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22.08.2012

Stadtumbau Krefeld: Gelungener Fernsehbericht zum Stadtumbau
Der Stadtumbau in den Städten und Gemeinden des Landes Nordrhein-Westfalen erfährt auch in den Medien eine immer größere Aufmerksamkeit: Nachdem wir kürzlich über einen ausführlichen Fernsehbericht zum erfolgreichen Stadtumbau in Werdohl berichten konnten, sind es nun die Krefelder Stadtumbauer und Berater, deren Arbeit in einem Bericht der Lokalzeit Düsseldorf präsentiert und gewürdigt wird. Im Mittelpunkt des gelungenen Fernsehberichts steht die Herausforderung, das Wohnen in der Innenstadt wieder zu stärken und dabei gerade auch private Hausbesitzer als Partner und Mitinvestoren für den Stadtumbau zu gewinnen. Den gesamten Fernsehbericht können Sie hier als Video ansehen.

Stadtumbau Leverkusen: Feierliche Grundsteinlegung in 5 Meter Höhe
Die Entwicklung der neuen bahnstadt opladen als einem der Großprojekte des nordrhein-westfälischen Stadtumbaus nimmt ein neues großes Aufgabenpaket in Angriff: Die Anbindung des rasch wachsenden neuen Stadtteils auf dem Gelände eines ehemaligen Bahnausbesserungswerks an die Opladener Innenstadt: In der vergangenen Woche konnten Oberbürgermeister Reinhard Buchhorn, Vera Rottes als Geschäftsführerin der neue bahnstadt opladen Gmbh und Paul Hebbel, Mitglied des Aufsichtsrats dieser Gesellschaft, in fünf Meter Höhe feierlich den Grundstein für die erste neue Brücke legen, die zukünftig den neu enstehenden Stadtteil mit dem Zentrum Opladens verbinden wird. Den Link zu dem Beitrag in der WDR-Mediathek finden Sie hier.

Stadtumbau Dortmund: Leerstandsmelder für neue Möglichkeitsräume in der Stadt online
Wer in diesen Tagen durch Dortmund spaziert, dem fallen vielleicht rote Luftballons auf bestimmten Gebäuden auf. Diese Gebäude wurden markiert, weil sie teilweise oder komplett leer stehen. Ähnlich zu den roten Ballons kann nun jeder im Internet rote Pins auf einer Karte setzen, um so auf einen Leerstand aufmerksam zu machen. Ob Immobilienbesitzer, Raumsuchender, Anwohner oder einfach nur Interessierter: vom Leerstandsmelder können alle Beteiligten profitieren. Der Hamburger Verein Gängeviertel e.V. hat die Internet-Plattform Leerstandsmelder.de bereits 2010 ins Leben gerufen. Nach Hamburg, Berlin und weiteren Städten ist der Leerstandsmelder nun auch in Dortmund angekommen. Hier können Informationen zu leerstehenden Gebäuden und Flächen unkompliziert von allen registrierten Nutzern online direkt eingetragen und verortet werden. Dadurch entsteht nach und nach ein kollektiver und frei zugänglicher Daten- und Raumpool, unabhängig von städtischen und immobilienwirtschaftlichen Informationskanälen. Wie dies konket aussieht und ob dies vielleicht auch für Ihre Stadt eine gute Option wäre, können Sie sich hier ansehen.

Projekt der Woche: Gesamtstädtisches Energiekonzept Henningsdorf
Auf Wunsch des Lenkungskreises zum Projekt „Innovationsagentur Stadtumbau NRW“ wird sich das Team der Agentur im 2. Halbjahr 2012 verstärkt um das Thema „Klimaschutz und energetische Sanierung als Thema und Element des Stadtumbaus“ kümmern. Dies geschieht unter anderem durch einen entsprechenden Fokus bei den nächsten Projekten der Woche und – darauf aufbauend – in guter Tradition die Erarbeitung und Veröffentlichung eines Good Practice Readers zu diesem Thema. Den Auftakt zu dieser neuen thematischen Reihe bildet das heutige Projekt der Woche, das als erstes Beispiel Guter Praxis das gesamtstädtische Energiekonzept Henningsdorf vorstellt. Dieses Konzept zeichnet sich nicht nur durch einen sehr umfassenden, integrierten und vernetzten Ansatz aus, sondern auch durch klar strukturierte Qualifizierungselemente für lokale Akteure und Entscheidungsträger und eine regionale Einbettung. Mehr Inforationen und Details zu diesem Projekt, das sicherlich viele konkrete Anregungen bietet, finden Sie hier.

Veröffentlichung: Dokumentation der Werkstatt „Abrechnung von Sanierungsmaßnahmen
Am 14. Mai 2012 fand im Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) bereits zum zweiten Mal ein Werkstattgespräch zum Thema "Abrechnung von Sanierungsmaßnahmen" statt. Die Referenten haben von Erfahrungen mit Schlussabrechnungen in drei Bundesländern aus verschiedenen Perspektiven berichtet: von Kommunen, Bewilligungsbehörden und Sanierungsträgern. Ein praxisorientierter Vortrag über die Ermittlung sanierungsbedingter Bodenwertsteigerungen rundete das Programm ab. Die Inhalte und Ergebnisse dieser Veranstaltung wurden nun in einer Dokumentation aufbereitet und veröffentlicht. Den Link zum Download dieser Veröffentlichung finden Sie hier.

Video der Woche: Schlagloch-Gärtner als neue Akteure des Stadtumbaus in Zeiten knapper Kassen
Bewaffnet mit Blumenerde und Pflanzkelle beginnt Steve Wheen seine Sonntage am liebsten mit einem Besuch bei seinem Lieblingsfloristen. Zumeist hat er dann bereits eine Vorstellung davon, welches Schlagloch er in Angriff nehmen will und welche Szene entstehen soll. Dann staffiert der 33-Jährige in den Schlaglöchern der Straßen blühende Gärtchen mit Requisiten wie etwa winzigen Schaukelstühlen, Modellautos, Telefonzellen, Gießkannen oder Gummistiefeln aus. „Es geht darum rauszugehen, sich die Hände schmutzig zu machen und etwas zu schaffen, was die Gegend, in der man lebt, verschönert“, sagt der Hobbygärtner. Die wachsende Zahl der selbsternannten "Pothole Gardener" bringen mit orginellen Motiven Farbe in den grauen Alltag der Londoner. Die kleinen Oasen bremsen so die Hektik der Großstadt für einen kleinen Moment aus. Die Zukunft der Londoner Schlagloch-Guerilla sieht im wahrsten Sinne rosig aus, denn an Ideen mangelt es Wheen keineswegs. Auch Fans und Gleichgesinnte schicken ihm immer häufiger Vorschläge, wie er Schlaglöcher gestalten könnte. Wenn auch Sie in Zeiten knapper Kassen einen möglichen Ausweg in der Dekoration und Bepflanzung der wachsenden Anzahl von Schlaglöchern in Ihrer Stadt sehen, können Sie hier ausführlichere Informationen nachlesen oder – besser noch – hier in einem Filmbeitrag einen Guerilla-Gardener als „Robin Hood der Schlaglöcher“ in Aktion erleben.

Veranstaltung: Busexkursion zu gemeinschaftlichen Wohnprojekten in Dortmund
Gemeinschaftliche Wohnprojekte werden zunehmend zu einem Trend: Mehrgenerationen-Wohnprojekte, Wohnprojekte nur für Senioren oder Familien, Projekte von und für Frauen etc. Manche dieser Projekte werden „von unten“ durch die zukünftigen Bewohnerinnen und Bewohnern entwickelt, andere werden aber auch „von oben“ durch Investoren, Wohnungsunternehmen oder Kommunen angeschoben. In Nordrhein-Westfalen sind besonders im Raum Dortmund/Bochum viele solche Projekte realisiert worden. Drei dieser Projekte werden am Samstag, den 8. September 2012 im Rahmen einer durch die Wohnbund Beratung NRW GmbH organisierten Busexkursion besucht. Die Exkursion richtet sich an alle, die selber ein Wohnprojekt gründen oder sich erstmalig über diese Wohnform informieren wollen. Dieses Angebot traf auf eine so unerwartet große Nachfrage, so dass diese Exkursion relativ schnell bereits ausgebucht war. Sicherlich Grund genug, bereits jetzt hier Ihr Interesse an einer solchen Exkursion zu bekunden, die bei ausreichend großer Nachfrage dann im Frühjahr 2013 organisiert wird.