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24.01.2011

Auftaktveranstaltung des Modellprojekts Kooperative Standortentwicklung Innenstadt Herdecke
Die Innenstadt Herdeckes bietet neben ihrem historischen Erscheinungsbild auch ein attraktives Dienstleistungs-, Gastronomie und Einzelhandelsangebot mit einer Vielzahl kleiner inhabergeführter Fachgeschäfte und einem ansprechenden Branchen- und Angebotsmix. Der historische Charakter und die Kleinteiligkeit stellen jedoch gleichzeitig auch ein Entwicklungshemmnis dar. Die anstehende Umnutzung eines unmittelbar angrenzenden ehemaligen Industrieareals mit Mitteln des Programms Stadtumbau West wird neuen großflächigen Einzelhandel zukünftig an diesem Standort erlauben. Im Vorfeld muss nun darum gehen, gemeinsam mit den Händlern und Immobilieneigentümern dafür zu sorgen, dass die historische Innenstadt mit ihren kleinteiligen Strukturen von dieser neuen Entwicklung profitiert und nicht durch eine Verlagerung von Kaufkraft geschwächt wird. Um dies zu erreichen, startete in der vergangenen Woche ein neues Modellprojekt der Innovationsagentur Stadtumbau NRW in Kooperation mit der Stadt Herdecke, der Werbegemeinschaft „Pro Herdecke“, Händlern und Immobilienbesitzern. Das kooperative Verfahren soll eine zukunftsfähige Profilierung des Standortes erarbeiten und eine darauf aufbauende Marketingstrategie entwickeln und umsetzen. Einen Flyer zu diesem neuen Modellprojekt finden Sie hier, einen ausführlichen Bericht der Stadt Herdecke zur Auftaktveranstaltung mit rund 100 interessierten Teilnehmenden hier und schließlich noch das Feedback der örtlichen Presse.

Projekt der Woche: Eichbaumoper in Mülheim an der Ruhr
Die Haltestelle der U-Bahnline 18, die die Städte Essen und Mülheim verbindet, war in den letzten Jahren immer stärker von Vandalismus, Angst und Gewalt geprägt. Pendler und Schulkinder aus den umliegenden ehemaligen Zechensiedlungen erfuhren diesen Ort als ein unumgängliches Übel. Um diese Negativentwicklung aufzuhalten entwickelte das raumlaborberlin in Kooperation mit verschiedenen Künstler- und Theatergruppen im Sommer 2009 das Konzept der Eichbaumoper und verwandelte mit Hilfe dieses Musik- und Theaterprojektes den heruntergekommenen U-Bahnschacht temporär in ein Schauspielhaus. Im vergangenen Jahr wurde das Kulturprojekt fortgesetzt und ausgeweitet. Zahlreiche Beteiligungsprojekte aktivieren seither Jugendliche und Kinder aus den umliegenden Siedlungen, um neue Visionen und Utopien für den Verkehrsknotenpunkt in Problemlage zu entwickeln. Ausführlichere Informationen zu diesem innovativen und kreativen Projekt finden Sie hier.

Newsletter Stadtumbau Sennestadt
Über das Stadtumbaugebiet Sennestadt in unserer Mitgliedskommune Bielefeld informiert seit Anfang dieses Jahres ein eigener Newsletter. Das Stadtteilmanagement Sennestadt berichtet von nun an in regelmäßigen Abständen über Ereignisse und Neuigkeiten aus dem Quartier. Dabei wird es neben Informationen zu Förderbewilligungen und Baumaßnahmen vor allem auch darum gehen, die Bürger über wichtige Termine im Quartier zu informieren und diese so noch besser zur Teilnahme an Mitmachaktionen, Stadtteilfesten und sonstigen Projekten zu aktivieren. Der aktuelle Newsletter berichtet unter anderem über die Einsatzmöglichkeiten von Verfügungsfonds im Viertel und trägt so möglicherweise zu einem zielgerichteten Einsatz von Fördermitteln bei. Die erste Ausgabe des neuen Newsletters haben wir hier für Sie zum Download bereitgestellt. Um den Newsletter zu abonnieren, wenden Sie sich an info@sennestadt-pavillon.de.

Sommercamp 2011: „Nachbarschaften in kleinen Städten und Kreisen“
Zusammen mit dem Deutschen Werkbund Baden-Württemberg, der SRL-Vereinigung für Stadt-, Regional- und Landesplanung e.V. und der IKEA Stiftung lädt die Schader-Stiftung Studenten, junge Wissenschaftler und Berufseinsteiger (mit maximal drei Jahren Berufserfahrung) dazu ein, sich für das Sommercamp 2011 zum Thema „Nachbarschaften in kleinen Städten und Kreisen“ zu bewerben. Nachdem sich die Forschung der planenden und gesellschaftswissenschaftlichen Disziplinen in den vergangenen Jahren auf die Entwicklungen in städtischen Agglomerationen konzentrierte, soll sich die diesjährige Veranstaltung mit Kleinstädten und ländlich geprägten Räumen beschäftigen. Gesucht werden innovative und plausible Konzepte zur Entwicklung und Aufrechterhaltung von Nachbarschaften in den genannten Gebietsstrukturen. Bewerbungen können von Einzelpersonen oder von kleinen interdisziplinären Teams mit maximal drei Personen eingereicht werden. Einsendeschluss für Konzeptvorschläge ist der 31. März 2011. Aus den eingereichten Arbeiten werden anschließend 20 Gewinner ausgewählt und in das Sommercamp nach Darmstadt eingeladen. Weitere Informationen und genaue Anmeldebedingungen erhalten Sie hier.