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22.04.2013

Stadtumbau Krefeld: Privatinvestitionen sorgen für Aufbruchstimmung in der City
Erst kürzlich hatte die Stadtverwaltung in Krefeld errechnet, dass in [Bau-]Projekte im Stadtumbaugebiet bislang insgesamt knapp 130 Mio. Euro an Privatinvestitionen geflossen sind. Zwei aktuelle Bauvorhaben privater Investoren veranschaulichen den Fortschritt und die Aufbruchstimmung in der Krefelder City. So wurde in der vergangenen Woche neben der Dionysiuskirche der Grundstein für den 27 Mio. Euro teuren Neubau des Volksbank-Gebäudes gelegt. Der Neubau ist als "lebendiges Kommunikationszentrum" mit öffentlich zugänglichem Café konzipiert. Ein weiteres großes Bauprojekt wird in Kürze nahe des Krefelder Stadtgartens gestartet. Hier plant eine Immobilienfirma den Bau von 19 Eigentumswohnungen. Damit wird eine seit Jahrzehnten bestehende rund 1000 Quadtradmeter große Baulücke in attraktiver Lage geschlossen werden. Weitere Informationen zum Bau des Volksbank-Gebäudes finden Sie hier. Näheres zum geplanten Neubau am Stadtgarten finden Sie hier.

Altena: Ehrenamtliche „Stadtteilreiniger“ starten Frühjahrsputz
In mehreren Stadtteilen Altenas haben ehrenamtliche Helfer mit Greifern und Müllbeuteln ausgestattet mit dem „Frühjahrsputz“ begonnen. Während in Evingsen die Freiwilligen die Spuren des Schützenfestjahres beseitigen, wurden die „Stadtteilreiniger“ in Dahle von den örtlichen Jägern bei der Reinigung ihres Quartiers unterstützt. Im Fokus der Dahler stand dabei die Reinigung des Bereiches, in dem bald der „Dahler Sagenwald“ entstehen soll und Ortsvorsteher Helmar Roder orakelte vor dem Start des Frühjahrsputzes bereits: „Unterm Schnee werden wir bestimmt Dinge finden, die nicht in den Wald gehören.“ Und auch die Bürger in Nettenscheid haben sich von der Putzaktion der Nachbarquartiere inspirieren lassen: Die erst kürzlich mit der Unterstützung der Innovationsagentur Stadtumbau NRW gegründete Bürgerinitiative „Die Nettenscheider“ lädt am 27. April von 10-12 zum Frühjahrsputz in Nettenscheid ein. Weitere Informationen dazu finden Sie hier.

Kamp-Lintfort: Innenstadtfest bei Sonnenschein ein voller Erfolg
Zahlreiche Besucher nutzten das beste Frühlingswetter, um an der „Frühjahrs-Straßenparty“ in der Kamp-Lintforter Innenstadt teilzunehmen. Vom Einkaufszentrums „EK3“ über die Fußgängerzone in der Moerser Straße bis hin zum Rathausplatz hatten Händler rund 200 Verkaufsstände aufgebaut und sorgten das gesamte Wochenende über für eine belebte Innenstadt, die durch zahlreiche Stadtumbauprojekte in den vergangenen Jahren umfassend aufgewertet wurde und so für einen würdigen Rahmen der „Straßenparty“ sorgte. Besonderes Highlight in diesem Jahr war das „Schnuppertauchen bei 30 Grad“ vor dem „EK3“. Mutige konnten hier in einem mit 30.000 Litern Wasser gefüllten Tauchcontainer den Sprung ins kühle Nass zu einem Probetauchgang wagen. Weitere Information zu diesem Straßenfest finden Sie hier.

Bielefeld: Neue Tretboote im VW-Beetle-Stil „cruisen“ über den Sennestadt-Teich
Zum Auftakt der Tretboot-Saison in Bielefeld-Sennestadt kann der Verleih am Sennestadt-Teich mit einer neuen Attraktion aufwarten: drei Tretboote im VW-Beetle-Stil. Auch wenn das schlechte Wetter den Andrang bei der Einweihungsveranstaltung mit Band und gemeinsamem Grillen etwas schmälerte, kamen dennoch einige neugierige Besucher. Die Neugierde überrascht dabei nicht, denn schließlich ist der Tretbootverleih nicht nur der einzige in ganz Bielefeld, sondern Tretbootfans finden erst am Lippesee die nächste Möglichkeit zum Tretboot-Fahren. Und so blickt auch der Verantwortliche für den Verleih, Fionn Eisenmeier, optimistisch auf die neue Saison: „Die kleine Flotte ist im vergangenen Jahr so gut bei den Leuten angekommen, und ich denke, dass wird dieses Jahr auch wieder der Fall sein". Weitere Informationen zu der Sennestadt-Attraktion finden Sie hier.

Stadtumbau Siegen: Neue Gestaltungssatzung gegen die Beliebigkeit
Zwei Jahre lang wurden in Siegen fast 1000 Gebäude begutachtet, erfasst und dokumentiert. Nun wurde ein rund 50 Seiten umfassender Vorentwurf dieser „Örtlichen Bauvorschriften“ der Politik vorgestellt. Mittelfristig plant die Siegener Stadtverwaltung eine Gestaltungssatzung mit deutlichen Vorgaben, um gestalterische Beliebigkeit zu verhindern und das individuelle „Gesicht“ der Stadt zu erhalten. So heißt es im Vorentwurf der Satzung: „Die Identität unserer Stadt wird auch durch ihre bauliche und gestalterische Unverwechselbarkeit gegenüber anderen Gemeinden geprägt“. Die neue Gestaltungssatzung soll zukünftig diese Unverwechselbarkeit Siegens sichern. Weitere Informationen dazu finden Sie hier.

Stadtumbau Oberhausen: Neuer Europahaus-Investor sorgt für Hoffnung
In den vergangenen Jahren hatten mehrfache Eigentümerwechsel für Stillstand gesorgt, nun will ein neuer Investor das denkmalgeschützte und traditionsreiche Europahaus in der Oberhausener Innenstadt wieder mit Leben füllen. Erste Gespräche zwischen der Stadt und dem neuen Eigentümer sind bereits erfolgt und nun hofft die Stadt, dass die Aufwertung des architektonisch spannenden Gebäudes in exponierter Innenstadtlage zur Belebung der City beitragen kann. Erste Planungen sehen für die zukünftige Nutzung des Europahauses eine ausgewogene Kombination von Wohnen und Gewerbe vor. Weitere Informationen zu den Planungen für das Europahaus finden Sie hier.

Projekt der Woche: „Wohnen im Wasserturm“ in Essen-Bredeney
Das Projekt „Wohnen im Wasserturm“ ist ein außergewöhnliches Beispiel für die gelungene Umnutzung eines denkmalgeschützten Wasserturmes zu Büro- und Wohnzwecken. Das 1921 erbaute ehemalige Versorgungsgebäude verfügt nach der qualitätvollen Umgestaltung nun über eine Gesamtnutzfläche von 566 qm einschließlich des Treppenturmes. Im Erdgeschoss des Turmes befinden sich Büroräumlichkeiten, während in den darüber liegenden Etagen Maisonette-Wohnungen sowie ein Konferenzraum untergebracht sind. So konnte mit diesem beispielhaften Projekt ein bedeutendes Technikdenkmal nicht nur einer neuen Nutzung zugeführt, sondern darüber hinaus auch langfristig erhalten werden. Ausführliche Informationen zu diesem ungewöhnlichen Projekt finden Sie hier.

Video der Woche: „Aus der Zeit“
Immer mehr traditionelle Einzelhandelsgeschäfte müssen der modernen Shopping-Kultur, Einkaufszentren oder dem Internethandel weichen. So findet man heutzutage in unseren Städten und Gemeinden kaum noch diese traditionsreiche und qualitätvolle Form des Einzelhandels. Der Film „Aus der Zeit“ nähert sich dieser Thematik auf eine ganz besondere Weise an und portraitiert verschiedene noch existierende Geschäfte, ihre Inhaber und die Kundschaft. Dabei fungiert die Kamera als stiller und beinahe liebevoller Beobachter seiner Akteure und zeichnet damit ein eingehendes Bild einer zunehmend aussterbenden Handelsform. Ein Preview zu diesem wunderbaren Film von Harald Friedl finden Sie hier.