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21.01.2013

Stadtumbau Werdohl: Woge finanziert Quartiersmanagement ab Ende 2013
Im Werdohler Stadtteil Ütterlingsen zeigt sich beispielhaft, wie ein ehemals als „Problemviertel“ eingestuftes Quartier durch die engagierte Arbeit und enge Kooperation von Stadt und Wohnungswirtschaft nachhaltig aufgewertet werden kann. Und obwohl die Landesförderung für das Quartiersmanagement in Ütterlingsen im November 2013 auslaufen wird, ist dieser erfolgreich etablierte Service für die Bürgerinnen und Bürger auch weiterhin gesichert, da die Wohnungsgesellschaft Werdohl [Woge] nach Auslauf der Förderung die Finanzierung des Quartiersmanagements übernehmen wird. Dies liegt nicht zuletzt an der erfolgreichen Arbeit der Quartiersmanagerinnen Michaela Kotzlaida und ihrer Nachfolgerin Silke Kreikebaum. Auch Ingo Wöste, Geschäftsführer der Wohnungsgesellschaft Werdohl, zeigt sich hochzufrieden mit der Arbeit der Quartiersmanagerinnen und begründet in deren Erfolg auch die Fortführung der Finanzierung durch seine Gesellschaft. Weitere Einzelheiten zu dieser erfreulichen Nachricht finden Sie hier.

Stadtumbau Gelsenkirchen: „Stadtumbau-Stelen“ im Tossehof eingeweiht
Bereits in der vergangenen Woche hatten wir Ihnen von der außergewöhnlichen Art der Öffentlichkeitsarbeit im Gelsenkirchener Stadtumbaugebiet Tossehof berichtet, nun wurden die 10 „Stadtumbau-Stelen“ des Gelsenkirchener Künstlers Wolfgang Sternkopf von Stadtdirektor Michael von der Mühlen offiziell eingeweiht. Die markant gestalteten, vier Meter hohen Ortsmarken weisen von nun an öffentlichkeitswirksam auf das erfolgreiche Stadtumbauprojekt hin. Seit dem Projektstart im Jahr 2006 wurden mehr als 20 Mio. Euro in bauliche und soziale Maßnahmen investiert. Dabei hat die gelungene Umsetzung überregional für Aufmerksamkeit gesorgt, insbesondere da große Rückbauprojekte in Westdeutschland eher die Ausnahme sind. Projektleiterin Birgit Wend kann dies bestätigen: „Wir sind zum Tourismus-Ziel geworden“ – sicherlich kein alltägliches Merkmal für ein Stadtumbauprojekt. Weitere Informationen finden Sie hier.

Stadtumbau Hamm: Gemeinsames „Ideen-Mining“ für den Hochschulstandort Hamm
Unter dem Motto „Ein Tag, ein Team – einhundert Ideen“ hat ein engagiertes Team aus Studenten, Schülern, Mitarbeitern der Stadt Hamm, der Hochschule Hamm Lippstadt sowie der NRW-Bank im Rahmen des 150. „Ideen-Mining“ Konzepte und Ideen erarbeitet, um Hamm als Hochschulstandort zu stärken. Ziel ist es, die Attraktivität der Stadt Hamm für Studenten nachhaltig zu stärken. Im Zuge des „Ideen-Mining“ wurden dabei mehr als 700 Vorschläge und Projektideen entwickelt. Aus diesen Vorschlägen wurden letztlich sechs „Gewinner“ gewählt. Unter anderem ist geplant, ein Kunst- und Kulturzentrum zu schaffen, eine engere Zusammenarbeit der Hochschule Hamm-Lippstadt [HSHL] mit dem Maxipark anzustreben, eine Kneipe „von Studenten für Studenten“ zu etablieren sowie den Bergbau als Merkmal und Identifikationsfaktor für die Stadt Hamm stärker zu nutzen. Weitere Informationen zu diesem sehr kreativen und erfolgreichen Verfahren finden Sie hier.

Stadtumbau Altena: Erfolg trotz unfairer Bedingungen?
Eigentlich hatte Bürgermeister Dr. Hollstein aus Altena im Rahmen des Neujahrsempfangs der Stadt allen Grund zufrieden zu sein. Allerdings ließ er es sich nicht nehmen, auf die strukturelle Ungerechtigkeit bei der Verteilung von Landesfördermitteln hinzuweisen. Laut Dr. Hollstein erhalten die Großstädte in NRW pro Kopf nach wie vor deutlich mehr Geld als die meist wesentlich finanzschwächeren Kleinstädte. Begründen könne ihm dies jedoch bislang kein Politiker. Dennoch: Trotz dieser schwierigen Rahmenbedingungen konnte der Altenaer Bürgermeister eine ganze Reihe von Erfolgsmeldungen für das Jahr 2012 vermelden: die Lenneterrassen sind vermietet, die neue interkommunale Sekundarschule sichert das Altenaer Schulsystem und die Schülerfirma „ObSt-Büro“ wurde erfolgreich gestartet. Zudem konnten in Kooperation mit engagierten Bürgerinnen und Bürgern und der Innovationsagentur Stadtumbau NRW neue Dorf-Initiativen zur Stärkung des bürgerschaftlichen Engagements in vier Ortsteilen Altenas gefördert und nachhaltig gesichert werden. Und auch für 2013 steht einiges an, denn dann soll nicht zuletzt auch die lang erwartete Eröffnung des Burg-Aufzugs erfolgen. Weitere Informationen finden Sie hier.

Stadtumbau Wesel: Großes Interesse am Fassadenprogramm
Mehr als 150 Eigentümer hatte die Stadt Wesel in einer ersten Informationsoffensive persönlich angeschrieben und der Aufwand scheint sich zu lohnen. Knapp 20 Eigentümer haben bereits Interesse an dem neuen Fassadenprogramm der Stadt Wesel signalisiert. Dabei bietet das Programm nicht nur finanzielle Förderung für die Aufwertung von Fassaden, sondern beinhaltet darüber hinaus auch eine kostenlose und professionelle Eigentümerberatung. Eine solche Beratung sei oftmals sehr wichtig, wie Eva-Christine Albrecht, zuständig für die Eigentümerberatungen vor Ort, betont: „Viele Eigentümer haben keine Pläne oder Informationen“. Dies soll sich nun im Rahmen der Beratungsoffensive ändern. Daher wurden in der vergangenen Woche mehr als 1.000 weitere Hauseigentümer in der Innenstadt angeschrieben. Weitere Informationen finden Sie hier.

Stadtumbau NRW: Landesregierung schränkt Bau von Einkaufszentren ein
Bereits seit Jahren wird kontrovers über den Bau von Einkaufszentren auf der „grünen Wiese“ diskutiert. Zwar versprechen die publikumsträchtigen Shopping-Center in peripheren Lagen oftmals hohe Steuereinnahmen, gleichzeitig sorgen sie jedoch für eine Konkurrenz für den Einzelhandel in den ohnehin vielfach leidenden Innenstadtlagen. Innerstädtischer Leerstand ist oftmals die Folge und insbesondere inhabergeführte Geschäfte sind die Verlierer. Die NRW-Landesregierung hat nun beschlossen, dem Bau von Einkaufszentren in städtischen Randlagen mit rechtlichen Mitteln entgegen zu wirken. Die rot-grüne Landesregierung plant, zukünftig nur noch die Ansiedlung bestimmter Geschäfte, wie Möbelhäuser oder Baumärkte, zu genehmigen. Im April soll eine entsprechenden Verordnung beschlossen werden, die dann zukünftig dem Bau von Einkaufszentren auf der „grünen Wiese“ enge Grenzen setzt. Weitere Informationen finden Sie hier.

Projekt der Woche: „Dorf Arbergen für selbstbestimmtes Wohnen
Im dörflich geprägten Ortsteil Arbergen in der Freien Hansestadt Bremen hat es sich die Bremer Heimstiftung [BHS] zum Ziel gesetzt, ein neues Stiftungsdorf zu etablieren, das neben einem altersgerechten Wohnangebot auch ein Angebot sozialer Dienstleistungen für den gesamten Ortsteil bieten soll. Darüber hinaus sollen die Wohnangebote mit neuen und innovativen Technologien ausgestattet werden, die nicht nur die Sicherheit der Bewohnerinnen und Bewohner erhöhen, sondern zudem die soziale und gesellschaftliche Interaktion älterer Menschen stärken. Zentrales Ziel ist es, den zukünftigen Bewohnerinnen und Bewohnern Möglichkeiten zum selbstbestimmten Wohnen zu bieten und darüber hinaus in dem Stiftungsdorf altersgerechte Nahversorgungs- und Dienstleistungsangebote zu etablieren. Ausführliche Informationen zu diesem Projekt der Woche finden Sie hier.

Veröffentlichung: „Herausforderungen und Entwicklungschancen für Dorfkerne und Ortsmitten in Nordrhein-Westfalen”
Das Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen hat eine umfangreiche Veröffentlichung zu „Herausforderungen und Entwicklungschancen für Dorfkerne und Ortsmitten in Nordrhein-Westfalen” veröffentlicht. Die Veröffentlichung soll dabei den relevanten Akteuren vor Ort eine Hilfestellung bieten, um den zahlreichen neuen Herausforderungen im Zuge des demographischen Wandels zukünftig gewachsen zu sein. Schwerpunkte der Veröffentlichung sind dabei unter anderem die strategischen Zukunftsaufgaben „Leerstand“ und „Innenentwicklung von Dörfern“. Die Veröffentlichung steht hier zum Download für Sie bereit.