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23.01.2012

Umgestaltungskonzept soll zur Aufwertung der Krefelder Innenstadt beitragen
Bereits seit mehreren Monaten arbeiten die städtischen Fachbereiche Marketing und Stadtentwicklung sowie Stadtplanung in Kooperation mit der Hochschule Niederrhein an einem nachhaltigen Umgestaltungskonzept für die Krefelder Innenstadt. Ziel ist es, den Innenstadtbereich mit Hilfe des Gestaltungskonzepts attraktiver und einheitlicher zu gestalten. Speziell die Präsenz des Einzelhandels und der Gastronomie im öffentlichen Raum soll optimiert werden Dazu zählen unter anderem die Schaufenstergestaltung, die Qualität der Warenpräsentation sowie die Außengastronomie. Während der bereits erfolgten Bestandsaufnahme wurden die Bedürfnisse und Wünsche der Einzelhändler und Gastronomen ebenso berücksichtigt wie ein externes Gutachten zu Einzelhandelsperspektiven im Krefelder Innenstadtbereich. In vier Kernbereichen wird bis zum Sommer mit Fördermitteln des Programms „Stadtumbau West“ eine Aufwertung vorgenommen. So soll beispielsweise der Eingangsbereich des „Königsviertel“ umgestaltet und das „Hansaviertel“ besser in den Innenstadtbereich integriert werden. Statt greller Leuchtreklame und uneinheitlicher Straßenmöblierung soll dann eine attraktive Außengestaltung das Stadtbild prägen und dadurch auch die Identifikation der Krefelder mit ihrer Stadt gestärkt werden. Näheres zum Stand und zu Zielen des Umgestaltungskonzepts erfahren Sie hier.

Richtfest: Das neue Einkaufszentrum auf dem Gelände der ehemaligen Weißen Riesen in Kamp-Lintfort wird früher als geplant eröffnen
Der Stadtumbau in der Kamp-Lintforter Innenstadt macht weiter große Fortschritte: Wo am 19. Dezember 2010 der letzte der drei Weißen Riesen gesprengt wurde, kann bald eingekauft, flaniert, verweilt werden. Am vergangenen Donnerstag wurde das Richtfest für das auf diesem Gelände entstehende Einkaufszentrum mit dem Namen EK3 gefeiert. Die Fertigstellung und Übergabe an die Mieter soll im Mai erfolgen, die Eröffnung dann im Sommer. 25 Millionen Euro beträgt das Projektvolumen, 8.500 Quadratmeter Verkaufsfläche entstehen auf 15.000 Quadratmeter Bruttofläche. Größter Mieter wird das Selbstbedienungswarenhaus Kaufland, die beiden nächst größeren sind der Elektronikhändler Promarkt und der Drogeriemarkt Rossmann. Unter anderem Schuhe, Textilien, Optik, Einrichtungsgegenstände, Eiscafé, Apotheke, Frisör, Bäcker, Schmuck, Lotto und Zeitschriften vervollständigen das Sortiment. Schon jetzt sind 98 Prozent der Verkaufsfläche vermietet. Bis zur Eröffnung sollen es 100 Prozent sein. Näheres zum Richtfest für dieses „Leuchtturmprojekt des nordrhein-westfälischen Stadtumbaus“ erfahren Sie hier.

Stadtumbau Werdohl: Beteiligungsphase zur Umgestaltung des Brüninghausplatzes startet!
Der Stadtumbau in Werdohl, der mit den weithin beachteten innovativen Projekten der Wohnungsgesellschaft Werdohl in Ütterlingsen und mit dem städtischen Großprojekt der Reaktivierung und Neunutzung des Bahnhofsgebäudes schon seit geraumer Zeit auf Erfolgskurs ist, geht nun neue Aufgaben an: Als einer der ersten Plätze der Innenstadt soll nun der zentral gelegene Brüninghausplatz mit Mitteln des Stadtumbaus umgestaltet werden. Noch in diesem Frühjahr sollen sich mehrere Planungsbüros im Rahmen eines Wettbewerbs Gedanken zur Umgestaltung des Platzes machen und konkrete Ideen für die Umsetzung erarbeiten. Die beste Idee soll dann im kommenden Jahr umgesetzt werden. Ziel der Umgestaltung ist es, die Aufenthaltsqualität zu steigern und die zentrale Funktion des Platzes zu stärken und damit auch das Image des Zentrums positiv zu beeinflussen. Zudem soll nach Ideen gesucht werden, den Platz besser mit der Lenne zu verbinden. Im Vorfeld dazu organisiert das Stadtumbaubüro eine umfangreiche Bürgerbeteiligung, deren Ergebnisse in die Auslobung für den Wettbewerb einfließen! Alle Bürgerinnen und Bürger, die direkten Anlieger am Platz, Innenstadtakteure und Innenstadtnetzwerke, Schulen, Vereine sowie die politischen Vertreter sind eingeladen, Ihre Ideen und Wünsche für die Umgestaltung des Brüninghausplatzes einzubringen! Näheres zu diesen aktuellen Entwicklungen erfahren Sie hier auf der Internetpräsenz des Werdohler Stadtumbaus.

Mehrgenerationenhaus „Haus Buuck“ in Rüthen startet frühzeitig im Ausweichquartier Rathaus
Im Rahmen des „Aktionsprogramm Mehrgenerationenhäuser II“ des Bundesfamilienministeriums hatte sich die Stadt Rüthen 2011 erfolgreich um eine Förderung des Mehrgenerationen-Projekts bemüht. Nachdem ein erster Bewerbungsanlauf zunächst noch gescheitert war, ist das „Haus Buuck“ nun offiziell in den Kreis der Häuser aufgenommen worden, die durch das Ministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert werden. Mit einem neuen Nutzungskonzept soll Rüthens ältestes Haus nun zu einem Ort für Begegnungen, Sprach- und Literaturkurse sowie berufliche Qualifizierungsangebote werden. In Teilen des Gebäudes sollen Menschen in besonderen Lebenslagen im Rahmen einer Berufsorientierung bzw. -vorbereitung historische Handwerkstechniken wie Holzschnitzer, Steinmetz oder Korbmacher erlernen. Auf diese Weise sollen jüngere Menschen von den Erfahrungen älterer Bürger profitieren und unterschiedliche Generationen zusammengebracht werden. Die Bauarbeiten an dem Fachwerkgebäude werden allerdings voraussichtlich erst im September abgeschlossen sein. Daher werden bis zur Fertigstellung ab Februar zunächst renovierte Räumlichkeiten im alten Rathaus genutzt. Am 1. Februar geht es dort dann mit der „mahl+zeit“, einem offenen Mittagstisch mit anschließendem gemeinsamen Beisammensein, los. Weitere Informationen zu diesem Projekt finden Sie hier.

Projekt der Woche: Kulturprojekt „Kümmerei“ – Leerstandsmanagement, Netzwerk und Internetplattform für Kulturschaffende und -interessierte in Gießen
Die „Kümmerei“ ist ein Projekt zur Stärkung der lokalen Kulturwirtschaft in Gießen mit den Schwerpunkten Vernetzung, Beratung und Leerstandsmanagement. Dabei bezeichnen die beiden Betreiber Jörg Wagner und Manuela Weichenrieder ihr Projekt selbst als eine Kombination aus „Agentur, Immobilienbüro, Informations-zentrale, Anlaufstelle, Weitervermittler und Gastgeber“. Durch die Vernetzung von Angeboten des Immobilienmarktes mit der Nachfrage der Kulturwirtschaft eröffnet die „Kümmerei“ Möglichkeiten temporärer Raumnutzungen in Gießen. Insbesondere hinsichtlich leerstehender Immobilien kann auf diese Weise eine temporäre Belebung forciert werden, die im Idealfall auch zu längerfristigen Bestandsnutzungen ausgeweitet wird. Mehr Informationen zu diesem erfolgreichen Projekt finden Sie hier.

Thementag der Lichttechnischen Gesellschaft des Ruhrgebietes e.V. und der TRILUX-Akademie in Arnsberg
Kreative Lichtkonzepte nehmen im Themenfeld Stadtmarketing eine immer wichtigere Rolle ein. Vor dem Hintergrund zunehmenden Wettbewerbs zwischen Städten und Gemeinden bieten solche Konzepte vielfältige Möglichkeiten, Stadtidentitäten zu konsturieren und prägnante Orte im Stadtgebiet in Szene zu setzen. Lichtmasterpläne haben sich daher mittlerweile zu einem bedeutenden Instrument des Stadtmarketings entwickelt. Am Dienstag, den 7. Februar 2012, wird in der TRILUX-Akademie gemeinsam mit der Lichttechnischen Gesellschaft des Ruhrgebietes e.V. ein Thementag "Stadtmarketing mit Licht" veranstaltet, der sich näher mit der Rolle und den Möglichkeiten von Licht im Kontext des Stadtmarketings befasst. Neben Vorträgen zu diesem Thema wird eine Rundfahrt durch Arnsberg organisiert, in deren Rahmen Stadtplaner/innen und Architekt/innen, Energieversorgungsunternehmen, Behörden und sonstigen Interessierten lichttechnische Inszenierungen sowie Überlegungen zu einem Licht-Masterplan für Arnsberg näher gebracht werden sollen. Nähere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung zum Thementag finden Sie hier.