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21.05.2012

Gladbeck: Hof- und Fassadenprogramm und Verfügungsfonds für Innenstadtbereich und Gladbeck-Ost gestartet
Als Teil des integrierten Handlungskonzepts für eine familienfreundliche Stadtmitte sind in Gladbeck nun auch das Hof- und Fassadenprogramm sowie ein Verfügungsfonds initiiert worden. Das Hof- und Fassadenprogramm ermöglicht Eigentümern von mindestens 15 Jahre alten Mehrfamilienhäusern in Gladbeck eine Förderung von Maßnahmen zur Fassadenerneuerung. Auch Maßnahmen zur Aufwertung von Innenhofbereichen können gefördert werden. Darüber hinaus sollen mit den Mitteln eines Verfügungsfonds’ kleinere Stadtteilprojekte von Bürgern, Händlern oder Vereinen unterstützt werden, wie Nachbarschaftsfeste oder Kunst- und Kulturevents. Weitere Informationen dazu finden Sie hier.

Dorsten Wulfen-Barkenberg: Mehrgenerationen-Wohnprojekt „Blaue Schule“ feiert Richtfest
Auf dem ehemaligen Gelände der Barkenbergschule in Dorsten ist nach nur sechsmonatiger Bauzeit das Richtfest des Mehrgenerationen-Wohnprojekts „Blaue Schule“ gefeiert worden. Die Schule war im Rahmen des Stadtumbaus 2007 abgerissen worden, die Stadt Dorsten und engagierte Bürger begannen jedoch schon kurz nach dem Abriss gemeinsam mit Planungen für ein Mehrgenerationenprojekt auf dem Gelände. Zu diesem Zweck gründeten Dorstener Bürger den Verein “Gemeinsames Wohnen Blaue Schule e.V.”. Mit Unterstützung durch Wohnbund Beratung NRW konnte schließlich ein Investor für das Projekt gefunden werden. In der „Blauen Schule“ sollen zukünftig Menschen verschiedener Generationen in 29 öffentlich und frei finanzierten Wohnungen zwischen 47 und 107 m² sowie in drei Penthäusern zusammen leben. Mehr über das Projekt erfahren Sie hier.

Gelsenkirchen: Verein „City-Initiative e.V.“ stellt City-Managerin ein
Der Verein „City-Initiative e.V.“ ist ein Zusammenschluss von Immobilieneigentümern im Innenstadtbereich Gelsenkirchens, die sich für eine Aufwertung und Steigerung der Attraktivität des Standortes Gelsenkirchen-City einsetzen. Anfang April hat die Initiative die 25-jährige City-Managerin Angela Bartelt eingestellt, die zukünftig unter anderem für die Entwicklung neuer Veranstaltungsformen, die Betreuung von Geschäftsleuten und die Vermarktung von Leerständen zuständig ist. Bereits jetzt ist mit der Einrichtung eines Facebook-Auftritts der Initiative ein erstes Projekt umgesetzt worden. Unter der Adresse www.facebook.de/gelsenkirchencity ist die interaktive Kundenplattform verfügbar. Weiterführende Information zum Thema finden Sie hier.

Der „Lippepark Hamm“ belegt beim Wettbewerb „City for Children“ den zweiten Platz
Die Stadt Hamm hat bei dem europaweit ausgeschriebenen Wettbewerb zur kindgerechten Stadtplanung „City for Children“ mit dem Stadtentwicklungsprojekt „Lippepark Hamm“ den zweiten Platz belegt. Die Jury lobte insbesondere den umfassenden Partizipationsansatz des Projektes, bei dem alle Altersklassen und Bevölkerungsschichten einbezogen worden waren. Zukünftig sollen auf dem etwa 220 Hektar großen Gelände vielfältige Freizeit- und Sportangebote für alle Generationen entstehen. Der Kernbereich, das Schacht-Franz-Gelände, wurde gemeinsam mit Bürgern geplant und viele der über 100 eingereichten Bürger-Ideen sollen in dem Stadtpark nun konkret umgesetzt werden. Weitere Informationen zu diesem Vorzeigeprojekt finden Sie hier.

Förderverein der Ebertschule in Kamp-Lintfort ermöglicht Schulanbau
In einer bemerkenswerten Aktion hat der Förderverein der Ebertschule in Kamp-Lintfort der Stadt einen Neubau zur Erweiterung der Schule „geschenkt“. Die Stadt hatte bislang die benötigte bauliche Erweiterung für eine Ganztagsbetreuung an der Schule nicht finanzieren können. Daraufhin sammelte der Förderverein Spenden und Vereinsmitglieder wie auch ehrenamtliche Unterstützer des Projekts beteiligten sich an der Projektumsetzung. Nun konnte Schulleiterin Angelika Hülswitt der Schulamtsleiterin Monika Ebling den symbolischen Schlüssel für den Anbau überreichen, für den die Stadt Kamp-Lintfort zukünftig die Betriebskosten übernehmen wird. Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie hier.

Quartierskümmerer“ in Dortmund-Aplerbeck als Ansprechpartner für Bürger
Im Dortmunder Stadtteil Aplerbeck sind seit März fünf sogenannte Quartierskümmerer in den Wohngebieten unterwegs und sollen für die nächsten drei Jahre feste Ansprechpartner für die Bürger vor Ort sein. Die „Kümmerer“ werden zukünftig Bürgern bei Alltagsproblemen beratend zur Seite stehen, bei der Veranstaltung von Quartiersfesten helfen sowie den zuständigen Behörden Zerstörungen und Verschmutzungen im Quartier melden. Darüber hinaus sollen sie Kontaktperson und persönliche Ansprechpartner für Kindergärten, Schulen, Kirchengemeinden und Vereine sein. Neben den Einsätzen im Quartier werden die Kümmerer dann auch telefonisch per Handy erreichbar sein. Weitere Informationen zu dieser Initiative finden Sie hier.

Projekt der Woche: Düren - Stiftung als Träger der Fabrik für Kultur und Stadtteil
Die Fabrik für Kultur & Stadtteil in Düren ist ein Zentrum für Gewerbe, Dienstleistungen, Kultur- und Stadtteilaktivitäten und wurde 2007 in den historischen Mauern der ehemaligen Fabrik 'Becker & Funk' eröffnet. Möglich wurde die Umnutzung durch den Einsatz und die Spendengelder der „Stiftung Fabrik für Kultur & Stadtteil“, die sowohl die Sanierung als auch die Umnutzung der denkmalgeschützten Anlage finanziert hat. Darüber hinaus ist die Stiftung Träger der Fabrik und für ihre dauerhafte Bewirtschaftung verantwortlich. Nähere Informationen zu diesem erfolgreichen Beispiel für bürgerschaftliches Engagement finden Sie hier.

Ausstellung „Wohnen am Wasser... – vom Masterplan zur Wirklichkeit“ in Hattingen
Die Ausstellung „Wohnen am Wasser… – vom Masterplan zur Wirklichkeit“ wird vom 3. Mai bis zum 28. Oktober 2012 im LWL Industriemuseum Henrichshütte Hattingen in Kooperation mit dem BDA Ruhrgebiet gezeigt. Im Rahmen der Ausstellung werden Bauvorhaben verschiedener Städte im Ruhrgebiet präsentiert, die sich mit dem Thema „Bauen am Wasser“ auseinandersetzen. In einem vielfältigen Programm mit einem Panorama von Filmen, Fotos, Vorträgen, Workshops und Führungen können sich Besucher über die Chancen und Potenziale der Revitalisierung brachliegender Flächen in wassernaher Lage informieren. Nähere Informationen zu dieser Ausstellung finden Sie hier.

Konferenz „Wohneigentum stärken: Wohnwünsche erfüllen – Stadtstrukturen gestalten“ in Magdeburg
Am 10. Juli 2012 setzt das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung gemeinsam mit dem Deutschen Verband für Wohnungswesen, Städtebau und Raumordnung die Veranstaltungsreihe „Wohneigentum stärken“ in Magdeburg fort. Im Fokus der Konferenz wird die Frage stehen, wie innerstädtisches Wohneigentum in Verbindung mit städtebaulichen Maßnahmen, wie Nachnutzungsstrategien und Eigentumsforen, bestehende Strukturen stabilisieren und aufwerten kann. Weitere Informationen zu dieser Konferenz finden Sie hier.