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22.08.2011

Ein wanderndes Guckhäuschen im Stadtumbaugebiet Lünen-Innenstadt
Der Stadtumbau in der Lüner Innenstadt bleibt auf Erfolgskurs und macht im Laufe der nächsten Wochen wieder mit einer ganzen Fülle von kreativen Aktionen von sich reden. Die „Lüner Augenblicke“, die im Jahr 2011 unter dem Motto „Aufsehen und Zuhören“ stehen, bieten nicht nur bekannte Aktionen wie das Moonlight-Shopping und den ebenfalls bereits gut eingeführten Catwalk der Lüner Händler durch die Innenstadt, sondern in diesem Jahr erstmals auch ein Guckhäuschen,das durch die Innenstadt wandert. Unter dem Motto „Ins Blickfeld gesetzt“ richtet dieses Guckhäuschen auf seiner Wanderschaft durch die Lüner Innenstadt den Fokus auf bereits erfolgreich abgeschlossene städtebauliche Projekte im Stadtumbaugebiet Lünen-Innenstadt und zeigt die Unterschiede zwischen Vorher und Nachher. Nähere Informationen zu diesen und zahlreichen weiteren interessanten Aktivitäten des Stadtumbaus in Lünen finden Sie im aktuellen Newsletter, den wir hier für Sie zum Download bereitgestellt haben.

Kinder und Jugendliche im Fokus des Stadtumbaus in der Bielefelder Sennestadt
Auch in der Bielefelder Sennestadt bleibt der Stadtumbau unter dem Motto „Willkommen im grünen Bereich“ kreativ und erfolgreich. In den letzten Wochen konnten verschiedene neue Highlights für die Kinder und Jugendlichen der Sennestadt realisiert werden. So wurden im Rahmen des Modellprojektes „Bilinguale Stadtteilbibliothek“ die Bestände der Bücherei in der Sennestadt um eine Vielzahl von bilingualen Büchern in deutsch-türkischer und deutsch-russischer Sprache ergänzt. Der parallel lancierte Aufruf zur Rekrutierung von Lesepaten für die Stadtteilbibliothek war gleichermaßen erfolgreich und stößt auf gute Resonanz bei den Sennestädtern. Und mit der Eröffnung des zweiten Bauabschnitts der Park- und Spiellandschaft Sennestadt und der Übergabe neuer Angebote wie einer Boulebahn oder eines Stangenwaldes an der Skateranlage an die Stadtteilbevölkerung hat sich nun auch die Freizeitqualität in der Sennestadt und die Nutzbarkeit des reichhaltigen Freiraums in dieser Modellsiedlung deutlich erhöht. Was sonst noch in der Sennestadt geschah und wie es in den nächsten Monaten weitergeht, können Sie im aktuellen Newsletter nachlesen, den wir hier für Sie zum Download bereitgestellt haben.

Fortsetzung des Stadtumbaus in Wulfen-Barkenberg in schwierigen Rahmenbedingungen
Mit einer „Siedlungsvereinbarung“, die Bürgermeister Lambert Lütkenhorst und LEG-Geschäftsführer Thomas Hegel vor wenigen Wochen im Rathaus unterzeichneten, setzen Stadt und Wohnungsunternehmen ihre Kooperation aus dem Stadtumbau fort, die im Frühjahr formal ausgelaufen war. Neben der LEG mit ihren 1.900 Wohnungen im Stadtumbaugebiet ist auch die Dorstener Wohnungsgesellschaft mit einem Bestand von 392 Wohnungen mit im Boot. Die Partner verpflichten sich zunächst bis Ende 2014 darauf, die soziale, sozioökonomische und städtebauliche Begleitung des Stadtteils fortzusetzen. So wird etwa die LEG die Fortführung des Stadtteilbüros [90.000 €], des Projekts Winni [25.000 €] und den Bürgertreff [11.000 €] unterstützen. Beschlossen ist nun auch die Sanierung der sogenannten „Schiefergruppe“ am Himmelsberg mit ihren 98 Wohnungen. Im Spätsommer soll die Sanierung von Dächern, Fenstern, Balkonen und Außenanlagen beginnen. Die LEG werde rund 1,4 Mio € investieren, kündigte Thomas Hegel an. Den ursprünglich geplanten Abriss abzulehnen, sei kein Ausstieg der LEG aus dem Stadtumbau, betont der Geschäftsführer: „Wir machen es nur anders.“ So positiv diese Nachrichten auch sind, so deutlich wird im Sommergespräch des Dorstener Bürgermeisters Lambert Lütkenhorst mit der Presse doch auch, wie wenig Hoffnung die Stadt noch hat, angesichts der immer schwieriger werdenden finanziellen Rahmenbedingungen und kommunalaufsichtlichen Restriktionen noch aktiv an einer Überwindung der vielen drängenden Probleme der Stadt [mit-]arbeiten zu können. Details zu den Inhalten der Kooperationsvereinbarungen und den anstehenden Projekten können Sie hier nachlesen, das Sommerinterviews der Dorstener Bürgermeister, das unter dem Titel „Ich habe keine Ilusionen mehr“ veröffentlicht wurde, finden Sie hier.

Tagung: Starke Stadtteilzentren für lebendige Städte
Abseits der meist gut vermarkteten Innenstädte und der Einkaufszentren auf der grünen Wiese gibt es in Europas Städten zunehmend mehr Stadtteilzentren, die unter einer wirtschaftlich rückläufigen Entwicklung leiden. Kennzeichen dafür sind Leerstand und verstärkter Wegzug. Lebendige Stadtteilzentren sind jedoch ein unverzichtbarer Bestandteil zukunftsfähiger Städte. Unter der Federführung der Landeshauptstadt Stuttgart haben im Rahmen des europäischen Projektes „Managing District Centres in Northwest Europe“ [MANDIE] elf Projektpartner aus Belgien, Deutschland, Großbritannien und den Niederlanden vielseitige Methoden entwickelt und erprobt, um ihre Stadtteile zu stärken: als Nahversorgungszentren mit Dienstleistungsangeboten für den täglichen Bedarf, als Identifikationsräume für die ansässige Bevölkerung und als lokale Arbeitsmärkte. Dabei lag der Fokus in den Bereichen Stadtteil- und Leerstandsmanagement sowie Marketing. Am Donnerstag, den 15. September 2011 stellen die Projektpartner die Ergebnisse dieser transnationalen Zusammenarbeit im Rahmen einer öffentlichen Fachkonferenz in Stuttgart zur Diskussion. Das Programm zu dieser Konferenz, das auch alle notwendigen Informationen zur Anmeldung enthält, haben wir hier für Sie bereit gestellt.