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21.12.2015

Stadtumbau Leverkusen: Neuer Bolz- und Skateplatz für Jugendliche in der Bahnstadt
Dass Landschaftsarchitekten auch ein Faible für Beton haben können, stellt die in der vergangenen Woche eröffnete Bolz- und Skateanlage in der Neuen Bahnstadt Opladen eindrucksvoll unter Beweis: Eine kunstvolle Betonlandschaft mit Ebenen, aber auch verschiedensten Hindernissen und Schikanen zum Springen und Sliden machen die Skateanlage aus. Das Skateareal grenzt unmittelbar an ein modernes und robustes Fuß- und Basketballstadion an. Eine umlaufende Einzäunung des „Stadions“ macht die gleichzeitige Nutzung von Bolz- und Skateplatz möglich. Die Anlage ist in den Abendstunden beleuchtet, in direkter Nähe befinden sich robuste Sitzgelegenheiten. Ausführlichere Informationen zu diesem neuen und hochwertigen Meilenstein bei der Umwandlung einer Industriebrache zu einem attraktiven Wohnquartier in der neuen bahnstadt opladen finden Sie hier.

Stadtumbau Herten: Umfassende Förderbescheide für die Stadt Herten
Regierungspräsident Prof. Dr. Reinhard Klenke hat in der vergangenen Woche im Hertener Rathaus fünf Zuwendungsbescheide mit einem Gesamtvolumen von 4.239.500 Euro an Hertens Bürgermeister Dr. Uli Paetzel überreicht. Damit hat sich die Stadt Herten erfolgreich für den Wettbewerbsaufruf "Starke Quartiere - Starke Menschen" qualifiziert und erhält als erste Stadt in diesem Regierungsbezirk eine mit EU-Mitteln kofinanzierte Förderung, die – in drei Bescheide aufgeteilt – ein Gesamtvolumen in Höhe von 3.271.000 Euro Fördersumme umfasst. Mit einem weiteren Förderbescheid werden der Erhalt und der weitere Betrieb des gemeinsam mit der Stadt Gelsenkirchen betriebenen interkommunal agierenden Stadtteilbüros mit einer Förderzusage in Höhe von 456.000 Euro unterstützt. Ausführlichere Informationen zu diesen erfreulichen Entwicklungen und Perspektiven in Herten finden Sie hier.

Video der Woche: Bewerbungsvideo zur Landesgartenschau 2020 in Kamp-Lintfort
Die Stadt Kamp-Lintfort, die – wie wir bereits mehrfach berichtet haben – ihre Innenstadt nach zahlreichen Krisen der Vergangenheit nun in einem atemberaubenden Tempo „neu erfindet“, kann wieder einen großen Erfolg und damit einen erfolgreich bewältigten Meilenstein auf dem Weg zu einer nachhaltig attraktiven Innenstadt 2020 verbuchen: Dort wird im Jahr 2020 eine klug geplante und nachhaltig ausgerichtete Landesgartenschau stattfinden. Wenn man nach Gründen für diesen manchmal fast unglaublichen Erfolg des Kamp-Lintforter Stadtumbaus und seiner außergewöhnlichen Qualität sucht, gibt unser aktuelles „Video der Woche“ zumindest einen wichtigen Teil der Antwort: Das Bewerbungsvideo der Stadt Kamp-Lintfort, zu dem Sie hier gelangen, zeigt ein bewegendes und überwältigendes Bürgerengagement, das sicherlich für viele Stadtumbauer Motivation und Ansporn sein kann und sollte.

Städtebauförderung NRW: Sonderprogramm zur Integration von Flüchtlingen
Um die Städte und Gemeinden bei der Integration von Flüchtlingen zu unterstützen, stellt das Land Nordrhein-Westfalen den Kommunen im kommenden Jahr zusätzlich 72 Millionen Euro zur Verfügung. Bau- und Stadtentwicklungsminister Michael Groschek hat dafür das Sonderprogramm „Hilfen im Städtebau für Kommunen zur Integration von Flüchtlingen“ aufgelegt. Die Kommunen können sich ab sofort mit entsprechenden Projekten bewerben. Gefördert werden können zum einen investive Maßnahmen wie der Neu-/ Umbau bzw. die Modernisierung von Betreuungseinrichtungen wie Kindertagesstätten, Jugendtreffs, Schulen und Sporteinrichtungen. Darüber hinaus können auch investitionsbegleitende Maßnahmen wie das Quartiersmanagement oder die Organisation des bürgerschaftlichen Engagements finanziell unterstützt werden. Als reines Landesprogramm hat dieses Sofortprogramm ausgesprochen attraktive Konditionen – so ist beispielsweise eine Förderung von Einzelmaßnahmen ohne gebietsbezogenes Handlungsprogramm möglich und auch zeitlich begrenzt eingestelltes kommunales Personal ist im Rahmen dieses neuen Förderangebotes förderfähig. Weitere Einzelheiten und auch den Text des Projektaufrufes mit detaillierten Angaben zu den erwarteten Anträgen und Projekten wie auch den einzuhalteden Fristen finden Sie hier.

Projektaufruf: Städtische Innovative Maßnahmen – Urban Innovative Actions [UIA]
Die Generaldirektion „Regionalpolitik und städtische Maßnahmen“ der EU-Kommission hat in der vergangenen Woche die erste Ausschreibung für Urban Innovative Actions [UIA] veröffentlicht. Der Projektaufruf wird mit 80 Mio € aus dem EFRE untersetzt und konzentriert sich auf die folgenden Themen: Energiewende, Städtische Armut und Investitionen insbesondere in benachteiligten Stadtgebieten, Investition in die Einbeziehung von Migranten und Flüchtlingen, sowie Beschäftigung und Fertigkeiten in der lokalen Wirtschaft. Antragsberechtigt sind alle städtischen Behörden einer lokalen Gebietskörperschaft mit mindestens 50.000 Einwohnern sowie alle Vereinigungen oder Zusammenschlüsse von städtischen Behörden lokaler Gebietskörperschaften mit mindestens 50.000 Einwohnern [auch grenzübergreifende Vereinigungen oder Zusammenschlüsse sowie Vereinigungen oder Zusammenschlüsse in verschiedenen Regionen und/oder Mitgliedstaaten]. Die Bewerbungsfrist zu diesem neuen Förderangebot, zu dem Sie hier ausführliche Informationen finden, endet am 31. März 2016.

Veranstaltung: Tagung Innenstadt 2016 – „Bildung öffnet Welten – Stadt bietet Räume“
Das Netzwerk Innenstadt NRW lädt am 18. Februar 2016 zur TAGUNG INNENSTADT 2016 in das Fürstenberghaus nach Münster ein. Unter dem Titel „Bildung öffnet Welten – Stadt bietet Räume“ lenkt die Tagung den Blick auf das Thema Bildung und Begegnung, das im Kontext der zukunftsorientierten Stadtentwicklung zunehmend an Bedeutung gewinnt. In Impulsreferaten, Praxisbeispielen und Diskussionen werden verschiedene Aspekte zu den inhaltlichen Schwerpunkten Bildungs- und Begegnungswelten und Lernwelten von morgen vertieft. Das genaue Programm zu dieser Tagung wird im Januar 2016 veröffentlicht, bereits jetzt können Sie sich aber über diesen Link zur Veranstaltung anmelden. 

Veranstaltung: Planerkonferenz 2016 – „Zukünfte des Wohnens“
Die 19. Konferenz für Planerinnen und Planer NRW wird am Freitag, den 11. März 2016 in den Räumlichkeiten der NRW.Bank in Münster stattfinden. Unter dem Titel „Zukünfte des Wohnens“ wird sich die Planerkonferenz 2016 mit der Polarisierung von Wachstums- und Schrumpfungsprozessen auf den kommunalen Wohnungsmärkten befassen, die auch einhergeht mit veränderten Akteurs-Konstellationen und unterschiedlichen finanziellen Leistungsfähigkeiten. Sie will die große Vielfalt von möglichen Zukünften des Wohnens in NRW beleuchten und über die Zukunft von Einfamilienhausgebieten und Rezepte für den Umgang mit Problemimmobilien diskutieren. Ebenso werden die Effekte der hohen Zuwanderung von Flüchtlingen auf Wohnungsmarkt und -politik sowie die Rolle von bürgerschaftlichem Engagement thematisiert. Insgesamt soll gemeinsam nach innovativen Ideen für die Zukunftsgestaltung des Wohnens in NRW gesucht werden. Das genaue Programm zu dieser Veranstaltung soll im Januar 2016 veröffentlich werden.

Veröffentlichung: Neue „pnd | online“-Ausgabe – „Von der Einfalt zur Vielfalt“
Die diesjährige Tagung des Lehrstuhls Planungstheorie und Stadtentwicklung an der RWTH Aachen am 5. November 2015 war der Frage gewidmet, wie öffentliche Akteure in und mit der für Stadtentwicklungsprozesse kennzeichnenden Akteurs-Vielfalt handlungsfähig werden. Und: Was daraus für die Kommunikation im Alltag der Stadtplanung und -entwicklung folgt. Mit der Ausgabe von „pnd | online“ dokumentieren die Veranstalter im Themenschwerpunkt „Von der Einfalt zur Vielfalt“ einige Diskussionslinien der Tagung – zum Teil cross-medial – und führen sie fort. Daneben greift diese aktuelle Ausgabe der Umschau weitere Themen der Stadtentwicklung auf: beispielsweise die Selbstwahrnehmung der Planungs-Profession, temporäre Interventionen im öffentlichen Raum, die Lebenschancen Jugendlicher in schrumpfenden Städten oder die Planungskulturen bei der Entwicklung von Flusslandschaften. Die vollständige aktuelle Ausgabe von „pnd | online“ finden Sie hier.