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23.08.2010

Quartiersplattform Q+: Instrument zur modularen Erstellung von Internetplattformen für Stadtquartiere
In Ergänzung zu den verschiedenen innovativen und praktischen Online-Tools, die wir in den vergangenen Wochen vorgestellt haben, möchten wir heute auf ein weiteres neues Angebot im Internet, die modulare Quartiersplattform Q+, hinweisen. Quartiersplattformen im Internet bieten die Möglichkeit, stadtteilbezogene Informationen zielgerichtet zu verbreiten und die Kommunikation der Stadtteilbewohner untereinander zu stärken. Sie stellen somit eine sinnvolle Ergänzung zum klassischen Instrumentarium der Stadtteilarbeit und Beteiligungsaktivitäten an Erneuerungsprozessen dar. Das kostenlose Angebot der Quartiersplattform Q+ ermöglicht Initiativen und Projekten eine modulare Erstellung und den Betrieb einer Homepage mit einem individuellen Funktionen-Mix. Dieses neue Instrumentarium wurde im Rahmen des Forschungsfeldes „Innovationen für familien- und altengerechte Stadtquartiere" im Programm ExWoSt erarbeitet. Weitere Informationen sowie die Plattform stehen Ihnen hier zur Verfügung.

Projekt der Woche: Bürgerhaushalt Köln – Intensive Beteiligung der Bürgerschaft an der Aufstellung des kommunalen Haushalts
Eine steigende Anzahl an Städten hat in den vergangenen Jahren mithilfe des Instruments der Bürgerhaushalte eine direktere Beteiligung der Bewohner an der Aufstellung der kommunalen Haushalte erprobt. Unser aktuelles Projekt der Woche, der Bürgerhaushalt der Stadt Köln, ist ein solches, mehrfach ausgezeichnetes und beispielhaftes Beteiligungsverfahren. Der Bürgerhaushalt Köln macht den städtischen Etat für die Bürgerschaft verständlicher und ermöglicht einen intensiveren Dialog zwischen Einwohnerschaft, Politik und Verwaltung über den kommunalen Haushalt. Dieser Dialog erfolgt vor allem über eine Internetplattform auf der konkrete Vorschläge zu Maßnahmen der Stadt veröffentlicht und erläutert werden können. Die Plattform erlaubt es den Nutzern zudem die bereits eingestellten Anregungen und Vorschläge öffentlich zu kommentieren, zu diskutieren und zu bewerten, was eine breite Beteiligung und die Erstellung aussagekräftiger Meinungsbilder ermöglicht. Eine ausführliche Projektbeschreibung finden Sie hier.

2. BID-Bundeskongress des DIHK „Let´s talk about BIDs“ in Bochum
Business Improvement Districts [BID] und Immobilien- und Standortgemeinschaften [ISG] sind weiterhin ein zentrales Thema der kooperativen Standort- und Innenstadtentwicklung. Vor diesem Hintergrund stehen weltweite Erfahrungen mit BIDs sowie die aktuelle Situation und neue Entwicklungen in Deutschland im Mittelpunkt des zweiten BID-Bundeskongresses der Industrie- und Handelskammern. Dieser Kongress wird am 30. September und 1. Oktober in Bochum stattfinden. Am ersten Veranstaltungstag soll unter anderem die erste gesetzliche ISG in Nordrhein-Westfalen vorgestellt werden. Am folgenden Tag werden, neben der Präsentation internationaler Erfahrungen, unterschiedliche Akteure aus der Praxis in moderierten Foren über die verschiedenen BID-Ansätze und Projekte berichten und diskutieren. Das vollständige Programm des BID-Bundeskongresses sowie weiterführende Informationen stehen Ihnen hier zur Verfügung.