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21.05.2013

Stadtumbau Leverkusen: Rat beschließt Gütergleisverlegung
Tagesordnungspunkt 27, Vorlagennummer 2100/2013: Was zunächst nach einer von vielen Abstimmungen im Rat von Leverkusen erscheint, ist für das Stadtumbau West Projekt „neue bahnstadt opladen“ ein Meilenstein. Mit großer Mehrheit hat der Rat in der vergangenen Woche für die Durchführung der Gütergleisverlegung im Bereich des Bahnhofs von Opladen gestimmt. Damit steht der Gleisverlegung nun nichts mehr im Wege und bereits in diesem Sommer kann das 18-monatige Planfeststellungsverfahren mit Bürgerbeteiligung beginnen. Wenn alles problemlos verläuft, soll die neue Gütertrasse im Dezember 2016 in Betrieb genommen werden. Auf die zentrale und gesamtstädtische Bedeutung des Projektes wiesen im Rahmen der Abstimmung auch zahlreiche Politiker hin, die das Projekt unter anderem als „Jahrhundertprojekt“ für Leverkusen bezeichneten. Entsprechend erfreut zeigte sich auch Vera Rottes, Geschäftsführerin der „neue bahnstadt opladen GmbH“, die sich nicht nur für die breite politische Unterstützung bis hin zu Oberbürgermeister Reinhard Buchhorn bedankte, sondern zudem betonte: „Die Weichen für die Entwicklung des Westteils sind nun endgültig gestellt.“ Weitere Informationen zu diesem wichtigen Etappensieg finden Sie hier.

Stadtumbau Krefeld: Der Siegerentwurf für Umgestaltung des Karlsplatz kommt aus Krefeld
Der Wettbewerb zur Umgestaltung des Karlsplatzes in Krefeld war bundesweit ausgeschrieben worden, doch am Ende des anonymen Verfahrens siegte ein Entwurf aus Krefeld, für den die Jury fast einstimmig votierte. So wird der Platz nun nach den Plänen des jungen Krefelder Architekten René Rheims umgestaltet. Diese Platzumgestaltung ist ein wichtiges Projekt des Stadtumbaus in Krefeld und direkt verknüpft mit der Aufwertung des angrenzenden Kaiser-Wilhelm-Museums. Der Entwurf sieht die einheitliche Bepflasterung des Platzes vor, womit sich der Platz wie ein „Seidenteppich“ um das Museum ausbreiten soll. Der Entwurf greift dabei auch die Geschichte des Karlsplatzes auf, der ehemals als Marktplatz genutzt wurde. Die Nordseite soll als qualitätvoller Aufenthaltsbereich mit Sitz- und Flaniermöglichkeiten gestaltet und der Eingangsbereich des Museums aufgewertet werden. Weitere Informationen zu dem Siegerentwurf finden Sie hier.

Stadtumbau Gelsenkirchen: Abriss des „Schiller-Bunkers“ hat begonnen
Planungen zur Aufwertung des Schillerplatzes in Gelsenkirchen bestanden bereits vor zehn Jahren, doch bislang fehlten schlicht die finanziellen Mittel für eine qualitätvolle Umgestaltung. Dies hat sich durch die Förderung des Projektes mit Mitteln des Programms Stadtumbau West nun geändert und in der vergangenen Woche wurde mit dem Abriss des „Schiller-Bunkers“ begonnen. Nach einem umfangreichen Planungs- und Beteiligungsverfahren, bei dem die Bürger und der Runde Tisch Feldmark intensiv eingebunden wurden, wird damit ein wichtiger Schritt zur Aufwertung des Platzes getan. Die Abrissarbeiten sollen innerhalb von nur einer Woche abgeschlossen werden, die eigentlichen Maßnahmen zur Verschönerung des Platzes beginnen dann im Juli – noch befindet sich der Gestaltungsentwurf in der Endabstimmung. Klar ist aber bereits jetzt, dass der Platz insgesamt offener und lichter werden soll. Weitere Informationen zur Aufwertung des Schillerplatzes finden Sie hier.

Stadtumbau Werdohl: Marathonprogramm zur Bahnhofseröffnung in Vorbereitung
In Werdohl steigen Spannung und Vorfreude, denn in einem Monat wird der umfassend sanierte Bahnhof feierlich eröffnet. Prominenter Besuch hat sich bereits angekündigt: NRW-Bauminister Groschek wird persönlich an der Eröffnung am 16. Juni teilnehmen. An dem 13-stündigen Rahmenprogramm wird bereits auf Hochtouren gearbeitet und zahlreiche Akteure werden an dem vielfältigen Programm mitwirken. So planen die Geschäftsleute aus dem Bahnhofsviertel nicht nur ein Unterhaltungsprogramm für Kinder, sondern werden mit Verpflegungsständen auch für das leibliche Wohl der Gäste sorgen. Die Werdohler Wohnungsgesellschaft öffnet unter dem Motto „Tag der offenen Woge“ von 13 bis 17 Uhr ihre Tür und auf drei Bühnen werden verschiedene Bands und Musiker auftreten. Trotz des enormen Umfangs des Programms können dabei die Kosten für die Veranstaltung vollständig durch Spenden und Sponsorengeldern gedeckt werden. Weitere Informationen zur Bahnhofseröffnung finden Sie hier.

Stadtumbau Bielefeld: Verlängerung des Fassadenprogramms aufgrund hoher Nachfrage
Seit mehr als eineinhalb Jahren läuft das Fassadenprogramm im Bielefelder Stadtumbaugebiet „Nördlicher Innenstadtrand“ bereits und die Nachfrage nach dieser Förderoption ist weiterhin hoch. Deshalb hat die Stadt Bielefeld beschlossen, das Fassadenprogramm zu verlängern und der Fördertopf wurde um insgesamt 224.000 Euro aufgestockt. Damit können Hauseigentümer im Fördergebiet weiterhin die Aufwertung ihrer Fassaden kofinanzieren lassen. Insgesamt wurden bereits 17 Aufwertungsmaßnahmen bewilligt und von dem Erfolg solcher Maßnahmen kann man sich unter anderem an dem Gebäudeensemble an der Meller Straße eindrucksvoll überzeugen. Hier wurde die Gründerzeitfassade sowie Dachbereiche aufwändig aufgewertet und das Ensemble erstrahlt nun wieder in neuem Glanz. Ausführliche Informationen zu diesem erfolgreichen Fassadenprogramm in Bielefeld finden Sie hier.

Projekt der Woche: „Dorfladen für Sommerfeld“
Das Projekt „Dorfladen für Sommerfeld“ ist eines von 15 Projekten, das in ländlichen Regionen Brandenburgs im Rahmen der Initiative „Dorfkümmerer“ in die Wege geleitet wurde. Ziel dieses Einzelprojektes ist die Wiederbelebung der Dorfhalle im Ortskern von Sommerfeld durch die Ansiedlung eines lokalen Einzelhändlers, um das Nahversorgungsangebot in dieser ländlichen Region mit einem hohen Anteil älterer Menschen zu stabilisieren und mit einem Café zugleich wieder einen Treffpunkt zu schaffen und eine Stärkung der Dorfgemeinschaft zu fördern. Um das Projekt fachlich zu begleiten und die lokalen Akteure in Sommerfeld zu unterstützen, ist seit Mitte 2012 Rudi Kretschmann als „Dorfkümmerer“ vor Ort tätig. Ausführliche Informationen zu diesem innovativen Projekt finden Sie hier.

Fortbildungsveranstaltung: „Neue Instrumente der Bauleitplanung auf dem Prüfstand“ in Hannover und Düsseldorf
Das Deutsche Institut für Stadt und Raum – DISR wird an zwei Terminen – am 28. Mai in Düsseldorf und am 3. Juni in Hannover – die Fortbildungsveranstaltung „Neue Instrumente der Bauleitplanung auf dem Prüfstand“ durchführen. Im Fokus der beiden Veranstaltungen stehen die Neuregelungen der Klimaschutznovelle [2011], der Novelle des BauGB und der BauNVO [2013]. Wie der Titel der Veranstaltung bereits vermuten lässt, sollen im Rahmen der Veranstaltungen die wichtigsten Neuerungen auf ihre Praxistauglichkeit hin geprüft werden. Darüber hinaus sollen den Teilnehmenden auch Hilfestellungen zur praktischen Anwendung geboten werden. Das vollständige Programm zur Veranstaltung in Düsseldorf erhalten Sie hier. Weitere Informationen und das Programm zu der Veranstaltung in Hannover finden Sie hier.

Veranstaltung: „Militärische Konversion erfolgreich gestalten“
Das Deutsche Institut für Stadt und Raum – DISR lädt am 13. Juni zu der Fortbildungsveranstaltung „[Re-]Aktivierung von Gewerbeflächen abseits der großen Entwicklungsareale“ nach Krefeld. Schwerpunkt der Veranstaltung wird die Diskussion von Strategien, Potenzialen und Instrumenten im Umgang mit Gewerbebrachflächen in Nordrhein-Westfalen bilden. Um das Entwicklungspotenzial von [kleineren] Brachflächen zu identifizieren und Handlungsoptionen darzulegen, werden im Rahmen der Veranstaltung auch Förderinstrumente des Landes sowie das Steuerungsinstrumentarium der Bauleitplanung vorgestellt und erörtert. Weitere Informationen zu der Veranstaltung und das Programm finden Sie hier.