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23.04.2012

Feierliche Eröffnung des Kanaluferparks im zukünftigen Wohn- und Gewerbeviertel Graf Bismarck in Gelsenkirchen
In der vergangenen Woche wurde die Teilfläche „Kanaluferpark“ des neuen Graf Bismarck-Viertels in Gelsenkirchen feierlich eröffnet. Mit der Entwicklung dieses Viertels auf dem ehemaligen Kraftwerkstandort soll exemplarisch gezeigt werden, wie eine ehemalige Industriefläche in ein attraktives Quartier gewandelt werden kann. Bereits seit 1990 bestehen Bestrebungen, das Gebiet aufzuwerten, allerdings dauerte es tatsächlich über 21 Jahre, bis die Umsetzung realisiert werden konnte. Seit 2010 läuft die Vermarktung – und dies sehr erfolgreich. Geplant ist eine ausgewogene Mischnutzung im Quartier: Über 30 Gewerbebetriebe sollen 700 wohnortnahe Arbeitsplätze schaffen und neben rund 500 Wohneinheiten soll das Gebiet etwa 60% Freiflächen aufweisen, um einen „grünen Standort“ für Gelsenkirchen zu schaffen. Weitere Informationen finden Sie hier.

Der Verein „Altena aktiv“ plant die Aufstellung von 200 Blumenkästen zur Aufwertung des Lenneufers in Altena
Mit einem innovativen Konzept lässt der Verein „Altena Aktiv“ gemeinsam mit Bürgern, Vereinen und lokalen Unternehmen das mit Mitteln des Programms Stadtumbau West hochwertig umgestaltete Lenneufer in Altena ab Mitte Mai erblühen. Für einen Betrag von 55 Euro können Interessierte Patenschaften für Blumenkästen übernehmen, um so gemeinsam zur Aufwertung des Lenneufers in Altena beizutragen. Auf Wunsch kann für 5 Euro auch ein Namensschild angebracht werden. Bereits jetzt sind für über 140 Blumenkästen Patenschaften übernommen worden – für die restlichen der 200 geplanten Kästen werden noch Paten gesucht. Näheres zu dieser nachahmenswerten Aktion finden Sie hier.

Hagener Feuerwehr attestiert akute Einsturzgefahr für zwei Mehrfamilienhäuser in Wehringhausen
Nachdem vergangene Woche Fenster und Schutt von zwei maroden Häusern auf den Bürgersteig der B7 in Hagen-Wehringhausen gestürzt sind, hat die Feuerwehr die Gebäude für akut einsturzgefährdet erklärt. Besonders problematisch ist die Situation, da die B7 – eine der wichtigsten Hauptverkehrsstraßen in Hagen – als Folge dieser unerwarteten Situation von vier auf eine Spur verengt werden musste. Auch Bus- und Straßenbahnlinien sind betroffen, so dass in den kommenden Wochen erhebliche Verkehrsbehinderungen zu erwarten sind. Zudem muss die Stadt Hagen für die Abrisskosten im sechsstelligen Bereich aufkommen, da der ehemalige Investor in Konkurs gegangen ist. Weitere Informationen finden Sie hier.

Der „Gemeinnützige Verein für Sozialeinrichtungen“ [GVS] will auf dem ehemaligen Westfalia-Gelände eine weitere Seniorenresidenz bauen
Der „GVS“ betreibt in Herdecke bereits zwei Altenzentren und stand seit längerem in Verhandlungen mit dem Investor, um im „Quartier-Ruhr-Aue“ in Herdecke eine dritte Einrichtung zu bauen. Fraglich war bislang jedoch die Finanzierung der neuen Einrichtung. Die Investorenfamilie Kräling hat nun am vergangenen Mittwoch dem GVS den Zuschlag erteilt und die neue Seniorenresidenz wird zukünftig ein wichtiges Element des mit Mitteln des Programms Stadtumbau West entwickelten „Quartier-Ruhr-Aue“ bilden. Laut GVS soll der zusätzliche Standort auch die anstehenden Modernisierungen der weiteren Einrichtungen des gemeinnützigen Vereins in Herdecke erleichtern. Informationen dazu finden Sie hier. Weiterführende Informationen und einen kurzen Kommentar finden Sie hier.

Kooperative Standortentwicklung in Gelsenkirchen-Horst durch eine Zukunftswerkstatt
Die Anfang Februar gegründete Zukunftswerkstatt Horst will im Rahmen eines Treffens am Dienstag, den 24. April in der lokalen Gesamtschule das weitere Vorgehen zur Aufwertung des Stadtteils Horst konkretisieren. In drei Arbeitsgruppen sollen die Themenfelder „Vernetzung und gutes Zusammenleben“, „Verkehr“ sowie „Infrastruktur und Nahversorgung“ vertiefend diskutiert und bearbeitet werden. Die Akteure hoffen, im Rahmen der öffentlichen Veranstaltung auch neue Mitgestalter gewinnen zu können. Die AGs haben unter anderem bereits Ideen entwickelt, um die schlechte ÖPNV-Anbindung Horst zu verbessern, die Fußgängerzone Essener Straße zu revitalisieren sowie Vereine und Initiativen in Horst besser zu vernetzen. Weitere Informationen finden Sie hier.

Der Dorstener Verein „Wohnen in Gemeinschaft“ plädiert für Gemeinschaftswohnprojekte in jedem Stadtteil
Laut Bodo Perlitz, der auch als Sprecher der Initiative „WohnBunt Dosten“ fungiert, ist vor dem Hintergrund des fortschreitenden demographischen Wandels eine weitere Etablierung von Gemeinschaftswohnprojekten in Dorsten dringend notwendig. In seinem Plädoyer fordert er zudem neben der Ausweitung des ehrenamtlichen Engagements und der Stärkung sozial integrativer Wohnprojekte auch Politik und Investoren auf, auf die Herausforderungen des demographischen Wandels in Dorsten zu reagieren und eine nachhaltige Entwicklung der Stadt zu sichern. Ausführliche Informationen zu diesen Plänen und Forderungen finden Sie hier.

Neuer Newsletter zum Stadtumbau in der Innenstadt Lünens erschienen
Zentrales Thema des gerade erschienenen Newsletters zum Stadtumbau in der Innenstadt Lünens ist der fortschreitende Umbau der Fußgängerzone. Der Stadt stehen weitere Fördermittel zur Verfügung, um die geplanten Baumaßnahmen für den dritten Bauabschnitt umsetzen zu können. Auch die Überplanung des westlichen Eingangs zum Lüner Rathaus nimmt konkrete Züge an: Mit Hilfe eines „Bürgermit¬wirkungsbudgets“, das im Optimalfall einen bis zu 100%-igen Zuschuss für private Projekte ermöglicht, will der „Förderverein für Kunst und Kul¬tur Lünen e.V.“ ein partizipatives Planungsverfahren unter Einbeziehung der Lüner Bürgerschaft mitfinanzieren. Näheres zu diesem Thema und weitere Informationen zum Stadtumbau in Lünen finden Sie hier.

Die Landesregierung will die geplanten neuen Factory Outlet Center verbieten
Neuen großflächigen und breit gefächerten Einzelhandel auf der grünen Wiese will die NRW-Landesregierung künftig verbieten. Mit einer ergänzenden Vorschrift für den Landesentwicklungsplan soll die rechtliche Grundlage dafür geschaffen werden, die in verschiedenen Kommunen geplanten Factory Outlet Center zu verhindern. Das Landeskabinett hat dazu am vergangenen Dienstag den Teilplan „Großflächiger Einzelhandel“ als Ergänzung für den bestehenden Landesentwicklungsplan (LEP) beschlossen, der nun ein viermonatiges Beteiligungsverfahren durchlaufen wird. Ausführlichere Informationen zu diesem Vorhaben finden Sie hier.

Zweiter Statusbericht der Bundestransferstelle Stadtumbau West veröffentlicht
Unter dem Titel „Stadtumbau West: Motor des Strukturwandels“ hat die Bundestransferstelle Stadtumbau West ihren zweiten Statusbericht veröffentlicht. Er enthält zum einen die Dokumentation des Kongresses zur Präsentation der Ergebnisse der nationalen Evaluierung des Programms Stadtumbau West, der im vergangenen Herbst in Berlin stattfand. Darüber hinaus werden in diesem neuen Statusbericht auch die Transferwerkstätten und -aktivitäten zum Programm Stadtumbau West auf nationaler Ebene aus den Jahren 2010 und 2011 dokumentiert. Der Bericht steht hier zum Download bereit.

Sonderveröffentlichung des BBSR: Die Attraktivität großer Städte - ökonomisch, demographisch und kulturell
Seit einigen Jahren verzeichnen viele deutsche Großstädte eine positive Bevölkerungsentwicklung. Im Rahmen eines Ressortforschungsprojektes des Bundes sind diese Entwicklungen nach ökonomischen, demographischen und kulturellen Aspekten näher untersucht worden. Anhand unterschiedlicher Fallbeispiele wie Jena, München oder Bonn wurde dabei die Frage untersucht, wie die Städte selbst die Ursachen, Folgen aber auch Chancen dieser Entwicklung einschätzen. Die Ergebnisse des Forschungsprojektes sowie verschiedene Expertenbeiträge zum Thema sind in Form einer Sonderveröffentlichung des BBSR hier zum Download bereitgestellt.