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23.03.2009

Werdohl als neues Mitglied der Innovationsagentur
Das Netzwerk der Innovationsagentur wächst beständig. Als neustes Mitglied ist die Stadt Werdohl dem Netzwerk im Stadtumbau NRW beigetreten. Das vor kurzem aufgestellte integrierte Handlungskonzept hat in Werdohl die wesentlichen Handlungsfelder für den Stadtumbau aufgedeckt. Wesentliche Schwerpunkte sind dabei auch weiterhin der Umbau einer 50er Jahre-Siedlung in Ütterlingsen und Teile des Zentrums der Stadt. Im Zentrum wird es vor allem darum gehen, den Einzelhandel zu stärken und die öffentlichen Räume qualitätsvoller zu gestalten. Weitere Informationen zur Stadt Werdohl und zu einzelnen Stadtumbauprojekten finden Sie hier auf unserer Homepage.

Reportage: Richtfest Heinrich-von-Kleist-Forum in Hamm
Die Innovationsagentur Stadtumbau NRW war für Sie wieder einmal vor Ort. Am 8. März konnte in Hamm Richtfest auf dem Gelände eines ehemaligen leer stehenden Kaufhauses gefeiert werden. Auf dem bahnhofsnahen Areal entsteht ein neues Bildungszentrum, in dem die VHS, die Bibliothek und eine private Fachhochschule einziehen werden. Der neue Minister des Ministeriums für Bauen und Wohnen in NRW erschien persönlich zum Richtfest, um den Fortschritt im Stadtumbau Hamm zu begutachten. Weitere Details zum Richtfest können Sie in unserer Reportage hier auf der Homepage nachlesen.

Projekt der Woche: Nachbarschafts-TV Dietzenbach
Geboren wurde die Idee des Nachbarschafts-TV von Mitgliedern der Interessengemeinschaft Selbstnutzende Eigentümer, einem Zusammenschluss von Eigentümern der Wohnanlage Spessartviertel, die ihre Wohnung selbst bewohnen. Ursprünglich sollte mit Hilfe des Mediums "Fernsehen" Informationen über die duale Müllentsorgung mehrsprachig direkt in die Wohnzimmer gesendet werden, um der chronischen Verschmutzung des Wohnumfeldes entgegenzuwirken und damit das Image der Wohnanlage zu verbessern. Daraus hat sich aber im Laufe der Zeit das wesentlich themenreichere Nachbarschafts-TV entwickelt. Die weiteren Details zu diesem spannenden und vorbildhaften Ansatz können Sie wie immer hier auf unserer Homepage im Projekt der Woche nachlesen.

Bertelsmann-Stiftung: Aktion demographischer Wandel
Der demographische Wandel ist mittlerweile zu einem gesellschaftspolitischen Großthema geworden. Obwohl meist im Kontext der aktuellen Probleme in Wirtschaft und Gesellschaft diskutiert, steht uns die "demographische Belastungsprobe" noch bevor. Die Folgen von Schrumpfung und Alterung werden erst mit dem Übergang der "Baby-Boomer" in den Ruhestand in vollem Ausmaß spürbar. Noch herrscht Ratlosigkeit, wie auf diese vorhersehbaren Veränderungen zu reagieren ist. Dies führt nach wie vor häufig zur Verdrängung des Themas, und dringend notwendiges Handeln unterbleibt. Die Aktion demographischer Wandel – unterstützt von der Bertelsmann-Stiftung - möchte in unterschiedlichen Themenfeldern die Diskussion um Veränderungen intensivieren. Die eigens dazu eingerichtete Homepage liefert einen umfassenden Überblick über die Aktivitäten im Rahmen des Projektes. Weitere Informationen finden Sie hier.

Tagung: Stärkung der Innenstädte mit Hilfe der Städtebauförderung – Aktive Stadt- und Ortsteilzentren
Die Innenstädte spielten in der Stadtentwicklung europäischer Städte schon immer eine große Rolle. Jedoch hat sich in den letzten Jahrzehnten aufgrund von Suburbanisierung von Wohnen, Gewerbe und Dienstleistung und dem demographischen Wandel ein Trend abgezeichnet, der in einigen Städten zur „Verödung“ der Innenstädte geführt hat. Um diese Entwicklung zu stoppen und bestenfalls umzukehren, muss eine aktive Stadtentwicklungspolitik betrieben werden. Mit dem Bund-Länder-Programm „Aktive Stadt- und Ortsteilzentren“ wurde im Rahmen der Städtebauförderung ein Programm aufgestellt, das genau an den genannten Problemfeldern ansetzen soll. Die Maßnahmen sollen zur Profilierung der Zentren und Aufwertungen von Standorten beitragen. Auf der Tagung des Instituts für Städtebau am 20. und 21. April in Berlin soll das Programm vorgestellt und bisherige Erfahrungen im Umgang erläutert werden. Darüber hinaus werden weitere Möglichkeiten zur Stärkung der Innenentwicklung aufgezeigt. Zusätzliche Details zur Veranstaltung finden Sie hier.

Fachtagung: Integrierte Planungen der Innenstadtentwicklung – erfolgreiche Projekte und ihr Management
Integrierte Stadtentwicklungskonzepte gelten zunehmend als Voraussetzung zum Einsatz von städtebaulichen Förderprogrammen. Viele Städte entwickeln Integriertes Stadtentwicklungskonzepte [ISEK], aber gegenüber den 70er Jahren mit veränderter innerer Logik. Ein strategischer ziel- und praxisorientierter Ansatz steht im Vordergrund. Die Rolle der Planer ist es, konzeptionell vorzudenken, die vorhandenen kommunalen Potenziale und Zukunftsvorstellungen in ihrem Wirkungszusammenhang zu sehen und so zu bündeln, dass sie in einen Entscheidungs- und Zielkorridor einmünden können, der zum Erfolg führt. Für das Gelingen dieser prozessorientierten Planungsarbeit sind die Beherrschung der informellen Planungsinstrumente und der Prozessorganisation wie auch die Anwendung von Kommunikationstechniken entscheidend. Die Fachtagung des Isw am 21. und 22. April in München möchte erfolgreiche Projekte im Kontext integrierter Planungskonzepte vorstellen und diskutieren. Weitere Details zur Tagung finden Sie hier.