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22.08.2016

Stadtumbau Arnsberg: Die Fördermittel für den Stadtumbau in Alt-Arnsberg fließen  
Einen Förderbescheid über 1.061.800 Euro für die Neugestaltung im Bereich des Stadtumbaugebietes „Alt-Arnsberg“ hat Regierungspräsidentin Diana Ewert in der Zwischenzeit an Bürgermeister Hans Josef Vogel übergeben. Mit den Fördergeldern will die Stadt das ehemalige Hallenbad am Feauxweg in Arnsberg abreißen. Anschließend soll dort eine attraktive Freiflächen- und Schulhofgestaltung für die umliegenden Schulen und das Gesamtquartier erfolgen. Darüber hinaus entsteht eine neue Lernstation auf dem Gelände des Natur-Erlebnis-Raums. Nicht nur für Schulen, sondern auch für Spaziergänger, Sportler und Nutzer des Ruhrtalradweges. Wer die bisherigen Projekte und Erfolge der kreativen und engagierten Arnsberger Stadtumbauer kennt, der weiß: DIESES Fördergeld ist auf jeden Fall ausgesprochen gut angelegt! Ein Grund mehr, sich hier über die Details zu informieren.

Stadtumbau Bochum: Preisregen für die Bochumer Stadtumbauer 
Erst vor wenigen Wochen haben wir darüber berichtet, dass das „Zentralmassiv“ im Bochumer Stadtumbaugebiet „Westend“ den begehrten „ULI Germany Award of Excellence“ gewonnen hat. Und schon gibt es wieder einen Preis für die erfolgsverwöhnten Bochumer Stadtumbauer zu vermelden! Der Hufelandplatz und die Verbindungsachse der Inneren Hustadt, die im Stadtumbau neu gestaltet wurden, haben den NRW-Landschaftsarchitekturpreis des Bundes Deutscher Landschaftsarchitekten gewonnen. Für diese Arbeiten zeichnete die Jury das Büro Danielzik + Leuchter Landschaftsarchitekten aus. Begründung: „Der Entwurf und seine Umsetzung haben dem ganzen Quartier eine völlig neue Qualität verliehen.“ Zudem hob die Jury die Bürgerbeteiligung in der Inneren Hustadt hervor. Was bleibt uns da noch zu sagen: „Glückwunsch Bochum“ und „Weiter so“!!! Details zu diesem Preis aber auch zur Stadtumbau-Erfolgsgeschichte „Hustadt“ finden Sie hier.

Stadtumbau Krefeld: Der größte Kletterparcours der Stadt ist fertig  
Wenige Wochen noch, und der Umbau des Blumenplatzes im Westbezirk des großen Krefelder Stadtumbaugebiet „Innenstadt“ ist vollendet. Dann wird auch das riesige, an eine Blume erinnernde Klettergerät zum Spielen freigegeben. Es ist, meint Projektleiterin Andrea Brönner vom Grünflächenamt, das schönste in Krefeld und habe "Landesgartenschau-Charakter". Großes Lob für den preisgekrönten Entwurf des Hannoveraner Büros Lohaus und Carl Landschaftsarchitekten. Doch nicht nur Kinder sollen sich auf dem Platz wohlfühlen. Ausdrücklich richtet sich der weitgehend barrierefreie gestaltete Entwurf auch an ältere Besucher. Für sie gibt es zwei seniorengerechte Bänke, die vor der ehemaligen Kirche stehen. "Die Bänke haben Armlehnen und sind etwas höher, so dass man sich bequem hinsetzen und auch wieder aufstehen kann", erklärt Brönner. Weitere sechs so genannte Langbänke sind an den anderen drei Seiten des Platzes aufgestellt. Ausführliche Informationen zu dieser hochwertigen Anlage – und auch die Auflösung des Rätsels, wie man eine solche Anlage konsequent als „Blütenspiel“ gestalten und realisieren kann, finden Sie hier.

Stadtumbau Leverkusen: Brückenfest in der Neuen Bahnstadt Opladen – Kommen Sie staunen!   
Die Neue Bahnstadt Opladen bringt sie zum Staunen, wenn Sie länger nicht dort waren! Ein Grund mehr, das diesjährige Brückenfest zu besuchen, das am Sonntag, den 4. September 2016, in der Zeit von 12 bis 17 Uhr stattfinden wird. Freuen Sie sich auf ein neues, lebendiges Stadtviertel, in dem es Geheimtipps gibt wie das „Grüne Kreuz“ und imposante Industriedenkmäler. Jung und Alt haben hier – im ehemaligen Ausbesserungswerk – eine neue Heimat gefunden. Und die Schaffung einer neuen Zukunft für dieses riesige Stadtumbaugebiet ist noch lange nicht zu Ende: Über die beiden Brücken geht es nach Opladen-Zentrum. Dort wird aktuell die Bahnstadt-West gebaut! Also: NICHTS WIE HIN! – gucken, entdecken, staunen, genießen und Party machen! Wenn Du hinwillst, guckst Du hier.

Stadtumbau Wuppertal: Ein Oberbürgermeister auf Abwegen  
Da staunten viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Wuppertaler Stadtverwaltung nicht schlecht: Ihr noch relativ neuer Oberbürgermeister, Andreas Mucke, hat in den vergangenen Wochen Praktika in den unterschiedlichsten Bereichen der Stadtverwaltung absolviert. An insgesamt 17 Stationen in der Wuppertaler Stadtverwaltung hat er nicht nur zugeguckt, sondern auch aktiv mitgemacht: „Natürlich habe ich auch selbst mit angepackt, um hautnah wichtige Erkenntnisse zu gewinnen und direkt mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu sprechen. Es war außerordentlich spannend zu erfahren, wie viele unterschiedliche Aufgaben tagtäglich wahrgenommen werden müssen, um eine funktionierende Verwaltung und einen guten Service anbieten zu können“, sagte Oberbürgermeister Mucke zum Ende seines „Blitzpraktikums“. Ausführliche Informationen zu dieser sicherlich vorbildhaften und nachahmenswerten Aktion des Wuppertaler Oberbürgermeisters finden Sie hier.

Quartiersakademie NRW: „Bürger vernetzen Nachbarschaften – Quartiersentwicklung nutzt digitalen Wandel“  
Um Nachbarschaften in Kommunen dauerhaft zu stärken sowie die Vernetzung und den Austausch zu fördern, hat das Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr des Landes NRW [MBWSV NRW] die „Quartiersakademie NRW“ ins Leben gerufen. In diesem Format haben bereits einige sehr erfolgreiche Veranstaltungen in den Städten und Gemeinden des Landes Nordrhein-Westfalen stattgefunden. Nun wird dieses Angebot durch das Modellprojekt „Bürger vernetzen Nachbarschaften. Quartiersentwicklung nutzt digitalen Wandel“ ergänzt. Dazu werden Initiativen, Vereine und Gemeinschaften gesucht, die Nachbarschaften vernetzen wollen, um ein konkretes Problem im Quartier zu lösen. Dabei erhalten die in das Programm aufgenommenen Akteure auf vielfältige Weise Unterstützung. Nähere Informationen zu diesem sicherlich innovativen und für viele Kommunen interessanten Angebot haben wir hier für Sie bereitgestellt. Sollten Sie sich zu einer Teilnahme entschlossen haben, müssen Sie Ihre Bewerbung bis zum 11. September 2016 einreichen – das entsprechende Bewerbungsformular haben wir hier für Sie zum Download bereitgestellt.

Veranstaltung: „Bürger machen mobil“ – Bürgerschaftliche Mitwirkung bei der Erarbeitung von Mobilitätskonzepten 
Quartiere und Stadtteile wandeln sich zunehmend; demographischer Wandel, Effekte der Zuwanderung oder Digitalisierung verändern auch das Stadtbild und das Leben der Bewohner. Gleichzeitig ist die Partizipation von Bürgerinnen und Bürgern – Hand in Hand mit der Verwaltung – für die Vitalität der Städte und Gemeinden und für ihre nachhaltige Entwicklung besonders wichtig. Um Nachbarschaften und Quartiere in den Kommunen dauerhaft zu stärken sowie die Vernetzung und den Austausch zu fördern, hat das Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr des Landes NRW [MBWSV] die „Quartiersakademie für NRW“ ins Leben gerufen. Am Freitag, den 26. August 2016 findet im Bergisch Gladbacher Bürgerhaus Bergischer Löwe eine weitere Quartiersakademie statt, die sich der Frage widmet, welche Form von bürgerschaftlicher Mitwirkung bei der Erarbeitung von Mobilitätskonzepten möglich, aber auch empfehlenswert ist. Ausführliche Informationen zu dieser ausgesprochen interessanten Veranstaltung, darin auch alle für eine Anmeldung notwendigen Angaben, haben wir hier zum Download für Sie bereitgestellt.

Veranstaltung: Städtebauförderung – Strategien zur Finanzierung städtebaulicher Maßnahmen 
Durch den wirtschaftsstrukturellen und demographischen Wandel haben sich die städtebaulichen Herausforderungen weiter geändert und für ein deutlich verstärktes Interesse an Instrumenten der Städtebauförderung gesorgt – nicht zuletzt durch das Nebeneinander von weiterhin schrumpfenden Städten und Gemeinden, wachsenden Regionen mit einer teils deutlich angespannten Wohnraumnachfrage und eine verstärkte Zuwanderung. Vor diesem Hintergrund will dieses Seminar, das gemeinsam vom Münchener Institut für Städtebau und Wohnungswesen und vom Berliner Institut für Städtebau organisiert wird, zu einer aktuellen Bestandsaufnahme der Städtebauförderung beitragen. Den detaillierten Programmablauf dieser Veranstaltung, die vom 28. bis zum 30. November 2016 in Berlin stattfinden wird, wie auch alle für eine Anmeldung notwendigen Informationen, finden Sie hier.

engagiertestadt: Das bewegt die engagierte Stadt 
Wir berichten hier nicht über ein Förderprogramm wie jedes andere! Hinter dem Namen »Engagierte Stadt« verbirgt sich nicht weniger als ein Paradigmenwechsel in der Förderung des Bürgerengagements in Deutschland. Fünf Stiftungen, ein Unternehmen und die Bundesregierung investieren mehr als drei Millionen Euro, um die Weiterentwicklung von Engagementstrukturen in Städten und Gemeinden zu stärken. Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, die Bertelsmann Stiftung, die BMW Stiftung Herbert Quandt, der Generali Zukunftsfonds, die Herbert Quandt Stiftung, die Körber-Stiftung und die Robert Bosch Stiftung legen dafür nicht nur Geld in einen Topf, sondern stellen auch Erfahrungen und Kompetenzen zur Verfügung. Allein diese Form der Zusammenarbeit ist ein Novum. Neu ist aber vor allem der Zuschnitt des Förderprogramms. Erstmals stehen nicht bestimmte Projekte oder Organisationsformen im Fokus. Gefördert werden stattdessen lokale Kooperationen unterschiedlicher Akteurinnen und Akteure, die dort zu einer Engagementstrategie aus einem Guss führen. Ausführliche Informationen zu dieser wahrlich innovativen und unbedingt nachahmenswerten Initiative finden Sie hier.

Video der Woche: Über Zaun und Grenze – Der Erklärfilm
Unser heutiges „Video der Woche“ ist im Zusammenhang der oben beschriebenen Initiative „engagiertestadt“ entstanden. In einem sehenswerten »Erklärfilm« stellt der engagierte Landkreis Neustadt an der Aisch/Bad Windsheim darin seine Vision vor: »Über Zäune und Grenzen hinweg«, das ist gleichzeitig Name wie Programm des lokalen Zusammenschlusses aus Landratsamt, Wohlfahrtsverbänden, lokalen Unternehmen und Helferkreisen. Alte und neue Mitbewohner im Landkreis wollen über Zäune hinweg leben: in fürsorglichem Miteinander und durch ein aktives Netz aus gegenseitiger Unterstützung, das den gesamten Landkreis überzieht und damit näher zusammenbringt. So können lokale Herausforderungen  – Abwanderung, demografischer Wandel oder Integration – gemeistert werden. Aus dieser ungeheuer erfolgreichen Kooperation zwischen öffentlichem Sektor, Privatunternehmen und sozialen Trägerorganisationen ist ein wahrlich einzigartiges regionales Projekt entstanden. Und das wurde nun auch noch in einen kleinen Film umgesetzt, den man sich gerne ansieht, der ein sympathische Ausstrahlung hat – und einen wahrhaft großen Fundus an einfach verständlichen Tipps für gesellschaftliches Handeln anbietet. Unsere Einschätzung: Unbedingt sehenswert! – und zwar hier.