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21.02.2011

Neue Arbeitshilfe zum Umgang mit großen innerstädtischen Einkaufszentren
Die Stärkung der Innenstädte und Stadtteilzentren ist ein zentrales Handlungsfeld der Stadtentwicklung. Mit der Ansiedlung großer innerstädtischer Einkaufszentren wird vielerorts versucht, einen positiven Impuls für die Entwicklung der Zentren zu setzen. Eine stadtverträgliche Entwicklung innerstädtischer Einkaufszentren ist dabei aber an verschiedene Voraussetzungen gebunden. Zur Unterstützung und Qualifizierung der notwendigen Planungs- und Entscheidungsprozesse auf der kommunalen Ebene wurde nun eine im Auftrag des Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Bauen, Wohnen und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen erstellte Studie veröffentlicht, die zu diesem Thema konkrete Hinweise und Anregungen präsentiert und die zugleich in knapper und übersichtlicher Form auf die wesentlichen abzuprüfenden Merkpunkte einer Center-Ansiedlung hinweist. Eine Bestellung dieser sehr empfehlenswerten neuen Arbeitshilfe können Sie per eMail an mwebwv@gwn-neuss.de vornehmen.

Aktuelle Untersuchung zu Wirkungen des Einsatzes von Städtebauförderungsmitteln
Die Städtebauförderung gilt als eines der wirksamsten Instrumente der nachhaltigen strukturellen Entwicklung der Städte und Gemeinden in Deutschland. Sie feiert 2011 ihr 40-jähriges Jubiläum, was in Baden-Württemberg zum Anlass genommen wurde, in einer Studie den Wirkungsgrad der Städtebauförderung anhand von Fallstudien zu untersuchen. Die HFT Stuttgart hat für die Studie regional ausgewogen 25 abgeschlossene Sanierungsmaßnahmen in 13 mittelgroßen Städten und Gemeinden ausgewählt. Es wurden Sanierungsgebiete in Kommunen unterschiedlicher Raumkategorie ausgewählt, innerhalb und außerhalb des Verdichtungsraumes, historische Stadtkerne, dörflich geprägte Ortsteile, Wohnquartiere und umgenutzte Gewerbe- und Industriegebiete. Bei den 25 ausgewerteten geförderten Sanierungsmaßnahmen wurden insgesamt rund 59,8 Millionen Euro Städtebauförderungsmittel des Landes eingesetzt, die ein Bauvolumen in der Innenentwicklung – öffentliche und private Baumaßnahmen – in Höhe von rund 506, 9 Millionen Euro angestoßen haben. Nähere Informationen zu dieser Studie wie auch einen Link zur Bestellung der Kurzfassung der Forschungsergebnisse finden Sie hier.

Wettbewerb: „Menschen und Erfolge: Aktiv für den ländlichen Raum“
Unsere ländlichen Räume bieten den Menschen attraktive Orte zum Wohnen, Leben und Arbeiten. Auch für Wirtschaft und Arbeit sind sie attraktiv - aber sie stehen auch vor besonders schwierigen Herausforderungen. Im Rahmen der "Initiative Ländliche Infrastruktur" will das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung Möglichkeiten schaffen, diesen großen Herausforderungen wirksam zu begegnen. Um Wissen und Erfahrungen zu bündeln und mit Ihrer Unterstützung die Lebensqualität der Menschen in den ländlichen Räumen zu verbessern, wird nun der Wettbewerb "Menschen und Erfolge" veranstaltet. Beiträge zu den Themenfeldern „Technische und soziale Infrastruktur“, „Infrastruktur für innovative Wirtschaftsaktivitäten“, „Gemeinschaftsleben in ländlichen Räumen“ sowie „Kulturlandschaften und ländliche Baukultur“ können noch bis zum 31. März 2011 Wettbewerbsbeiträge eingereicht werden. Eine ausführliche Vorstellung dieser interessanten neuen Initiative wie auch alle Informationen, die Sie für eine Teilnahme am Wettbewerb benötigen, finden Sie hier.

BBSR-Bericht: Gibt es eine neue Attraktivität für die Städte?
In den vergangenen zehn Jahren haben zahlreiche deutsche Großstädte einen Einwohnerzuwachs verzeichnet. Zugleich ist eine abnehmende, in einigen Fällen sogar gestoppte Suburbanisierung zu beobachten. Welche Faktoren beeinflussen das Bevölkerungswachstum? Was macht die Attraktivität der Städte aus? Diese und weitere Fragen stehen im Mittelpunkt des Forschungsprojekts "Zurück in die Stadt?", dessen Zwischenergebnisse in einem neuen Heft der Reihe BBSR-Berichte KOMPAKT vorgestellt werden. Diese interessante und auch für den nordrhein-westfälischen Stadtumbau sehr relevante Veröffentlichung steht hier zum Download für Sie bereit.

Veranstaltung: Kooperation konkret – Neue Wege zur Förderung der Zusammenarbeit im Quartier
Das ExWoSt-Forschungsfeld ‚Kooperation konkret’ zeigt anhand ausgewählter Leitprojekte Möglichkeiten einer verbesserten Mittelbündelung vor Ort auf. Dies gilt zunächst für die relevanten Förderaktivitäten im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung wie die Städtebauförderung mit ihren verschiedenen Programmen, arbeitsmarktpolitische Maßnahmen im Rahmen des ESF-Bundesprogramms "Bildung, Wirtschaft, Arbeit im Quartier [BIWAQ]", die Wohnungsbauförderung einschließlich energetischer Modernisierung und altengerechtem Wohnen sowie die Förderung verkehrlicher Maßnahmen. Darüber soll eine stärkere Mittelbündelung über weitere Förderaktivitäten und zusätzliche Verfahren vor Ort gefördert werden, wie Moderationsprozesse und Ansätze zur Aktivierung privatwirtschaftlichen Kapitals oder alternative Finanzierungsinstrumente. Die Auftaktveranstaltung zu diesem interessanten Forschungsansatz findet am 3. März 2011 in Magdeburg statt. Nähere Informationen zu Zielen und Inhalten dieses Forschungsfeldes wie auch einen Link zum Veranstaltungsprogramm finden Sie hier.