Halbjahr 2008 steht hier zum Download für Sie bereit. Wie bei allen Workshops, möchten wir die Teilnehmer bereits frühzeitig in die genaue Definition der Themen und der einzuladenden Referenten einbinden. Um an diesen Vorbereitungen beteiligt zu werden, auch aber, um sich frühzeitig einen Platz in den Sie interessierenden Workshops zu sichern, nutzen Sie bitte das hier bereitgestellte Formular, mit dessen Hilfe Sie uns bereits jetzt Ihr Interesse an einzelnen Veranstaltungen mitteilen können.

Einfamilienhausgebiete im Wandel: Das klassische Eigenheim – wertlos oder unbezahlbar?
Beim Forum Baulandmanagement am 11.01.08 in Dortmund stand das Thema “Einfamilienhausgebiete im Wandel” im Fokus. Das Leben in einem Eigenheim ist nach wie vor eine der beliebtesten Wohnform bei über 50% der deutschen Bevölkerung. Zukünftig werden nach Expertenmeinung bestimmte Einfamilienhausgebiete in ungünstiger Lage und in strukturschwachen Regionen aufgrund des demographischen Wandels und zunehmender Abwanderungstendenzen von steigenden Leerständen und dadurch möglicherweise sinkenden Immobilienpreisen betroffen sein. Diese sinkende Nachfrage wird die Eigentümer und Kommunen gleichermaßen zum Handeln zwingen. Unser Mitarbeiter Frank Bornmann hat für Sie an dieser Veranstaltung teilgenommen und eine Reportage geschrieben, die Sie hier finden.

Projekt der Woche: Glück und Seligkeit – Eine besonders erfolgreiche Umnutzung einer Kirche
Die Umnutzung historischer und öffentlicher Bauten gehört zum Alltag des Stadtumbaus. Die einstige Fabrik als Tagungszentrum, Wohnungen im Wasserturm – es besteht kein Zweifel daran, dass Schließungen und teilweise auch der Abriss solcher Gebäude immer häufiger Gesprächsthema sein wird. Der Abriss wertvoller Bausubstanz und Architektur sollte dabei aber immer nur die letzt Möglichkeit sein. Gerade bei Kirchen, die in zunehmendem Maße aufgegeben werden, stellt sich die hier besonders schwierig zu beantwortende Frage, was nach der Aufgabe der kirchlichen Nutzung zur Sicherung und Reaktivierung der Gebäude möglich und machbar ist. Konzepte wie die Martinikirche in Bielefeld zeigen, dass der Abriss nicht die einzige Lösung sein muss, sondern das erfolgreiches unternehmerisches Handeln nicht nur eine Nachnutzung sichert, sondern dabei zugleich auch eine neue und selbst überregional beachtete Attraktivität schaffen kann. Dieses Kirchengebäude wurde in ein außergewöhnliches Restaurant mit Loungebereich und Bar umgebaut, das alle Teile des Kirchenbaus optimal nutzt. Das Restaurant mit dem außergewöhnlichen Namen “Glück und Seligkeit”, dass im Jahr 2005 eröffnete, kann sicherlich als eines der erfolgreichsten Projekte der Kirchenumnutzung bundesweit gelten. Mehr zum Thema finden sie hier.

Vorstellung der Planungsentwürfe zur Innenstadtentwicklung von Kamp-Lintfort
Dass die Umgestaltung des öffentlichen Raumes zu den wichtigsten Aufgaben im Bereich der Innenstadtentwicklung zählt, steht außer Frage. Auch die Stadt Kamp-Lintfort hat es sich zur Aufgabe gemacht, ihre Innenstadt attraktiver und zeitgemäßer zu gestalten. Nach der erfolgreichen Umgestaltung des Prinzenplatzes wurde im Sommer 2007 das Düsseldorfer Ingenieurbüro scape mit weiteren Planungen zu Teilräumen der Innenstadt beauftragt. Die Inhalte dieser ersten Planungskonzepte werden nun im Rahmen von zwei Veranstaltungen der Öffentlichkeit vorgestellt. Die erste Veranstaltung, eine von der Innovationsagentur Stadtumbau moderierte Bürgerveranstaltung, findet am Donnerstag, den 24.01.2008, um 19 Uhr im Rathaus der Stadt Kamp-Lintfort statt. Bei der offenen Planwerkstatt am Freitag, den 25.01.2008, besteht für alle interessierten Bürger, Einzelhändler und sonstige Interessierte die Gelegenheit, den Planern bei ihrer Arbeit in einem leer stehenden Ladenlokal in der Moerser Straße 259 über die Schulter zu sehen und sich aktiv an der Planung zu beteiligen. Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier.

Wettbewerb “Zukunft Planen – kostengünstiges, klimagerechtes Bauen und Wohnen im Bestand”
Der demographische Wandel, der Trend zurück in die Innenstädte zu ziehen und auch die Umsetzung der europäischen Energie und Klimaschutzziele, erfordern innovative Lösungen im Wohnungsbau. Das Bauen im Bestand gewinnt dazu zunehmend an Bedeutung. Die Stärkung des innerstädtischen Wohnens für alle Altersgruppen bildet hierbei eine wichtige Aufgabe und stellt Planer zukünftig vor die Herausforderung, neuen Wohnansprüchen von älteren Menschen wie auch von Familien gerecht zu werden und dabei zugleich die neuen Klimaschutzrichtlinien umzusetzen. Im Rahmen eines bundesweiten Wettbewerbs, organisiert vom Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung, sollen bis zum 3. März 2008 vorbildliche Planungskonzepte zum energieeffizienten Bauen im Bestand erarbeitet und ausgezeichnet werden. Gesucht werden dafür Ideen für bezahlbare und gut gestaltete Lösungen. Weitere Informationen finden Sie hier.

Die Seite www.stadtteilarbeit.de im neuen Design mit zahlreichen hilfreichen Links
Der Onlineinformationsdienst für Soziale Stadtteilentwicklung präsentiert sich seit diesem Monat in einem neuen Design, mit neuen Themen und einem umfangreichen Angebot an interessanten Links. Die im Jahr 2000 gegründete ehrenamtliche Internetseite gehört inzwischen zu den bekanntesten Informationsquellen zum Themenfeld "Stadtteilentwicklung" im deutschsprachigen Raum. Ein Newsletter informiert monatlich ca. 4.500 "Abonnenten" über neue Aufsätze, Literatur oder Fortbildungen. Themenfelder sind dabei u.a. “Theorie der Stadtteilarbeit”, “Soziale Stadtentwicklung”, “Bürgerbeteiligung” etc. Den Link zu diesem wirklich umfassenden und interessanten Informationsangebot finden Sie hier.