News Service Abstandshalter

22.03.2010

Reportage und Video zum Ideenworkshop „Neugestaltung des öffentlichen Raums“ in Steinheim
Der Steinheimer Innenstadt fehlt es vielerorts an einer einheitlichen, attraktiven Gestaltung des öffentlichen Raums, was sich negativ auf die Attraktivität des Stadtkerns als Einkaufs-, Gastronomie- und Freizeitstandort auswirkt. Daher ist die Umgestaltung des öffentlichen Raums eine der zentralen Maßnahmen des Stadtumbaus in Steinheim. Im Januar 2010 wurde das Büro rha reicher haase associierte mit der Erstellung eines städtebaulichen Konzepts für die Steinheimer Innenstadt beauftragt. Am 16. März fand im Steinheimer Rathaus ein Ideenworkshop statt, der den Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit bot, Anregungen, Wünsche und Ideen frühzeitig in den Prozess einzubringen. Einen Überblick über die Anforderungen an die Neugestaltung des öffentlichen Raums in Steinheim und den wieder einmal sehr lebendigen Ideenworkshop gibt Ihnen unsere aktuelle Reportage, die hier als Download bereitsteht und auch unser Video der Woche, das Sie hier finden. Einen Link zur sehr positiven Berichterstattung in der Presse finden Sie hier.

Veranstaltung: Zwischennutzungen als Baustein einer nachhaltigen Stadtentwicklung
Zwischennutzungen bieten die Chance von erheblichen Ladenleerständen und Brachflächen geprägte Quartiere aufzuwerten und einen Imagewandel herbeizuführen, indem Immobilien mit geringem Verwertungsdruck genutzt werden und so zumindest ein Werterhalt möglich wird. Die steigende Bedeutung von Zwischennutzungen in der Stadtentwicklung wird auch an der wachsenden Anzahl erfolgreicher Beispiele in verschiedensten Städten deutlich. Die Umsetzung von Zwischennutzungen birgt jedoch zumeist eine Vielzahl an Hindernissen, die von Genehmigungen über vertragliche Vereinbarungen bis hin zur Verkehrssicherungspflicht reichen. Das Institut für Städtebau Berlin veranstaltet daher am 26. April 2010 in Düsseldorf den Kurs „Zwischennutzungen als Baustein einer nachhaltigen Stadtentwicklung“, in dem die zahlreichen Potenziale von Zwischennutzungen anhand von Beispielen dargestellt und Lösungsmöglichkeiten durch das Planungsrechts aufgezeigt werden sollen. Weitere Informationen und das Programm stehen Ihnen hier als Download zur Verfügung.

Projekt der Woche: Holzminden: Stadt der Düfte und Aromen – Nutzung endogener Potenziale zur Standortprofilierung
Die Stadt Holzminden ist Deutschlands größter und traditionsreichster Standort der Duft- und Geschmacksstoffindustrie. Grundstoffe aus Holzminden finden sich in zahlreichen Produkten des täglichen Bedarfs, oft ohne dass dies dem Verbraucher bewusst ist. Ein umfangreicher Leitbildprozess führte vor diesem Hintergrund zu dem Motto “Holzminden – Stadt der Düfte und Aromen”. Anknüpfend an das neue Leitbild wurden Veranstaltungen und Projekte rund um das Thema Düfte und Aromen durchgeführt, welche die Stadt Holzminden teilweise bis heute bereichern. So konnte zum Beispiel mit einem “duftenden Besucherleitsystem” eine einmalige Attraktion für Bewohner wie Gäste der Stadt geschaffen werden. Zudem wurde exklusiv für die Stadt Holzminden eine Duft und eine Produktlinie entwickelt und verschiedene Veranstaltungen waren thematisch auf Düfte ausgerichtet. Das Projekt zeigt in vorbildlicher Weise, wie sich die endogenen Potenziale einer Stadt für die Profilierung und Vermarktung nutzen lassen. Eine ausführliche Darstellung des Projekts finden Sie hier.

Veranstaltung „Innovationen für familien- und altengerechte Stadtquartiere“
Vor dem Hintergrund des demographischen Wandels ist die zukunftsfähige Gestaltung von Städten durch eine Sicherung der Funktionsfähigkeit von Quartieren und ihre Anpassung an die Bedürfnisse von Jung und Alt ein zentrales Anliegen der Stadtentwicklungspolitik des Bundes. Das ExWoSt-Forschungsfeld „Innovationen für familien- und altengerechte Stadtquartiere“ hat sich mit den Anforderungen an lebenswerte und zukunftsfähige Quartiere auseinandergesetzt und innovative Strategien und Handlungsansätze in Modellvorhaben erprobt. Die Ergebnisse aus diesen städtebaulichen Laboratorien und die sich ergebenden Anforderungen an familien- und altengerechte Quartiere werden am 20. April 2010 im Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung in Berlin vorgestellt und diskutiert. Weitere Informationen sowie das Veranstaltungsprogramm stehen Ihnen hier zur Verfügung.