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21.11.2011

Remscheid: Umfassende Beteiligung zum Wohnungspolitischen Handlungskonzept
Die Stadt Remscheid stellt sich auf eine sehr konzeptionelle und umfassende Weise der Herausforderung, ihren Wohnungsmarkt und das Handeln aller Akteure des lokalen Wohnungsmarktes wie auch der gebietsbezogenen Stadterneuerung in Remscheid auf schwierige Anpassungsprozesse auszurichten, die vor allem durch die Folgen wirtschaftlichen und demographischen Wandels notwendig werden, die aber ebenso engagiert Ziele von Klimaschutz und Klimaanpassung berücksichtigen müssen. Dazu hat die Stadt Remscheid ein langfristig ausgerichtetes Wohnungspolitisches Handlungskonzept erarbeitet, das als strategisches, kooperatives und umsetzungsorientiertes Konzept alle Akteure in diesem Handlungsfeld mit einem gemeinsamen Zielkonzept versehen und abgestimmtes Handeln in Zukunft fördern und erleichtern soll. Um dieses Konzept in der Stadtgesellschaft zu verankern, führt die Stadt Remscheid zur Zeit in unterschiedlichen Stadtbezirken Beteiligungsveranstaltungen durch, die von der Innovationsagentur Stadtumbau NRW moderiert werden. Mehr Informationen zu den Zielen und Inhalten dieses umfassenden Handlungskonzeptes und der Beteiligungsveranstaltungen finden Sie hier.

Stadtumbau in Leverkusen: Erleichterung und „Freibier für Alle“ nach Durchbruch in Sachen Gütergleisverlegung
Große Erleichterung im Leverkusener Stadtumbauprojekt „neue bahnstadt opladen“ nach einem langen Kampf und großem Engagement der gesamten Opladener Stadtgesellschaft: Das Kernelement dieser Gesamtmaßnahme, das erst die Realisierung neuer und nachhaltiger Zukunftsperspektiven für Leverkusen-Opladen ermöglichen kann – die sehr aufwändige Verlegung von Gütergleisen der Deutschen Bahn AG, durch die sehr breite und trennende Gleisanlagen deutlich konzentriert und damit auch zentrale neue Fläche für die Innenstadtentwicklung geschaffen werden können – drohte über einen langen Zeitraum am Widerstand der Kommunalaufsicht zu scheitern. Nun ist hier endlich der Durchbruch gelungen: Bürgermeister Reinhard Buchhorn, Stadtkämmerer Rainer Häusler und Regierungspräsidentin Gisela Walsken konnten am endlich das Finanzierungskonzept für dieses „Jahrhundertprojekt“ unterschreiben. Dieser wichtige Erfolg, der nicht zuletzt auf das von der neuen bahnstadt opladen gmbh und der Innovationsagentur Stadtumbau NRW gemeinsam entwickelte und realisierte Verfahren einer Integrierten Kosten-Nutzen-Analyse und die damit erzielten Ergebnisse und Optimierung der Planung zurückgeht, wird der Stadt Leverkusen in den nächsten Jahren eine große Verantwortung und nicht zu unterschätzende Belastungen im Hinblick auf notwendige Einsparungen auferlegen. Im Wissen, wie entscheidend der langfristige Nutzen dieser Maßnahme für die Realisierung neuer Zukunftsperspektiven für Opladen wie auch eine Stärkung der Gesamtstadt Leverkusen in der Region sein wird, wurde dieser große Erfolg nach endlos scheinendem Kampf in Leverkusen-Opladen dennoch mit „Freibier für Alle“ gefeiert. Mehr Informationen zu diesem wichtigen Etappensieg im Leverkusener Stadtumbau finden Sie hier.

Stadtumbau in Siegen: Sehr erfolgreiche Beteiligungsveranstaltung zur Neugestaltung des Quartiers Hüttenstraße
Die Stadt Siegen hatte am vergangenen Samstag zu einer Beteiligungsveranstaltung eingeladen, in deren Rahmen die Neugestaltung des Quartiers Hüttenstraße gemeinsam mit der Quartiersbevölkerung geplant werden sollte. Diese umfassende Neugestaltung eines gesamten Quartiers sieht Teilräume für alle Bevölkerungsgruppen vor, deren konkrete Ausgestaltung auf Basis eines allgemeinen Rahmenplans nun gemeinsam geplant werden sollte. So wird es einen Bereich für „Action, Sport und Kinderspiel“ rund um das im Quartier gelegene Jugendzentrum geben, einen Bereich für „Ruhe, Kreativität und Senioren“ am entgegen gesetzten Ende und auch einen neuen zentralen Quartiersplatz als Visitenkarte und neuen Mittelpunkt Geisweids. Die Einladung zum Mitmachen ins Jugendzentrum Geisweid mobilisierte eine außergewöhnlich große Anzahl von Bewohnern aller Altersgruppen. Und nach einer Begrüßung durch den stellvertretenden Bürgermeister der Stadt Siegen und einer Erläuterung der planerischen Rahmenbedingungen durch den beauftragten Architekten ging es dann auch gleich an die gemeinsame Arbeit: Für jeden der drei Teilräume fand sich eine Gruppe engagierter Geisweider, die sich mit Hilfe von mehreren hundert von der Innovationsagentur Stadtumbau NRW produzierter kleiner Bildkarten, die jeweils mögliche Ausstattungs- und Gestaltungselemente für den jeweiligen Stadtraum zeigten, an die Arbeit machten: Es wurde geplant und gestaltet, Aushandlungsprozesse zwischen unterschiedlichen Alters- und Interessensgruppen bewältigt und am Ende wurden dann erste Bürgerentwürfe präsentiert, indem Bilder zu gewünschten Ausstattungsgegenständen, Materialien und Nutzungsmöglichkeiten an den entsprechenden Stellen in den Plänen angebracht und anschließend auf ihre gegenseitige Verträglichkeit hin überprüft wurden. Am besten waren auf diese Veranstaltung eindeutig die Kinder und Jugendlichen vorbereitet, die sich schon im Vorfeld getroffen hatten und so mit einer abgestimmten Wunschliste zur Beteiligungsveranstaltung erscheinen konnten. Eine Bildergalerie mit Eindrücken von diesem ausgesprochen erfolgreichen gemeinsamen Arbeitstag im Siegener Quartier Hüttenstraße finden Sie hier.

Projekt der Woche: Die Propeller Island City Lodge in Berlin
Die extravagante “Propeller Island City Lodge” ist sicher eines der ungewöhnlichsten Hotels, das Deutschland aktuell zu bieten hat. Alles fing damit an, dass Lars Stroschen, mittlerweile ein bekannter Künstler, Geld brauchte, um seine Musikprojekte und sein Studio zu finanzieren. Also baute er zwei Zimmer in seiner Wohnung zu Gästezimmern um. Das lief so gut, dass er irgendwann eine alte Pension kaufte und zur Propeller Island City Lodge umfunktionierte. Nicht einfach als Hotel, sondern eher als ein Gesamtkunstwerk, das Gäste in seinen Bann zieht und nachhaltig inspiriert. Lars Stroschen ließ die City Lodge mit 31 und einem halben Zimmer [das so genannte Zwergenzimmer] innerhalb von fünf Jahren entstehen. Kein Raum gleicht dem anderen und die kreativen Möglichkeiten, die hier zur Ausgestaltung ungewöhnlicher Übernachtungsmöglichkeiten gefunden und realisiert wurden, übersteigt eindeutig alles, was sich ein durchschnittlicher Stadttourist jemals ausdenken und vorstellen könnte. Mehr Informationen zu diesem bemerkenswerten Hotel und auch den Link zur Online-Zimmerauswahl und -buchung finden Sie hier.

Video: KEBAP | Kultur Bunker Altona Projekt
Auf dem Hamburger Stadtgebiet befinden sich rund 700 Bunker. In der Zeit des Nationalsozialismus wurden in Hamburg mehr Bunker errichtet als in jeder anderen Stadt in Deutschland. Mit der Frage, die solche Bunker wieder eine neue Nutzung aufnehmen und so wieder ins Stadtgefüge sinnvoll integriert werden könnten, befasst sich die Hamburger Initiative KEBAP: Kultur Bunker Altona Projekt. Die Mitglieder dieser Initiative möchten in der aktuellen Diskussion um zukunftsfähige Kultur- und Energiekonzepte im städtischen Raum einen Beitrag leisten und möglichst viele dieser leer stehenden Bunker als so genannte KulturEnergieBunker nutzbar machen. Diese neuartige Mischung aus Kultur und Energie soll sowohl die baulichen Gegebenheiten eines Bunkers als auch deren Lage in Wohngebieten aufgreifen und für eine nachhaltige Quartiersentwicklung nutzbar machen. Mehr Informationen zu den Zielen und konkreten Projektvorschlägen dieser innovativen Hamburger Initiative finden Sie entweder hier auf der Homepage von KEBAP oder Sie lassen sich dies hier im Rahmen eines Films direkt von den Machern selbst erklären.