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23.04.2018

Stadtumbau Herten: Langenbochum bekommt einen neuen „Regionalmarkt“   
Frische, saisonale und nachhaltig produzierte Lebensmittel aus dem Ruhrgebiet und Münsterland, regionstypische Speisen oder handgemachtes Design im „Ruhrpott-Look“ – das alles bietet der Regionalmarkt in Langenbochum. Im Zuge des Stadtumbauprojekts "Aufbruch Nord" soll der Regionalmarkt, der am 5. Mai 2018 startet, auch als Mittel dienen, den Standort weiter zu beleben und zu stärken. Er knüpft an die kleinen Feierabendmärkte an, die im letzten Jahr von der Werbegemeinschaft Langenbochum getestet wurden. Nach Absprache mit dem Eigentümer soll es zukünftig auch möglich sein, den Innenraum des Gebäudekomplexes zu nutzen. Dort könnten bei schlechterer Witterung nicht nur die Kunden, sondern auch Händlerinnen und Händler mit sensiblen Waren oder ohne eigenen Wagen Unterstand finden. "Diese Entwicklung zeigt, dass hier durch integrierte Konzepte etwas bewegt werden kann", so Dr. Siegbert Panteleit. "Neben dem Markt und seinem Angebot, geht es vor allem auch darum, den Menschen im Stadtteil neues öffentliches Leben und Treffpunkte zu bieten. Von der erhöhten Frequenz sollen dann schließlich auch die Einzelhändlerinnen und -händler oder Gastronomen am Standort profitieren."  Ausführliche Informationen zu dieser sicherlich nachahmenswerten Initiative finden Sie hier.

NRW Landesinitiative: „Zukunft.Innenstadt.Nordrhein-Westfalen“         
Die nordrhein-westfälische Landesregierung startet eine neue Landesinitiative: „Unter der Dachmarke ,Zukunft.Innenstadt.Nordrhein-Westfalen´ soll die Weiterentwicklung von Innenstädten, Stadtkernen und Ortszentren über die folgenden Jahre begleitet und fachlich qualifiziert werden. Dabei ist es mir wichtig, die Kommunen bei dem stetigen Wandel ihrer Zentren durch zielgerechte Städtebau- und Wohnungspolitik zu unterstützen“, sagt Ministerin Ina Scharrenbach. Ein wesentliches Ziel der Initiative ist es, die Innenstädte, Stadtkerne, Orts- und Stadtteilzentren als Visitenkarten der Städte und Gemeinden und als Zentren des gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und kulturellen Lebens zu stärken. Wir wollen die guten Ansätze, die in unseren Städten bestehen, noch besser miteinander verknüpfen und vermehrt in die Breite bringen. Wir brauchen weniger theoretische Konzepte, sondern mehr praktische Umsetzung vor Ort. Dazu werden wir mit unseren Partnern zeitnah zusammenkommen, um die nächsten Umsetzungsschritte miteinander zu besprechen“, so Ministerin Scharrenbach. Die vollständige Pressemitteilung zu dieser neuen Landesinitiative finden Sie hier.

Projektaufruf: Investitionspakt „Soziale Integration im Quartier“ 2018    
Im Jahr 2017 wurde erstmals der Investitionspakt „Soziale Integration im Quartier“ vom Bund und vom Land Nordrhein-Westfalen aufgelegt. In der vergangenen Woche hat das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung den Projektaufruf für das Jahr 2018 veröffentlicht. Mit dem neuen Förderprogramm Integration im Quartier will die Landesregierung den nachbarschaftlichen Zusammenhalt stärken, die Teilhabe aller gesellschaftlichen Gruppen am öffentlichen Leben sichern und für die Bürgerinnen und Bürger die Lebensqualität in Stadt- und Ortsteilen spürbar verbessern. Auch die vielen Zuwanderer sollen Unterstützung bei der Integration in ihre neue Heimat erhalten. Um das Leben in den Städten, Kreisen und Gemeinden attraktiv und lebendig zu gestalten, sollen insbesondere öffentliche Bildungs- und Begegnungseinrichtungen, Bürgerhäuser und Stadtteilzentren, Sportanlagen, Spielplätze und Parks gefördert werden. Die Investitionsmittel stehen insbesondere zur Verbesserung des Zusammenlebens aller in einem Quartier lebenden Menschen in baulich investive Maßnahmen der Daseinsvorsorge zur Verfügung. Gemeinden und Gemeindeverbände können bis zum 31. Juli 2018 Projektanträge für die voraussichtlich 55 Millionen Euro Investitionsmittel stellen. Ausführliche Informationen zu diesem Projektaufruf ebenso wie alle zur Antragstellung notwendigen Dokumente finden Sie hier.

Aufruf: Azubis in Kommunen werden Klima- und Energiescouts
Wie können die Themen Klimaschutz und Energieeinsparung nachhaltig in kommunalen Verwaltungen verankert werden? Zum Beispiel über die Auszubildenden! Ziel des Projekts "Kommunale Klima- und Energiescouts" ist es, motivierte Auszubildende in Städten, Gemeinden und Landkreisen zu eigenen Klimaschutz-Aktivitäten zu befähigen, um so den Klimaschutzgedanken in die unterschiedlichen Ressorts ihrer Verwaltung zu tragen. Das Difu führt daher – gefördert über die Nationale Klimaschutzinitiative des Bundesumweltministeriums – das Projekt „Kommunale Klima- und Energiescouts“ durch und richtet sich damit gezielt an junge Multiplikatoren in der Kommune. Grundsätzlich können alle motivierten Azubis in kommunalen Verwaltungen mit Interesse an Klimaschutz- und Energiethemen teilnehmen. Die teilnehmenden Azubis erhalten eine kostenfreie Zusatzqualifikation. Das selbstständige Initiieren und Umsetzen von kleinen Projekten fördert zudem die Eigenständigkeit der jungen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Alle „Scout-Projekte“ nehmen an einem bundesweiten Wettbewerb teil. Die drei besten Vorhaben werden im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung prämiert, darüber hinaus veröffentlicht das Difu alle guten Projekt-Beispiele in einer Publikation. Ausführliche Informationen zu dieser aus unserer Sicht ausgesprochen empfehlenswerten Initiative und die Möglichkeit zum Mitmachen finden Sie hier.

Stadt.Umbau.Salon: Von intelligentem Neubau zu innovativer Bestandsentwicklung 
Unsere kreativen Kaiserslauterner Kollegen laden wieder einmal zu einem Stadt.Umbau.Salon ein: Die bereits 13. Veranstaltung in diesem Format befasst sich mit dem Thema „Von intelligentem Neubau zu innovativer Bestandsentwicklung – welchen Beitrag kann die Wohnungswirtschaft zur nachhaltigen Stadtentwicklung leisten?“. Als Referent konnte Dr. Bernd Hunger vom GdW gewonnen werden. Er wird am Mittwoch, den 25. April 2018 ab 20h in einem leerstehenden Ladenlokal in der Kaiserslauterner City anschaulich zu Beispielen von neuen innovativen Wohnprojekten und deren Wirkung auf soziale Stadtentwicklung berichten. Ausführliche Informationen zu dem aus unserer Sicht immer wieder empfehlenswerten Format „Stadt.Umbau.Salon“ finden Sie hier. Die Einladung zur Veranstaltung am Mittwoch haben wir hier zum Download für Sie bereitgestellt.  

Veranstaltung: STADT, LAND, ARBEIT?“ – Arbeit von morgen in Quartieren von heute    
Urbanisierung, neue Arbeitsmodelle und veränderte Lebensbedürfnisse – die Frage nach der Zukunft der Arbeit ist eng verknüpft mit demographischen und gesellschaftlichen Veränderungen. Städte fungieren als die neuen Zentren der Kultur- und Wissensökonomie, als Vorreiter in der Digitalisierung und wirken auf Arbeitgeber und -nehmer immer attraktiver. Gleichzeitig schrumpfen ländliche Gebiete und Kleinstädte, junge Menschen ziehen weg und Infrastruktur beginnt zu veröden. Wie wird sich diese Situation in den nächsten Jahren weiterentwickeln und welche Handlungsmöglichkeiten gibt es, um Arbeit nicht nur im städtischen sondern auch in ländlichen Gebieten zu ermöglichen? Und welchen Einfluss könnten neuartige Arbeitsformen wie Homeoffice, digitale Büros oder neue Berufsfelder auf diese Entwicklung haben? Mit diesem Fragen befasst sich eine Veranstaltung, die am 12. Juni 2018 in der Zeit von 18.15h bis 20h in Dortmund stattfinden wird. Ausführliche Informationen dazu finden Sie hier.

Veranstaltung: Praxisfragen der Innenentwicklung         
Obschon sich das Leitbild der Innenentwicklung weitestgehend in der kommunalen Bauleitplanung durchgesetzt hat, stoßen die mit ihm verbundenen Ziele in der Planungspraxis regelmäßig auf Umsetzungshürden. Dieses Tagesseminar des Berliner Instituts für Städtebau, das am 28. Mai 2018 in Düsseldorf stattfinden wird, widmet sich daher dem Spannungsfeld zwischen planerischen Zielen und den städtebaulichen Realitäten bei der Innenentwicklung und damit verbundenen Fragestellungen: Welche Dichte kann im Rahmen einer qualifizierten Innenentwicklung angestrebt werden und welche Bedeutung haben dabei Grün- und Freiflächen? Wie können Strategien zur Umsetzung dieser ausgestaltet werden? Mithilfe welcher Instrumente kann eine Mobilisierung potenzieller Bauflächen und disperser Baulücken vorangetrieben werden und wie gestalten sich die Anwendungsvoraussetzungen für diese? Welche Möglichkeiten eröffnen städtebauliche Verträge bei der Sicherung einer sozialgerechten Bodennutzung? Ausführliche Informationen zum Programm der Veranstaltung und zur Anmeldung finden Sie hier.

Forschung: dena startet Studie zur urbanen Energiewende         
Die Deutsche Energie-Agentur [dena] beginnt eine groß angelegte Studie, um einen strategischen und politischen Orientierungsrahmen für die urbane Energiewende in Deutschland zu entwickeln. Die Vorstudie dazu in Auftrag gegebene Vorstudie zeigt, dass der größte Teil der deutschen Kommunen das Thema Klimaschutz im Tagesgeschäft bisher nur bedingt angehen kann. Zudem erschwert die hohe Diversität der Ausgangsbedingungen die Entwicklung von Strategien und Geschäftsmodellen. Positiv ist zu vermerken, dass die Kommunen neuen Technologien offen gegenüberstehen und innovative Projekte insbesondere auf Quartiersebene entstehen. Um mit dem komplexen Thema umgehen zu können, benötigen alle Akteure einen praktikablen und verlässlichen Handlungsrahmen. Gemeinsam mit qualifizierten Partnern wird sich die dena dieser Herausforderung in der Studie „Urbane Energiewende“ stellen. Ausführliche Informationen zu diesem Vorhaben und 14 Thesen zur urbanen Energiewende finden Sie hier.