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23.02.2015

Stadtumbau Hamm: Interessante und gut besuchte Beteiligungsveranstaltung zur Innenstadterneuerung
Nach den großen und sicherlich über die Grenzen Nordrhein-Westfalens hinaus vorbildhaften Erfolgen mit der Erneuerung ihrer Innenstadt, ist der Elan der Planer, der Politiker und auch der Bürgerschaft in Hamm ungebrochen: Im Rahmen einer attraktiven und gut besuchten Informationsveranstaltung wurden nun die Inhalte des neuen „Rahmenplans Innenstadt“ der Öffentlichkeit vorgestellt. Die rund 120 Teilnehmenden hatten nicht nur ausreichend Gelegenheit, Anregungen und Feedback zu geben – im Rahmen von verschiedenen in die Veranstaltung integrierten Rundgängen konnten sie auch an konkreten Orten ihre Ideen und Vorstellungen einbringen. Interessant für andere Städte und Gemeinden in Nordrhein-Westfalen ist sicherlich auch ein weiteres Novum des Stadtumbaus in Hamm: Zur Vergrößerung der Handlungsfähigkeit und -spielräume wurde dort nun eine neue Stadtentwicklungsgesellschaft gegründet. Ausführlichere Informationen zur Beteiligungsveranstaltung finden Sie hier, erste Informationen zur neuen Stadtentwicklungsgesellschaft in Hamm können Sie hier nachlesen.

Stadtumbau Leverkusen: Erfolgreiche Beteiligungsveranstaltung zu den Planungen für die Westseite
Das Leverkusener Stadtumbauprojekt „neue bahnstadt opladen“ ist sicherlich eines der größten und auch erfolgreichsten Stadtumbauprojekte des Landes Nordrhein-Westfalen. Nach großen Fortschritten auf der Ostseite der Gleisanlagen, auf der sich das große Bahnausbesserungswerk befand, wenden sich Planung und Baumaßnahmen nun verstärkt auch der Westseite zu. Dazu wurde von der „neue bahnstadt opladen GmbH“ eine Beteiligungsveranstaltung organisiert, die sich vorrangig mit den Themen Wohnen, Barrierefreiheit, Verkehr, Schallschutz und Grün befasste. Dank der Anwesenheit von rund 100 interessierten Bürgerinnen und Bürgern entstand dabei ein interessanter und für die weiteren Planungen sehr relevanter Dialog. Ausführlichere Informationen zu Inhalten und ersten Erkenntnissen aus dieser Beteiligungsveranstaltung finden Sie hier

Stadtumbau Krefeld: Umbau des Blumenplatzes startet im Herbst
Der Stadtumbau in der Krefelder Innenstadt schreitet weiter zügig voran: Im Herbst diesen Jahres soll mit dem Umbau des Blumenplatzes und der umliegenden Straßen begonnen werden. Der umfassende und hochwertige Entwurf sieht vor, die den Blumenplatz rahmenden Straßen mit einheitlichem hellen Material zu einem verkehrsberuhigten Bereich zu gestalten. Die 120 Jahre alten Platanen werden in die Anlage mit 52 Stellplätzen integriert. Den zentralen Bestandteil des Blumenplatzes soll eine Spielskulptur in Blütenform darstellen. Ein Spielplatz und zahlreiche Sitzmöglichkeiten runden das Konzept ab. Ausführlichere Informationen zu diesem Projekt finden Sie hier.

Städtebauförderung NRW: Kabinettsbeschluss zur Finanzierung der Städtebauförderung in den Jahren 2015 - 2019
Den nordrhein-westfälischen Städten und Gemeinden sollen bis zum Jahr 2019 rund 270 Millionen Euro für Städtebauprojekte zur Verfügung gestellt werden. Das Kabinett hat der entsprechenden Verwaltungsvereinbarung mit dem Bund zugestimmt und sichert somit Bundesfinanzhilfen in Höhe von 115 Millionen Euro. Das Land Nordrhein-Westfalen unterstützt das Programm mit zusätzlichen 155 Millionen Euro. Mithilfe der Städtebauförderung werden unter anderem die energetische Sanierung von Schulen, die barrierefreie Umgestaltung von Marktplätzen sowie die Umgestaltung öffentlicher Grünanlagen im Wohnumfeld der Menschen finanziert. Für das Programm Stadtumbau West besteht damit für die Jahre von 2015 bis 2019 ein Finanzrahmen in Höhe von 72 Millionen Euro. Ausführlichere Informationen zu dieser erfreulichen Entscheidung finden Sie hier.

EU-Förderung: Gemeinsamer Projektaufruf: „Starke Quartiere – starke Menschen“
Nordrhein-Westfalen setzt sich für mehr Teilhabe und Zusammenhalt, für handlungsfähige Kommunen und eine gute ökologische Entwicklung ein. Strukturschwache und sozial benachteiligte Quartiere stehen dabei im Fokus der Präventionsstrategie des Landes. Hierfür werden auch die Chancen genutzt, die sich mit den europäischen Strukturfonds des EFRE, des ESF und des ELER in der Förderperiode 2014–2020 bieten. Durch die Bündelung der Fonds stehen rund 175 Millionen Euro Investitionsvolumen bereit. Dazu kommen in gleicher Höhe Mittel der nationalen Kofinanzierung aus Bundes- und Landesmitteln und aus Mitteln von Kommunen, Vereinen und Privaten. Städte und Gemeinden, die im Rahmen Integrierter Handlungskonzepte benachteiligte Quartiere aufwerten, kommunale Präventionsketten aufbauen und die Armutsbekämpfung stärken wollen, können nun integrierte und abgestimmte Unterstützung aus den drei Strukturfonds erhalten. Informationen des nordrhein-westfälischen Städtebauministeriums [MBWSV NRW] zum entsprechenden gemeinsamen Projektaufruf und Downloadmöglichkeiten für verschiedene hilfreiche Dokumente finden Sie hier. Die Präsentationen, die im Rahmen der aktuell laufenden Informationsveranstaltungen zu diesem Thema bei allen Bezirksregierungen des Landes verwendet werden, stehen hier zum Download für Sie bereit.

Städtebauförderung: Projektaufruf zum „Tag der Städtebauförderung 2015“ veröffentlicht
Die Bauministerkonferenz hat auf ihrer Sitzung am 13. und 14. November 2014 in Chemnitz das von Bund, Ländern und kommunalen Spitzenverbänden gemeinsam mit Akteuren aus der Wirtschaft und der Zivilgesellschaft erarbeitete Konzept für einen „Tag der Städtebauförderung“ beschlossen. Damit wurde ein Grundstein gelegt, insbesondere die mit Städtebaufördermitteln unterstützten Maßnahmen der Bürgerbeteiligung und -mitwirkung in Stadtentwicklungsprozessen einer breiten Öffentlichkeit näher zu bringen. Im Jahr 2015 wird nun erstmals der bundesweite „Tag der Städtebauförderung“ stattfinden. Am 9. Mai 2015 und dann jährlich wiederkehrend am zweiten Samstag im Mai sind deutschlandweit alle Städte und Gemeinden eingeladen, sich mit einer Veranstaltungen an diesem Aktionstag zu beteiligen. Der offizielle Projektaufruf für den ersten „Tag der Städtebauförderung“ wurde nun veröffentlicht – Informationen zu diesem Projektaufruf finden Sie hier. Zur Unterstützung der teilnehmenden Städte und Gemeinden bei der Vorbereitung und Durchführung von Veranstaltungen zum „Tag der Städtebauförderung“ wurde außerdem ein Handbuch veröffentlicht, das konkrete Arbeitshilfen für die Veranstaltungsplanung und -durchführung, gute Beispiele für Veranstaltungskonzepte sowie Informationen zu Ziel und Konzept für einen „Tag der Städtebauförderung" in den Kommunen enthält. Dieses Handbuch steht hier zum Download für Sie bereit.

Veranstaltung: 4. Nahversorgungstag 2015 in Dortmund
Der NRW-Nahversorgungstag wurde 2012 vom Einzelhandelsverband Westfalen-West in Kooperation mit dem Handelsverband NRW erstmals in Dortmund veranstaltet. Gerade vor dem Hintergrund des demographischen Wandels gewinnen funktionierende Nahversorgungskonzepte – ganz gleich ob in Wohnvierteln großer Städte oder in ländlichen Gegenden – stetig weiter an Bedeutung. Deswegen stehen beim NRW-Nahversorgungstag klassische Anbieter der Nahversorgung, aber auch Geschäftsmodelle außerhalb der Reihe, sowie die zukünftigen Herausforderungen an eine wohnortnahe Versorgung im Mittelpunkt der Veranstaltung. Theorie und Praxis werden einerseits mit Referaten und Diskussionen, andererseits mit einem „Markt der Möglichkeiten“ und viel Raum zum Netzwerken zusammengeführt. Der diesjährige – und damit vierte – Nahversorgungstag findet am 25. Februar 2015 in Dortmund statt. Das Programm zu dieser Veranstaltung haben wir hier zum Download für Sie bereitgestellt.

Veröffentlichung: Trends im Handel – Auswirkungen auf das Stadtmarketing
Das für seine Kreativität und die hohe Qualität seiner Arbeit bekannte „Team Schaffner“ aus Wien hat eine neue Veröffentlichung vorgelegt, die sich sehr konkret und anschaulich mit den Auswirkungen der gravierenden Veränderungstendenzen im Handel auf ein erfolgreiches Stadtmarketing befasst. Die vorgestellten Ansätze, Ideen und Anregungen verstehen sich dabei nicht als Aufforderung, erfolgreiche Aktionen und Ansätze anderer Städte einfach zu kopieren. Die Beiträge sollen vielmehr dazu anregen, auf der Basis der eigenen lokalen Identität zukunftsträchtiges Potential zu nutzen. Diese aus unserer Sicht ausgesprochen interessante und auch für die kommunale Praxis auch in Nordrhein-Westfalen inspirierende Veröffentlichung haben wir hier zum Download für Sie bereitgestellt.