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21.06.2010

Publikation zum ExWoSt-Forschungsfeld "Innovationen für familien- und altengerechte Stadtquartiere"
Angesichts des demographischen Wandels und der alternden Bevölkerung besteht eine wesentliche Herausforderung der Stadtentwicklung darin die Quartiere so zu gestalten, dass sie für junge und alte Bewohner gleichermaßen attraktiv sind. Das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung [BMVBS] hat deshalb in unterschiedlichen Modellvorhaben des Forschungsfeldes "Innovationen für familiengerechte Stadtquartiere" erprobt, wie das zukünftige Zusammenleben der Generationen gelingen kann. In insgesamt 27 Modellvorhaben haben die Beteiligten den Umbau der sozialen Infrastruktur, das Wohnen in Nachbarschaften und die Gestaltung urbaner Freiräume geplant und umgesetzt. Die Veröffentlichung "Stadtquartiere für Jung und Alt" zieht eine Bilanz des Forschungsvorhabens und stellt verschiedene innovative Modellvorhaben vor. Ein Download dieser interessanten Publikation ist hier möglich.

Seminar: Zulässigkeit von Vorhaben nach Bauplanungs- und Bauordnungsrecht
Die Kenntnis der aktuellen Rechtsprechung ist für die praktische Arbeit in der kommunalen Verwaltung, aber auch in Anwaltskanzleien, Architekturbüros, Bauträgergesellschaften, Verbänden etc., unverzichtbar. Die volle Bedeutung und Tragweite einer gerichtlichen Entscheidung erschließt sich jedoch vielfach erst dann, wenn sie in das richtige Umfeld eingeordnet wird. Das vhw-Seminar „Zulässigkeit von Vorhaben nach Bauplanungs- und Bauordnungsrecht“, das am 12. Juli 2010 in Bergisch Gladbach stattfindet, informiert über die neuste Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts und der Oberverwaltungsgerichte zur Zulässigkeit verschiedener Vorhaben, erläutert diese und ordnet sie in übergeordnete Zusammenhänge ein. Das Programm sowie weitere Informationen stehen Ihnen hier zur Verfügung.

Projekt der Woche: Brachflächenrecycling in Kooperation mit einem privaten Investor - das ehemalige Gaswerk Bahrenfeld
Die Revitalisierung kontaminierter Brachflächen stellt in vielen Städten und Gemeinden eine große Herausforderung dar. Die Sanierung der Flächen verursacht vielfach sehr hohe Kosten, ein Aufschub entsprechender Maßnahmen beinhaltet jedoch häufig erhebliche Risiken für die Umwelt. Wie eine Dekontaminierung und Umnutzung einer Industriebrache als Kooperation von privatem Investor und Kommune erfolgen kann, zeigt unser aktuelles Projekt der Woche, das ehemalige Gaswerk Bahrenfeld in Hamburg. Eine öffentlich-rechtliche Sanierungsvereinbarung regelte die gemeinsame Durchführung von Sanierungsmaßnahmen und bildete die Grundlage für die Umnutzung der Brachfläche zu einem attraktiven Standort für Gewerbe und Wohnen. Zudem konnte im Rahmen des Projekts ein neues Stadtteilzentrum realisiert werden, das zur Attraktivierung des gesamten Stadtteils beiträgt. Eine ausführliche Beschreibung dieses interessanten Projekts haben wir hier für Sie bereitgestellt.

Workshop „Kommunale Handlungsfähigkeit in Zeiten der Finanzkrise“ - noch wenige Restplätze frei
Die Finanzkrise der Kommunen führt in einem immer größeren Umfang zu einer steigenden Handlungsunfähigkeit auf lokaler Ebene, von der in besonderem Maße auch notwendige Projekte des Stadtumbaus und der Stadterneuerung betroffen sind. Die Innovationsagentur Stadtumbau NRW hat zu diesem Thema einen Arbeitsschwerpunkt aufgebaut, in dessen Kontext es darum geht zu prüfen, welche Akteure, Aktivitäten und Handlungsformen bereits im Vorfeld einer notwendigen strukturellen Reform kommunale Handlungsfähigkeit von Kommunen verbessern können. Unter anderem wurde ein Good Practice Reader zu diesem Thema erstellt, der am 29.06.2010 im Rahmen des Workshops „Kommunale Handlungsfähigkeit in Zeiten der Finanzkrise“ präsentiert werden soll, um auf dieser Basis eine strukturierte Diskussion über Möglichkeiten zur Verbesserung der kommunalen Handlungsfähigkeit führen zu können. Das ausführliche Programm zu diesem Workshop, der von der Architektenkammer NRW als Weiterbildungsveranstaltung anerkannt ist und bei dem nur noch wenige Restplätze frei sind, finden Sie hier.