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23.10.2017

Stadtumbau Altena: Ein EU-Preis für den Stadtumbau in Altena   
Vom 3. bis 5. Oktober war Altenas Bürgermeister Dr. Andreas Hollstein zu Gast in Tallinn, Estland. Im Rahmen des EU-Projektes URBACT, einem europäischen Programm zur Förderung integrierter und nachhaltiger Stadterneuerung, nahm er für die Stadt die Auszeichnung „Good-Practice-Label“ der EU für eine „nachhaltige Stadtentwicklung“ entgegen. Der Preis, der europaweit nur an 97 Kommunen vergeben wurde, war zwar undotiert. Doch Altena bewegte sich einmal mehr im „Konzert der Großen“: Aus Deutschland wurden nur noch Millionenmetropolen wie Hamburg, München und die mittelgroßen Kommunen Pforzheim sowie Chemnitz ausgezeichnet. Ausführlichere Informationen zu dieser erneuten Bestätigung für den engagierten und erfolgreichen Stadtumbau in Altena finden Sie hier.

Stadtumbau Krefeld: Zehn neue „Verweilinseln“ für die City      
Moderne Holzbänke, in Kombination mit Bambus-bepflanzten Pflanzkübeln setzen an zehn Standorten im Krefelder Stadtumbaugebiet „Innenstadt“ künftig neue optische Akzente und sollen zum Verweilen einladen. Diese Maßnahme ist ein Baustein in der Umsetzung des identitätsstiftenden Gestaltungskonzeptes, das sich zum Ziel setzt, den öffentlichen Raum aufzuwerten und die Aufenthaltsqualität für die Besucher der Innenstadt zu steigern. Mit den Verweilinseln ist ein weiteres Gemeinschaftsprojekt von Stadt, der Immobilien- und Standortgemeinschaft [ISG] "Lebendige Innenstadt" und einigen Händlern erfolgreich umgesetzt worden.  Ausführlichere Informationen zu diesem erfolgreichen – und sicherlich nachahmenswerten – Kooperationsprojekt finden Sie hier.

Veranstaltung: Gute Geschäfte – Was kommt nach dem Einzelhandel    
Was wird aus den Innenstädten? Gerade in kleinen und mittleren Städten werden Ladenleerstände immer sichtbarer. Die Schaufensterausstellung „Gute Geschäfte – Was kommt nach dem Einzelhandel?“ findet in diesem Jahr in der Alleestraße in Remscheid statt. Eine vertiefende Diskussion dieser Themen ermöglicht eine Fachveranstaltung, die am Donnerstag, den 26. Oktober 2017, im Remscheider Rathaus stattfinden wird. Ausführlichere Informationen zu dieser Veranstaltung und auch die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier.

Veranstaltung: Lernort Quartier    
Bildung ist ein wesentlicher Baustein für die Chancengestaltung der Menschen in den Quartieren. Familien, Kindergärten, Schulen, Betriebe, Vereine, Kultur und Freizeit und der öffentliche Raum können als Lernort begriffen werden. Hier werden Wissen und Haltungen vermittelt, aber auch Kompetenzen erkannt, für sich und andere eingesetzt, verstärkt und weiterentwickelt. Die Zusammenarbeit aller ist gefragt, gerade in benachteiligten Stadtteilen, in denen oftmals verschiedene Problemlagen aufeinandertreffen, um sinnvolle Vorgehensweisen und Maßnahmen zu entwickeln. Auf dieser Tagung, die vom Städtenetz Soziale Stadt NRW in Kooperation mit den vier weiteren Netzwerken der Stadterneuerung in Nordrhein-Westfalen und dem Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen am 30. November 2017 in Essen durchgeführt wird, sollen zu diesem Thema Herausforderungen, Konzepte und Beispiele vorgestellt und diskutiert werden. Das Programm zu dieser Veranstaltung haben wir hier zum Download für Sie bereitgestellt.

Veranstaltung: StadtMachen – Quartiersentwicklung in Eigeninitiative 
Die Veranstaltung „StadtMachen“ stellt Personen, Projekte und Initiativen vor, die Quartiersentwicklung aus eigener Kraft leisten und mit unternehmerischem Denken die Stadt positiv verändern. Sie zeigen, dass Allgemeinwohl und unternehmerisches Interesse zusammenpassen können. „StadtMachen“ heißt weniger Quantität, mehr Qualität. Weniger Government, mehr Governance. Weniger „fördern lassen“, mehr „selbst machen“. Auch und gerade in Zeiten knapper Kassen und vielschichtiger sozialer, ökonomischer und ökologischer Herausforderungen braucht es selbsttragende Lösungen, die die spezifischen Probleme, Möglichkeiten und Netzwerke des jeweiligen Ortes berücksichtigen. Die Veranstaltung „StadtMachen“, die am 30. November 2017 in Essen stattfinden wird, will zeigen, wie das geht. Das Programm zu dieser Veranstaltung haben wir hier zum Download für Sie bereitgestellt.

Veranstaltung: Erfahrungsaustausch „Energetische Quartierserneuerung“
Wie wir bereits an dieser Stelle gemeldet haben, organisiert das MHKBG NRW am 13. Dezember 2017 in Steinfurt einen Erfahrungsaustausch zum Thema „Energetische Quartierserneuerung“. Die Veranstaltung richtet sich auch in diesem Jahr an die maß­geblichen Partner der energetischen Quartierserneuerung und soll die Möglichkeit zur Klärung von Fachfragen und zum Austausch bieten. Dabei werden wie­derum kommunale Akteure im Mittelpunkt stehen, die sich z.B. zu Fragen der Konzepterstellung, des Sanierungsmanagements und ggf. der Konzeptumset­zung informieren und austauschen möchten. Ein Schwerpunkt bei der Veranstaltung soll auf der Aktivierung von Ein­zeleigentümern im Quartier liegen. Das Programm zu dieser Veranstaltung, das nun veröffentlich wurde, haben wir hier zum Download bereitgestellt.  

Quartiersakademie: Bürger und Zivilgesellschaft unterstützen Kommunen bei der Integration      
Inzwischen haben Land und Bund vielfältige Sonderprogramme, z.B. im Rahmen der Städtebauförderung, gestartet, um Integration vor Ort in Stadtteilen und Nachbarschaften auch durch bauliche Maßnahmen und / oder Umnutzungen im Bestand, z.B. für Begegnungsstätten, Bildungseinrichtungen und Sportstätten zu forcieren. Im Quartiersmanagement steigt dabei die Herausforderung, sich auch des Themas „Integration“ strategisch anzunehmen. Die Quartiersakademie, die am 8. November 2017 in Dinslaken-Lohberg stattfindet, befasst sich mit solchen Wegen der Integration auf der Quartiersebene und stellt dabei die Frage der Akteure und ihrer Zusammenarbeit in den Mittelpunkt. Ausführlichere Informationen zu dieser Veranstaltung und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier.

Veröffentlichung: Smarte Ideen für Kleinstädte       
Eine neue BBSR-Online-Publikation zeigt an einer Sammlung guter Beispiele, wie sich kleinere Kommunen jenseits der Ballungsräume entwickeln können. Berichte aus 18 Orten in Deutschland und anderen Ländern zeigen, wie Kleinstädte gesellschaftliche, ökologische und technologische Entwicklungen nutzen – etwa in den Bereichen Smart City, Mobilität, Tourismus und Energie. Die Sammlung basiert auf zahlreichen Projekten aus Wettbewerben, Forschungsprojekten, Netzwerken und Initiativen. Auch die Städtebauförderung bot viele gute Beispiele aus der Praxis. Ein Steckbrief stellt jedes Beispiel kurz vor. Über Links und Verweise auf Videos können sich Interessierte tiefergehend informieren. Ausführlichere Informationen zu dieser Veröffentlichung und die Möglichkeit zum Download finden Sie hier.